Freitag, 23. Dezember 2016

Zeit

Ich werde in letzter Zeit öfter gefragt, von verschiedensten Seiten, was ich mir für Weihnachten und fürs neue Jahr wünsche.

Ich wünsche mir nichts, was man mit Geld kaufen kann. 

Ich wünsche mir Zeit.

Zeit für mich, einfach so, für meine Bedürfnisse, für meine Gesundheit.

Zeit, die ich mit niemandem teilen muss.

Zeit, deren Dauer ich selbst bestimmen kann. 
Nicht schon vorher sagen müssen: "dann bin ich wieder zurück." Oder mich aufraffen müssen, heimzukehren, weil ich denke, das muss jetzt sein, es ist Zeit.", sondern dass ich einfach selbst irgendwann sagen kann: "So jetzt ist es genug. Jetzt bin ich satt."

Zeit, in der ich einfach meine Seele baumeln lassen kann. 

Zeit, mit wohltuender Gewissheit, dass da niemand irgendwo erwartet, dass ich mich zwischendurch mal melde, sondern in der ich sicher sein kann, dass mir wirklich jeder gönnt, dass ich mir diese nehme.

Zeit für die ich keine Rechenschaft und Erklärungen ablegen muss. Auch nicht Tage oder Wochen oder Monate später. 

Zeit, in der mir Selbstverantwortung zugetraut wird und Vertrauen entgegen gebracht wird, und ich mir keine Gedanken machen muss, dass vielleicht doch noch was geklärt werden muss. 

Einfach Zeit, die mir ohne Wenn und Aber zugestanden wird.

Purer Luxus scheinbar. 

Auch nicht möglich, da ich ja auch Mutter bin. Ich kann ja nicht einfach mal weg à la  "nach mir die Sintflut"

Aber träumen kann ich davon...oder? 
Hat auch schon was entspannendes. ..








Mittwoch, 31. August 2016

Es tut halt ab und an immer wieder weh...

Alte Narben, neue Wunden, Geister aus der Vergangenheit, neue Messer, die nicht aufhören wollen, oder können, mein Herz in Fetzen zu reißen...

Salz, das in frische Wunden rieselt, und ich kann nur eins sagen...

Es tut wieder weh
..

Alt neu..egal... Heute tut einfach alles...wieder weh... 

Manchmal will ich einfach nicht mehr stark sein müssen.
Manchmal darf man sich doch auch einfach mal diesem Schmerz hingeben und den Tränen freien Lauf lassen, oder?
Die Individuen verfluchen, die meine Seele, die ich ihnen im tiefsten Vertrauen schenkte, nicht verdient hatten.

Die sich nicht würdig erwiesen...

Das heißt nicht, dass man seine Entscheidungen bereut. Auch wenn man durch diese Entscheidungen sich selbst das Herz erst recht spaltet und es blutet wie verrückt. Aber zumindest ist dann dieser Spalt ein sauberer glatter, der heilen kann. Und Tränen sind das heilende Elixier, das Balsam, das die Heilung voranbringt.

Es ist wieder so viel geschehen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll, zu erzählen.

Also erzähl ich nichts :)

Nur soviel dazu: mir geht es dennoch gut.

Ich bereue keine meiner Entscheidungen der letzten zwei Jahre.

Ich weiß, dass sie richtig waren.

Aber manchmal merke ich, wie sehr meine Seele noch leidet unter den erlebten Dingen, die mich zu diesen Entscheidungen führten.

Und dann höre ich wieder solche Lieder

https://youtu.be/CqEHWJUFu1Y















Samstag, 26. Dezember 2015

Fazit zum Jahr 2015

Ich bin es wert, dass man sich Zeit nimmt, weil man dies von sich aus will und nicht weil ich drum bettle. 

Ich bin nicht kompliziert, ich bin ein Mensch, der sehr viel durchgemacht hat, jetzt erst recht und dank meines neuen Herrn, seh ich das selbst auch nicht mehr als Makel und frag mich nicht mehr, wer will mich jetzt noch, sondern kann wieder stolz sagen, derjenige kann froh sein, wenn ich ihn mit dem Arsch anguck. 
Jetzt wird auf mich eingegangen, ich mein, WIRKLICH auf mich eingegangen.
Nicht nur geheuchelt.

Ich bin es wert, dass man mir Gehör schenkt. Es wird zugehört, und wenn es Stunden dauert, es wird hingehört und endet nicht irgendwann mit einem sinngemäßen "Schnauze, Schlampe" sondern mit einer Lösung, die beiden gerecht wird. Und sie wird UMGESETZT. Und es wird sich daran gehalten, und zwar von beiden Seiten. 
Cero versucht mich RICHTIG kennenzulernen, und kennt mich jetzt nach einem Monat schon besser als andere nach Jahren. 

Ich bin wieder ohne Einfluss in der Lage mich selbst zu reflektieren. 
Ich habe einige große Fehler gemacht, den  ich habe mir einreden lassen, eine Sub müsse gewisse Opfer bringen, um sich ihrem Herrn würdig zu erweisen, es aushalten nah am Limit geführt zu werden, das sei wahre Hingabe. Vor allem hatte ich mich in Sessions aufgegeben, traute mich nicht mehr, die Ampel zu nutzen oder das Safeword. Weil er es trotzdem, auch wenn es nur drei weitere Schläge waren, überging. Für mich immer ein Nogo! Ein Schock, der tief in mir saß, als er es tat. Und jetzt erst bewusst wurde, dass es mich so tief erschüttert hat. Aber ich habe daraus gelernt. 

Cero nennt dies barbarisch. Auch dass man einer Sub die Möglichkeit nimmt, AV wieder genießen zu lernen, indem man sie erst recht damit straft. Oder ihr das Gefühl gibt, sie tauge höchstens zum Blowjob und müsse sich damit oder was anderem verdienen, ihren Herrn wirklich in sich spüren zu dürfen. 

Ich bin es wert, dass mein Herr mit mir schläft, weil ich ich bin, weil er mich begehrt, weil es auch ihn danach dürstet und ihm kein Zacken aus der Krone bricht, mir das zu zeigen, weil er befürchtet er könnte die Kontrolle verlieren, sondern verliert diese gerne mal in meinen Armen, weil er auch nur ein Mensch ist. Ein sinnlicher Mensch. Und es ist göttlich, diese Seite von einem Herrn, sinnliche Hingabe und dennoch sehr dominante Lust zu erleben. 

NIE MEHR! Nie mehr werde ich das zulassen, dass mich jemand mit seiner Stimmung so manipuliert, mich so lenkt. 
Jetzt darf ich wirklich erfahren, wie es ist, so sein zu dürfen, wie ich bin. Darf mich erklären und es wird nicht als Ausflüchte angekreidet, darf mich wehren und es wird nicht als Egoismus angesehn. 

Ich darf sagen, wie mein Kopfkino aussieht und was ich mir von meinem Herrn wünsche, und er setzt es auch so um, und wir leben den Film gemeinsam und er findet es absolut geil, ist begeistert über die super Ideen.
Ich werde nicht mehr untergebuttert, und wenn er mit seinem starken Charakter doch mal zu weit geht, und es merkt, weil ich anders werde, dann ist er bereit, ohne wenn und aber sich zu entschuldigen. 

Ich bin verletzt worden. Diese Verletzungen haben ihre Narben hinterlassen und ich kann endlich sagen, schau, ich bin die, die du siehst. Mit diesen Macken, bin ich trotzdem und grade deshalb ein besonderer Mensch, denn ich weiß, was es heisst, durch selbst kleine Worte verletzt zu werden. Und die Macken erinnern mich daran, was ich auf keinen Fall noch einmal erleben will.

Ich fühle mich endlich wieder wie ein vollwertiger Mensch und nicht wie ein Schatten eines anderen. 
Ich darf mich gleichberechtigt bewegen, solange ich mich zu benehmen weiß. Und Herrgott, ich darf brav sein. Das liest sich jetzt komisch, ich weiß. Aber jetzt habe ich jemanden, der nicht ständig Fehler sucht oder fast jedes Wort von mir als Frechheit abtut, um sie dann als Grund zu verwenden, seine Launen, mit denen ich nichts zu tun hatte, an mir heraus zu lassen. 
Er nannte es ein Ventil um Druck abbauen. 
Ich habe immer gesagt, dass ich davon nichts halte, ich möchte nicht für anderer Fehler herhalten, für die ich nichts kann. Für mich ist das soziopathisch. Also war es aber dann ein Spießrutenlauf, denn dafür wurde er zu jemanden, der auch die kleinsten Neckereien oder Abweichungen vom von ihm erwarteten Verhaltensmuster ankreidete. 

Aber nun ist das egal. Der Erfolg, wie es jetzt mit Cero läuft, gibt mir recht. 

Und ich genieße es, wieder Freunde zu besuchen, wann ich will, nicht eingesperrt zu sein, mich frei bewegen zu können, wo auch immer ich hinwill. Und es ist schön zu sehen, wie es mich dennoch zu ihm hinzieht, wie er mich fasziniert, sodass ich dann doch lieber bei ihm oder mit ihm unterwegs bin. Zumal er nicht den Anspruch hat, immer besser da zu stehn als andere. Das tut er von ganz allein. Dafür muss man sich nicht das Maul über andere zerreissen. 

Ich genieße es, nicht mehr so abhängig zu sein, auch als Domme meine Erfahrungen machen zu können, Dinge selbst regeln zu können, ohne dass der selbsternannte Superman dazwischen prescht und im Grunde erst recht alles durcheinander bringt. 

Ich habe alte Freunde wieder, neue Freunde, die mir nah sind, und ich auch sagen kann, dass sie mir nah sind, ohne dass gleich jemand vor Eifersucht austickt. 
Ich kann viel lachen, und weine nicht mehr. Was wir an Situationskomik erleben ist göttlich :)) Siehe das zweite Bild unten, ein Schnappschuss einer spontanen Idee, die uns Tränen lachen ließ. 
Das ist sogar meinem Nachwuchs aufgefallen. 

Jetzt kann ich ich sein, meine Freunde, meine Familie, meine Empfindungen, mein Leben, meine Vorlieben, meine Abneigungen, meine Jas, meine Neins, alles zählt wieder.

Ich bin wieder ich. 

Und irgendwann werde ich das auch wieder real haben. Cero steht da leider aus Gründen, die ich verstehe, aber nicht nennen will und darf, nicht zur Debatte. Aber er gibt mir den Glauben zurück, dass das was ich mir erhoffe, irgendwann  auch real geben kann. 
Momentan tut er mir gut. 
Ich bin wieder ich.  
Und das reicht mir fürs erste. 





Dienstag, 10. November 2015

Die Sache mit dem Krug etc...

Irgendwann kommt der Moment, wo man die Möglichkeit hat, demjenigen, der etwas Grundlegendes in einem kaputt gemacht hat, zu sagen, was er alles falsch gemacht hat.

Diese Möglichkeit hatte ich gestern abend. 

Er hat um ein (wieder mal??) letztes Gespräch gebeten, in dem er um eine letzte Chance (zum wievielten Male? Kann ich gar nicht zählen) bat.

Er stellte sich das so vor, dass ich mich für 48h mit ihm treffe, in denen er mich davon überzeugen wolle, dass er seine Fehler verstanden hat. 

Ja bin ich denn verrückt? 

Doch Ihr könnt stolz auf mich sein!
Ich habe nicht nachgegeben. 
Denn während er mich versuchte zu überzeugen, machte er gleich mehrere von genau diesen Fehlern, die eine Kommunikation zwischen uns schon immer gleich im Keim erstickten und nicht möglich werden ließen. 

Er hörte nicht zu, bzw es schien wieder nur um ihn zu gehn, so sehr er beteuerte, dass es ihm um mich ginge. 

Übrigens hat er zugegeben, dass seine beiden Posts, vor allem Ende Oktober mit der Behauptung, er habe wieder gespielt, und jetzt kommts....GELOGEN waren und nur dem Zweck dienten, mich eifersüchtig zu machen. 

Ich sagte ihm, dass ich nur auf so ne billige Masche nicht hereinfalle. 

Eigentlich hätte ich seine Posts nicht mal gesehn, wenn mir eine Person nicht ständig ungewollte Screenshots schicken würde. 

Nachdem er sehr stark jegliche Manipulations- und Beeinflussungstaktik nutzte, um mich zu überreden, 48h mit ihm zu verbringen ("nicht als Sub, sondern als Frau, als Partnerin... " ahja, was 3 Jahre lang von mir gepredigt wurde, und er immer abgelehnt hatte, will er jetzt auf einmal können??) bin ich aber dennoch mit einem klaren deutlichen NEIN, aus dieser Diskussion heraus gegangen. 

Für wie bescheuert und naiv hält er mich eigentlich? 

NEIN!
Gott, wie verflucht gut das tat!
NEIN! 
Es war so befreiend! 

Nachdem er dann endlich aufgab und sich mit den Worten "gut wenn das wirklich deine Entscheidung ist, dann werde ich jetzt endgültig aus deinem Leben verschwinden" verpisst hat, fühle ich mich so, als könnte ich endlich abschließen und auch diesen Schmerz loslassen. 

Ein paar abschließende Worte hierzu:
(Ok... Möglicherweise sind es ein paar mehr...)


Ich sage NEIN zu durchschaubaren Aktionen, mich aus der Ferne immer noch zu manipulieren.
Ich sage NEIN zu billigen Versuchen, mich aus der Ferne immer noch zu beeinflussen.
Ich sage NEIN zu unhaltbaren Vorwürfen von Unreflektiertheit. Denn nie zuvor hab ich so sehr daran gearbeitet, mich selbst zu reflektieren und mich selbst und meine Schritte, die ich tue selbst zu hinterfragen. Teilweise auch mit professioneller Hilfe. 

Ich sage NEIN! 
Jemand, der sich jetzt so hinterfotzig verhält, meine vergangene Liebe und Hingabe zu ihm herabwürdigt, aber kurz vorher mit seinem "mimimimi" sich als Opfer einer angeblichen Ungerechtigkeit darstellt und dann noch meint, mit einer billigen Masche mich eifersüchtig machen zu wollen, irgendwas zu erreichen, der hat nicht begriffen, wie endgültig er mich eigenhändig Monate zuvor von sich gestoßen hat. 

NEIN!
Ich lasse es nicht zu, dass mich jemand für so dumm verkauft. 
Ich lasse mich nicht mehr von jemand, der so dermaßen egozentrisch ist, beeinflussen und zum Weinen bringen!

Was denkt er eigentlich, wer er ist? 
NEIN! 
Ganz sicher nicht der BESTE, den man haben kann.

Und bevor mir jetzt wieder der Vorwurf um die Ohren fliegt, ich würde nur das Schlechte sehn und das Gute, was es ... zugegeben...mal tatsächlich gab, genauso herabwürdigend behandeln, wie er meine tiefsten Gaben an ihn:

Ich wusste diese Dinge zu schätzen. 
Ich habe nicht vergessen, was ich empfand, als ich mich in dieser vermeintlichen Sicherheit geborgen und beschützt fühlte. 

Ich werde nicht vergessen, wie tief ich mich in so manchem Spiel fallen ließ, wie weit meine Flügel mich trugen, und stellenweise vor überwältigender  Leidenschaft nicht mal mehr weiß, was ich da gesagt oder getan habe. 

Aber wenn derjenige das Vertrauen, das man ihm in solchen Momenten, trotz einiger kleinerer Vertrauensbrüche, immer wieder entgegenbrachte, dann doch so dermaßen niederstampft und noch drauf rumtrampelt, dann ist ja wohl die Erinnerung daran auch vollends fürn Arsch. 

Da empfindet man dann auch nur noch wenig Gutes dabei. 
Ja verfickte Scheiße!! 
Dann entwickelt sich Hass!
Und... Angst...

Weil es nach wie vor, auch jetzt noch, einfach nicht angemessen gewürdigt und wieder darauf herumgetrampelt wird, als wäre es nie wirklich genug gewesen. 

Und da frage ich mich dann: 
Wozu dann zurück? 
Um mir erst überzeugende Versprechen anzuhören, die nicht gehalten werden und dann meine Seele restlos zerbrechen zu lassen? 

Wohin zurück? 
Zu jemandem, der einem in einer erstaunlichen Regelmäßigkeit, das Gefühl gibt, niemals wirklich zu genügen? 

Zu jemanden, der selbst, während er mich zum wiederholten Male um eine xte letzte Chance bittet, die gleichen Fehler macht, von denen er mich überzeugen möchte, dass er sie nicht mehr machen will?

Aber ich verstricke mich schon wieder in meinem von ihm heraufbeschworenen Gedankenkarussel und das will ich ja nicht, auch wenn ich noch ewig so weiter schreiben könnte. 

NEIN! 
Genug davon! 
Ich bin stark, ich bin kein gehirnloses Püppchen, das man auch Monate nach der Trennung noch zum Spielball eigener Unzulänglichkeiten machen kann, nur weil man nicht damit klarkommt, dass man es selbst einfach verschissen hat. 

Wenn da jemand verletzt ist, auch durch meine Worte, tja, selbst schuld. 

Ich hab jedes Recht, mich dazu zu äußern.

 Schon vergessen, der Blog war Deine Idee! Es ist niederträchtig und unter aller Sau, sich jetzt als derjenige, dem nichts nie genug war und dadurch auch das letzte Fünkchen Glauben an ihn ausgelöscht hat, hinzustellen und rumzujamnern, man könnte doch verzeihen, und vergeben. 

NEIN!
Gut verzeihen wahrscheinlich. Schon um innerlich zu heilen. Irgendwann werde ich dazu bereit sein. Ich bin so. 

Aber NIEMALS vergessen. Man kann nicht vergessen, so oft der andere noch beteuert, wie leid es ihm tut, wieviel seelischen Schmerz er einem zugefügt hat. 
Wenn ihm das Ausmaß überhaupt bewusst ist und das scheint es nicht zu sein. 

Aber man kann nicht abschließen, wenn man ständig zurückblickt. (Oder durch Dritte dazu gebracht wird, zurückzublicken und zu entdecken, was da für ein Stuss von sich gegeben wird.) 

Und ich kann sehr wohl abschließen ohne diese 48h, in denen er mich mur wieder einlullen würde. 

Also sag ich es jetzt nochmal ganz deutlich! 
Verpiss Dich! Aus meinem Leben und aus meinem Umfeld. 
Mach dich vom Acker! 
Sag nicht nur, dass du es jetzt tust. TU ES!!


Hör auf mich weiter beeinflussen zu wollen. Wenn das Versuche sein sollen, mich zur Umkehr zu bringen, dann hast du mal wieder, wie immer, genau die falschen Dinge von dir gegeben. 

Oder meinst du wirklich, dass ich auch nur einen Schritt zurück zu Dir setze, wenn du großspurig von einem ach so tollen aber erfundenen Wochenende rumposaunst und im gleichen Atemzug mich mal wieder indirekt herabzuwürdigen versuchst, indem du rumtönst, dass es noch so viele andere gibt, die "wirklich wollen"? 


Nun...
Ich will tatsächlich nicht mehr. 
Wirklich nicht mehr. 
Denn du verdienst es nicht mehr. 
Du hast es dir einfach verspielt.
Ich glaube Dir nicht mehr. Kann dir nicht mehr glauben. 
Du hast mich, meine Bedürfnisse, meine Sehnsucht nach Dir nicht ernstgenommen. 
Mir das Gefühl gegeben, nichts wert zu sein, obwohl ich trotz vieler mieser Erfahrungen so einiges tat, nur um von dir endlich mal ein Lob zu hören. 

Tja. Da hilft es nicht, sich jetzt hinzustellen und rumzujammern, dass das doch alles gar nicht so gemeint war, bzw noch besser: dass ich das ja alles völlig in den falschen Hsls bekommen habe  und du ja eigentlich was ganz anderes bezweckt hast. Hättest du eben nicht nur immer versprochen, dass du mir deine Beweggründe auch mal erklärst...
Hättest du meine Einwände manches mal ernstgenommen...

Aber nun ist es zu spät. Ich bin weg!
Endgültig!
Krieg das endlich in deinen verbohrten Schädel!
Und verpiss dich so weit wie irgendwie möglich aus meinem virtuellen, aber auch aus meinem realen "Einzugsgebiet"!
Ich will nichts mehr von Dir lesen, ich will nichts mehr von dir hören und ich will deinen Namen auch nirgends mehr sonst auftauchen sehen. 

Und hör auf bei mir zu lesen um dich darüber zu beschweren.

Ich schreibe nicht über dich, um dich zu ärgern, oder um dich schlecht zu machen. 

Ich schreibe von mir, was ich empfinde, wie ich über alles denke und über den Fortschritt meiner Heilung von den Wunden, die ich noch trage. 

Und denk daran...
Lass mal ein Glas, das meiner Seele gleicht, gefüllt mit etwas unvergleichlich gutem, was du wirklich wahnsinnig gerne trinkst, fallen. 

Lass es einfach fallen. 

Nicht vorsichtige 20cm übern Boden. 
Heb es richtig hoch und lass es fallen. Und stell Dir vor, dich hat jemand gewarnt, wenn du die Hand zu weit öffnest, dann fällt es. 

Und dann...Dann sieh es an und sag: "Ups! Verzeih mir bitte..." 

Ist es dann wieder ganz? Nein!

Kannst du es wieder zusammenfügen? 
Wenn überhaupt, dann hat es aber immer noch sichtbare Bruchstellen, die nie mehr verschwinden. 

So...
Ersetz das Glas in diesem Gedankenspiel mit meinem Vertrauen und meinem Glauben an Dich!

Dann weißt du, warum ich nicht mehr zurück will.

Warum ich um mich schlage.
Warum ich keinen Kontakt mehr zu dir wünsche. Warum ich nein sage!

Und dieser feine Staub, der dann noch immer auf dem Boden liegt, das sind meine  Bilder, meine Blog-Posts, meine Hasstiraden, die übrig sind, von etwas was mal Liebe war. 

Oder um ein Sprichwort zu verwenden:
Der Krug geht so oft zu Boden, bis er bricht...




Mittwoch, 21. Oktober 2015

Der Straßenfestquickie

Fröhliche Gesichter überall, manche ein wenig gerötet vom vielen Alkohol, der heute floss. Sie hatten sich getroffen, zusammen mit anderen Bekannten ein spontanes Beisammensitzen zu guter rockigen Musik .

Sie hatte gerade ihr Glas Wein gelehrt und fragte in die Runde, ob sie, da sie sich noch etwas holen wollte, etwas mitbringen soll. Er, ein langjähriger Bekannter, mit dem sie erst seit kurzem mehr unternahm, wenn man von unternehmen überhaupt sprechen kann, lächelte sie an und während andere nur abwinkten, antwortete er: "Nein, versuch aber selbst nicht noch abhanden zu kommen" 

Sie verstand in  dem Moment nicht so recht was er meinte. Nur sein unverschämter Blick, der das Lächeln begleitete, ließ sie wohlig erschaudern und an die letzten Male denken, bei denen sie sich überraschend näher gekommen waren. Beim ersten Mal hatte er auf ihre deutlichen Aussagen und ihre eindeutigen Signale dazu reagiert und sie sich einfach genommen und sie war ihm verfallen. 
Seitdem schaffte er es immer wieder, dass ihr Schlüpper nass wurde, nass von ihrem Saft, der nur beim Gedanken an ihn geradezu zu fließen begann. 

Er machte sie mit dem Blick auch nervös, so stieß sie prompt sein halbvolles Glas um und hastig warf sie Servietten und Taschentücher darauf. Doch sie konnte nicht verhindern, dass etwas von seinem Wein auf seine Hose tropfte. Sie reichte ihm ein Taschentuch, senkte ihren Blick, knallrot im Gesicht vor Scham und er genoss diesen Anblick. Sie sah so zuckersüß aus, wenn sie sich schämte.

Ein Schmunzeln, hochgezogene Augenbrauen und ein noch intensiverer unverschämter Blick ließen keinen Zweifel zu. Dafür würde sie herhalten müssen. "Tut... Tut mir leid," stammelte sie und: "ich bring dir ein Glas Wein mit" Sie schaute ihn schüchtern an, aber sein Blick ließ keinen Zweifel daran, dass er sich damit nicht zufrieden geben würde, sein Blick wanderte über ihr Gesicht und blieb an ihren Lippen hängen. 

Sie entzog sich dieser knisternden Situation, ging los, zum Glück hatte sie aufgepasst, wo er sein Glas Wein besorgt hatte und nahm Kurs auf diesen Stand und stellte sich in die Reihe der Wartenden. 

Er war ihr gefolgt, hatte gegenüber zwischen zwei Buden einen Platz gefunden, wo er sie nun beobachtete, machte aber daraus auch keinen Hehl. Er versteckte sich nicht, wartete, bis sie fast dran war, und machte dann auf sich aufmerksam, indem er kurz laut pfiff. Er lag richtig, sie schaute neugierig um sich, wo dieser Pfiff herkam und schließlich entdeckte sie ihn. Er gab ihr lächelnd ein Zeichen mit einem leichten Nicken, sie soll ihm folgen. Sie seufzte, war sie doch gleich dran. Sein Blick wurde ernster, wieder gab er ihr ein Zeichen, kein Widerspruch zulassend. Sie wusste, er könnte auch einfach herkommen und sie mitschleifen, sie würde sich nicht großartig wehren, obwohl sie ihm zu nichts verpflichtet war. Sie gehorchte ihm, weil sie ihm vertraute, weil er sie nie ernsthaft zu etwas zwang, auch wenn sie sich ab und an etwas widerspenstig zeigte, und weil er auf sie achtete, und dafür sorgte, dass auch sie ihren Spaß hatte. Und Herrgott, er war gut in dem was er mit ihr tat. So genoss sie auch diese Situation. 

Sie gab nach, verließ die Reihe und ging auf ihn zu, doch er zog sich hinter die Buden zurück und ging hinter diesen ein paar Häuser entlang. Ein wenig verwundert folgte sie ihm. Versuchte sie ihn aufzuholen, ging er schneller. Als sie ein Hindernis mit mehreren umherliegenden Seilen, Kisten und Kabeln nehmen musste, verschwand er wieder aus ihrem Sichtfeld. 

Sie ging zögerlich weiter, suchte ihn und wollte, da sie ihn nirgends mehr erspähen konnte, schon wieder zwischen den Buden auf den Markt zurück, da packten plötzlich zwei starke Hände von hinten nach ihr und bugsierten sie in einen Hinterhof.
Sie wusste, er war es, erkannte ihn an seinem Duft.

Er presste sie mit dem Gesicht voran in eine Ecke und zog ihr sogleich ihren schwarzen Bleistift-Rock nach oben und riss ihr den Slip herunter. Sie stöhnte auf, drückte sich selbst ins Hohlkreuz und presste ihren nun nackten Hintern gegen seine Lenden. Er erwiderte den Druck, biss ihr in den Nacken und während er sie mit der einen Hand an ihren Handgelenken im Rücken festhielt, nahm er mit der anderen die Enden ihres dünnen Schals, den sie um ihren Hals gewickelt hat, zog einmal fest dran, so dass sich die Schlaufe ruckartig festzog, was sie aufkeuchen ließ, band noch einen einfachen Knoten, und schließlich ihre Handgelenke nun mit den Enden zusammen. 

Sie wimmerte geradezu vor Lust, denn sie liebte es, gefesselt zu sein und er sorgte immer dafür, dass sie dies auch genießen konnte. 

Erst nachdem sie gefesselt war, öffnete er seine Hose, holte seinen schon stark erhärteten Schwanz heraus, und entlockte ihr noch mehr sehnsüchtige Laute, indem er seinen Schaft an ihr rieb, mal zwischen den Pobacken auf und ab, dann zwischen ihren Beinen hindurch, an ihren Schamlippen entlang streifend, was sie geradezu wahnsinnig werden ließ. Sie versuchte ihn zu dirigieren, ihn in ihr zerfließendes Loch zu locken. Er ließ es aber nicht zu. 

Weiter rieb er sich an ihr, immer wieder wechselte er die Richtung, drehte sie dann zu sich, presste sie in die Ecke gegen die Wand, küsste sie leidenschaftlich und steigerte ihr Verlangen ins unermessliche, indem er ihr nun seinen Schaft zwischen die Beine drückte und wieder an der Scham entlang glitt und sich an ihr rieb. Laut keuchten sie beide, sie wimmerte vor Geilheit, er stöhnte ihr ins Ohr, kickte ihre Beine noch weiter auseinander.

Nun begann er, sich auch noch den Schwanz zu wichsen, was sie dazu brachte, ihre Arme nach ihm ausstrecken zu wollen, sie wollte ihm das Wichsen abnehmen, doch als sie sich gegen ihre Fesselung wehrte, zog sich diese noch ein wenig mehr zu. 

Er grinste und hörte nicht auf sich zu wichsen, berührte sie dabei immer wieder, wechselte dann wieder zu den vorherigen Berührungen, schmierte, sich an ihr aufgeilend, seine Lusttropfen auf ihre Haut. Sie bebte, drängte sich an ihn, rieb sich an ihm, sofern er es zuließ, was ihn noch mehr aufgeilte.

Schließlich ergoss er sich laut stöhnend über ihre Scham, ihre Oberschenkel und ihren Unterbauch und stillte damit gleichzeitig ihre Saliromanie. Einen kleinen Moment drückte er seinen noch harten Schwanz nur bis zum Eichelkranz in ihren Eingang. Deshalb war es egal, dass er sie nur indirekt stimuliert hatte. Kaum dass er sich über sie ergoss und ihr dann noch einen Moment lang das Gefühl des Eindringens gab, gelangte auch sie zu einem heftigen Höhepunkt. Sie stöhnten beide leidenschaftlich und küssten sich gierig. "Du kleines versautes Luder" raunte er ihr zwinkernd zu, "dass du kommst, war eigentlich nicht der Plan."

Sie grinste nur und schmiegte sich an ihn. Sie wusste, dass er ihr den Höhepunkt insgeheim natürlich doch gönnte und ließ sich dann, besudelt wie sie war, den Rock richten und dann löste er auch den Schal von ihren Handgelenken und sie machte ihm die Hose wieder zu. Sie lächelten, schäkerten ausgelassen und gemeinsam gingen sie wieder zurück, sich etwas zu trinken zu holen.



Dienstag, 20. Oktober 2015

Von Laura, Daddy Doms und Babygirls

Laura kenn ich ursprünglich aus einem Erotikforum. Irgendwann erzählte sie mir, dass sie auch in SL ist und ich stelle seither fest, wir sind uns echt verdammt ähnlich.


Sie fühlt ähnlich wie ich und dass sie jetzt auf die selben Erkenntnisse über sich selbst kommt, wie ich auch schon ewig immer wieder, kann doch schon fast kein Zufall mehr sein *g*

Auch ich habe schon vor einiger Zeit in diese Richtung tendiert.
Spawn wollte oder konnte mir den Wunsch, unsere Beziehung nach dieser DaddyDom und LittleOne-Art zu gestalten, nicht nachkommen. Nachdem ich mich in den letzten Monaten, seit Schluss ist, sehr viel mit dieser Thematik beschäftigt habe, ist mir nun auch klar, warum. Wahrscheinlich war es ihm einfach zu LANGWEILIG, wie so vieles, was ich mir gewünscht hätte. Warum zu langweilig? Ganz einfach..weil es eine seichtere Form von einer D/s-Beziehung ist, aber auch eine liebevollere, die mehr Nähe zulässt, mehr Geborgenheit gibt und mehr in Richtung Erziehung geht, eine Erziehung des Bottoms, wie es mir zu 100% vorschwebt.

Wer mehr darüber wissen möchte, sollte Lauras Blog folgen, ("Lauras zweites Leben") denn ich hab zu wenig Nerven, und zu wenig Zeit, mich hinzusetzen und darüber zu schreiben, vor allem weil bei mir immer noch sehr viel Groll heraus zu lesen wäre, gegen meinen Ex-Herrn und ich möchte Euch Lesern das ersparen und auch nicht in die Schiene "Ich mach meinen Ex in der Öffentlichkeit des WWW mies." abdriften.
Ich weiß, dass es nicht schön ist und nerven kann, wenn jemand, der noch zu sehr in seinen Verarbeitungsphasen steckt, immer wieder gegen den Ex schießt. Und eigentlich bin ich ja auch gar nicht der Typ Mensch dafür. Und ich kann mir vorstellen, dass sich da so einige denken..."moah Mädel..krieg Dich doch mal ein..."
Was aber leichter gesagt als getan ist.

So Leute, folgt Laura, sie hat ne wundervolle gefühlvolle Art zu erklären und zu erzählen.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Verarbeitungsphasen

Ich hab nach wie vor viel, verdammt viel zu verarbeiten. 
Und in einer dieser immer wieder kehrenden Verarbeitungsphasen (es ist wohl die Hassphase) kreisen mir immer wieder dieselben Worte durch den Kopf...

Unaufrichtig, soziopathisch, narzistisch, empathielos, manipulativ und inkonsequent. 

Diese Adjektive fallen mir ein, wenn ich an ihn denke. Der blinde Zauber hat sich gelöst, es bleiben die Schatten der einst überwältigenden Magie zurück. 

Jetzt würde ich normalerweise ein "sorry aber" dahinter setzen, und meine nun über ihn gefasste Meinung damit direkt wieder entkräften. 

Mach ich aber nicht. 

Und ich lass das jetzt einfach mal so stehn. Wer mich wirklich gut kennt, weiß, dass ich solche Dinge nicht grundlos raushaue. Und immerhin habe ich seit Ende Mai genug Zeit gehabt, darüber nachzudenken. 

Und nein, da hat mich keiner beeinflusst. Es wurde zugehört, aber nichts erwidert. Es wurde zugehört, aber keine unqualifizierte Meinung geäußert. Nichts.
Es wurde einfach nur zugehört und Verständnis gezeigt und  ... der Kopf geschüttelt... 

Genauso wie vor einiger Zeit mal ganz am Anfang jemand den Kopf geschüttelt hat über so viel Dummheit und Egoismus, und Unkenntnis und Unvermögen, mit einer Frau wie mir umzugehen. 

Alles schön und gut. Kenne ich ja nicht anders..
Aber die selben Fehler zu machen und dann überall noch mindestens eins drauf zu setzen...und sich gleichzeitig über alle stellen und sagen, man sei der beste...
Es wurde eh gerne oft von sich selbst in Superlativen gesprochen. 


Und dann noch zu maulen, ich würde  wegen einem Fehler alles hinschmeißen....

Einem ??? Fehler?? 

Einem???



Ernsthaft?

Ein herzliches "fick Dich!" passt hier ganz gut rein, gell? 



Yo.. Es ist ganz sicher die Hassphase... Blanker ungeschminkter Hass...