Samstag, 26. Dezember 2015

Fazit zum Jahr 2015

Ich bin es wert, dass man sich Zeit nimmt, weil man dies von sich aus will und nicht weil ich drum bettle. 

Ich bin nicht kompliziert, ich bin ein Mensch, der sehr viel durchgemacht hat, jetzt erst recht und dank meines neuen Herrn, seh ich das selbst auch nicht mehr als Makel und frag mich nicht mehr, wer will mich jetzt noch, sondern kann wieder stolz sagen, derjenige kann froh sein, wenn ich ihn mit dem Arsch anguck. 
Jetzt wird auf mich eingegangen, ich mein, WIRKLICH auf mich eingegangen.
Nicht nur geheuchelt.

Ich bin es wert, dass man mir Gehör schenkt. Es wird zugehört, und wenn es Stunden dauert, es wird hingehört und endet nicht irgendwann mit einem sinngemäßen "Schnauze, Schlampe" sondern mit einer Lösung, die beiden gerecht wird. Und sie wird UMGESETZT. Und es wird sich daran gehalten, und zwar von beiden Seiten. 
Cero versucht mich RICHTIG kennenzulernen, und kennt mich jetzt nach einem Monat schon besser als andere nach Jahren. 

Ich bin wieder ohne Einfluss in der Lage mich selbst zu reflektieren. 
Ich habe einige große Fehler gemacht, den  ich habe mir einreden lassen, eine Sub müsse gewisse Opfer bringen, um sich ihrem Herrn würdig zu erweisen, es aushalten nah am Limit geführt zu werden, das sei wahre Hingabe. Vor allem hatte ich mich in Sessions aufgegeben, traute mich nicht mehr, die Ampel zu nutzen oder das Safeword. Weil er es trotzdem, auch wenn es nur drei weitere Schläge waren, überging. Für mich immer ein Nogo! Ein Schock, der tief in mir saß, als er es tat. Und jetzt erst bewusst wurde, dass es mich so tief erschüttert hat. Aber ich habe daraus gelernt. 

Cero nennt dies barbarisch. Auch dass man einer Sub die Möglichkeit nimmt, AV wieder genießen zu lernen, indem man sie erst recht damit straft. Oder ihr das Gefühl gibt, sie tauge höchstens zum Blowjob und müsse sich damit oder was anderem verdienen, ihren Herrn wirklich in sich spüren zu dürfen. 

Ich bin es wert, dass mein Herr mit mir schläft, weil ich ich bin, weil er mich begehrt, weil es auch ihn danach dürstet und ihm kein Zacken aus der Krone bricht, mir das zu zeigen, weil er befürchtet er könnte die Kontrolle verlieren, sondern verliert diese gerne mal in meinen Armen, weil er auch nur ein Mensch ist. Ein sinnlicher Mensch. Und es ist göttlich, diese Seite von einem Herrn, sinnliche Hingabe und dennoch sehr dominante Lust zu erleben. 

NIE MEHR! Nie mehr werde ich das zulassen, dass mich jemand mit seiner Stimmung so manipuliert, mich so lenkt. 
Jetzt darf ich wirklich erfahren, wie es ist, so sein zu dürfen, wie ich bin. Darf mich erklären und es wird nicht als Ausflüchte angekreidet, darf mich wehren und es wird nicht als Egoismus angesehn. 

Ich darf sagen, wie mein Kopfkino aussieht und was ich mir von meinem Herrn wünsche, und er setzt es auch so um, und wir leben den Film gemeinsam und er findet es absolut geil, ist begeistert über die super Ideen.
Ich werde nicht mehr untergebuttert, und wenn er mit seinem starken Charakter doch mal zu weit geht, und es merkt, weil ich anders werde, dann ist er bereit, ohne wenn und aber sich zu entschuldigen. 

Ich bin verletzt worden. Diese Verletzungen haben ihre Narben hinterlassen und ich kann endlich sagen, schau, ich bin die, die du siehst. Mit diesen Macken, bin ich trotzdem und grade deshalb ein besonderer Mensch, denn ich weiß, was es heisst, durch selbst kleine Worte verletzt zu werden. Und die Macken erinnern mich daran, was ich auf keinen Fall noch einmal erleben will.

Ich fühle mich endlich wieder wie ein vollwertiger Mensch und nicht wie ein Schatten eines anderen. 
Ich darf mich gleichberechtigt bewegen, solange ich mich zu benehmen weiß. Und Herrgott, ich darf brav sein. Das liest sich jetzt komisch, ich weiß. Aber jetzt habe ich jemanden, der nicht ständig Fehler sucht oder fast jedes Wort von mir als Frechheit abtut, um sie dann als Grund zu verwenden, seine Launen, mit denen ich nichts zu tun hatte, an mir heraus zu lassen. 
Er nannte es ein Ventil um Druck abbauen. 
Ich habe immer gesagt, dass ich davon nichts halte, ich möchte nicht für anderer Fehler herhalten, für die ich nichts kann. Für mich ist das soziopathisch. Also war es aber dann ein Spießrutenlauf, denn dafür wurde er zu jemanden, der auch die kleinsten Neckereien oder Abweichungen vom von ihm erwarteten Verhaltensmuster ankreidete. 

Aber nun ist das egal. Der Erfolg, wie es jetzt mit Cero läuft, gibt mir recht. 

Und ich genieße es, wieder Freunde zu besuchen, wann ich will, nicht eingesperrt zu sein, mich frei bewegen zu können, wo auch immer ich hinwill. Und es ist schön zu sehen, wie es mich dennoch zu ihm hinzieht, wie er mich fasziniert, sodass ich dann doch lieber bei ihm oder mit ihm unterwegs bin. Zumal er nicht den Anspruch hat, immer besser da zu stehn als andere. Das tut er von ganz allein. Dafür muss man sich nicht das Maul über andere zerreissen. 

Ich genieße es, nicht mehr so abhängig zu sein, auch als Domme meine Erfahrungen machen zu können, Dinge selbst regeln zu können, ohne dass der selbsternannte Superman dazwischen prescht und im Grunde erst recht alles durcheinander bringt. 

Ich habe alte Freunde wieder, neue Freunde, die mir nah sind, und ich auch sagen kann, dass sie mir nah sind, ohne dass gleich jemand vor Eifersucht austickt. 
Ich kann viel lachen, und weine nicht mehr. Was wir an Situationskomik erleben ist göttlich :)) Siehe das zweite Bild unten, ein Schnappschuss einer spontanen Idee, die uns Tränen lachen ließ. 
Das ist sogar meinem Nachwuchs aufgefallen. 

Jetzt kann ich ich sein, meine Freunde, meine Familie, meine Empfindungen, mein Leben, meine Vorlieben, meine Abneigungen, meine Jas, meine Neins, alles zählt wieder.

Ich bin wieder ich. 

Und irgendwann werde ich das auch wieder real haben. Cero steht da leider aus Gründen, die ich verstehe, aber nicht nennen will und darf, nicht zur Debatte. Aber er gibt mir den Glauben zurück, dass das was ich mir erhoffe, irgendwann  auch real geben kann. 
Momentan tut er mir gut. 
Ich bin wieder ich.  
Und das reicht mir fürs erste. 





Dienstag, 10. November 2015

Die Sache mit dem Krug etc...

Irgendwann kommt der Moment, wo man die Möglichkeit hat, demjenigen, der etwas Grundlegendes in einem kaputt gemacht hat, zu sagen, was er alles falsch gemacht hat.

Diese Möglichkeit hatte ich gestern abend. 

Er hat um ein (wieder mal??) letztes Gespräch gebeten, in dem er um eine letzte Chance (zum wievielten Male? Kann ich gar nicht zählen) bat.

Er stellte sich das so vor, dass ich mich für 48h mit ihm treffe, in denen er mich davon überzeugen wolle, dass er seine Fehler verstanden hat. 

Ja bin ich denn verrückt? 

Doch Ihr könnt stolz auf mich sein!
Ich habe nicht nachgegeben. 
Denn während er mich versuchte zu überzeugen, machte er gleich mehrere von genau diesen Fehlern, die eine Kommunikation zwischen uns schon immer gleich im Keim erstickten und nicht möglich werden ließen. 

Er hörte nicht zu, bzw es schien wieder nur um ihn zu gehn, so sehr er beteuerte, dass es ihm um mich ginge. 

Übrigens hat er zugegeben, dass seine beiden Posts, vor allem Ende Oktober mit der Behauptung, er habe wieder gespielt, und jetzt kommts....GELOGEN waren und nur dem Zweck dienten, mich eifersüchtig zu machen. 

Ich sagte ihm, dass ich nur auf so ne billige Masche nicht hereinfalle. 

Eigentlich hätte ich seine Posts nicht mal gesehn, wenn mir eine Person nicht ständig ungewollte Screenshots schicken würde. 

Nachdem er sehr stark jegliche Manipulations- und Beeinflussungstaktik nutzte, um mich zu überreden, 48h mit ihm zu verbringen ("nicht als Sub, sondern als Frau, als Partnerin... " ahja, was 3 Jahre lang von mir gepredigt wurde, und er immer abgelehnt hatte, will er jetzt auf einmal können??) bin ich aber dennoch mit einem klaren deutlichen NEIN, aus dieser Diskussion heraus gegangen. 

Für wie bescheuert und naiv hält er mich eigentlich? 

NEIN!
Gott, wie verflucht gut das tat!
NEIN! 
Es war so befreiend! 

Nachdem er dann endlich aufgab und sich mit den Worten "gut wenn das wirklich deine Entscheidung ist, dann werde ich jetzt endgültig aus deinem Leben verschwinden" verpisst hat, fühle ich mich so, als könnte ich endlich abschließen und auch diesen Schmerz loslassen. 

Ein paar abschließende Worte hierzu:
(Ok... Möglicherweise sind es ein paar mehr...)


Ich sage NEIN zu durchschaubaren Aktionen, mich aus der Ferne immer noch zu manipulieren.
Ich sage NEIN zu billigen Versuchen, mich aus der Ferne immer noch zu beeinflussen.
Ich sage NEIN zu unhaltbaren Vorwürfen von Unreflektiertheit. Denn nie zuvor hab ich so sehr daran gearbeitet, mich selbst zu reflektieren und mich selbst und meine Schritte, die ich tue selbst zu hinterfragen. Teilweise auch mit professioneller Hilfe. 

Ich sage NEIN! 
Jemand, der sich jetzt so hinterfotzig verhält, meine vergangene Liebe und Hingabe zu ihm herabwürdigt, aber kurz vorher mit seinem "mimimimi" sich als Opfer einer angeblichen Ungerechtigkeit darstellt und dann noch meint, mit einer billigen Masche mich eifersüchtig machen zu wollen, irgendwas zu erreichen, der hat nicht begriffen, wie endgültig er mich eigenhändig Monate zuvor von sich gestoßen hat. 

NEIN!
Ich lasse es nicht zu, dass mich jemand für so dumm verkauft. 
Ich lasse mich nicht mehr von jemand, der so dermaßen egozentrisch ist, beeinflussen und zum Weinen bringen!

Was denkt er eigentlich, wer er ist? 
NEIN! 
Ganz sicher nicht der BESTE, den man haben kann.

Und bevor mir jetzt wieder der Vorwurf um die Ohren fliegt, ich würde nur das Schlechte sehn und das Gute, was es ... zugegeben...mal tatsächlich gab, genauso herabwürdigend behandeln, wie er meine tiefsten Gaben an ihn:

Ich wusste diese Dinge zu schätzen. 
Ich habe nicht vergessen, was ich empfand, als ich mich in dieser vermeintlichen Sicherheit geborgen und beschützt fühlte. 

Ich werde nicht vergessen, wie tief ich mich in so manchem Spiel fallen ließ, wie weit meine Flügel mich trugen, und stellenweise vor überwältigender  Leidenschaft nicht mal mehr weiß, was ich da gesagt oder getan habe. 

Aber wenn derjenige das Vertrauen, das man ihm in solchen Momenten, trotz einiger kleinerer Vertrauensbrüche, immer wieder entgegenbrachte, dann doch so dermaßen niederstampft und noch drauf rumtrampelt, dann ist ja wohl die Erinnerung daran auch vollends fürn Arsch. 

Da empfindet man dann auch nur noch wenig Gutes dabei. 
Ja verfickte Scheiße!! 
Dann entwickelt sich Hass!
Und... Angst...

Weil es nach wie vor, auch jetzt noch, einfach nicht angemessen gewürdigt und wieder darauf herumgetrampelt wird, als wäre es nie wirklich genug gewesen. 

Und da frage ich mich dann: 
Wozu dann zurück? 
Um mir erst überzeugende Versprechen anzuhören, die nicht gehalten werden und dann meine Seele restlos zerbrechen zu lassen? 

Wohin zurück? 
Zu jemandem, der einem in einer erstaunlichen Regelmäßigkeit, das Gefühl gibt, niemals wirklich zu genügen? 

Zu jemanden, der selbst, während er mich zum wiederholten Male um eine xte letzte Chance bittet, die gleichen Fehler macht, von denen er mich überzeugen möchte, dass er sie nicht mehr machen will?

Aber ich verstricke mich schon wieder in meinem von ihm heraufbeschworenen Gedankenkarussel und das will ich ja nicht, auch wenn ich noch ewig so weiter schreiben könnte. 

NEIN! 
Genug davon! 
Ich bin stark, ich bin kein gehirnloses Püppchen, das man auch Monate nach der Trennung noch zum Spielball eigener Unzulänglichkeiten machen kann, nur weil man nicht damit klarkommt, dass man es selbst einfach verschissen hat. 

Wenn da jemand verletzt ist, auch durch meine Worte, tja, selbst schuld. 

Ich hab jedes Recht, mich dazu zu äußern.

 Schon vergessen, der Blog war Deine Idee! Es ist niederträchtig und unter aller Sau, sich jetzt als derjenige, dem nichts nie genug war und dadurch auch das letzte Fünkchen Glauben an ihn ausgelöscht hat, hinzustellen und rumzujamnern, man könnte doch verzeihen, und vergeben. 

NEIN!
Gut verzeihen wahrscheinlich. Schon um innerlich zu heilen. Irgendwann werde ich dazu bereit sein. Ich bin so. 

Aber NIEMALS vergessen. Man kann nicht vergessen, so oft der andere noch beteuert, wie leid es ihm tut, wieviel seelischen Schmerz er einem zugefügt hat. 
Wenn ihm das Ausmaß überhaupt bewusst ist und das scheint es nicht zu sein. 

Aber man kann nicht abschließen, wenn man ständig zurückblickt. (Oder durch Dritte dazu gebracht wird, zurückzublicken und zu entdecken, was da für ein Stuss von sich gegeben wird.) 

Und ich kann sehr wohl abschließen ohne diese 48h, in denen er mich mur wieder einlullen würde. 

Also sag ich es jetzt nochmal ganz deutlich! 
Verpiss Dich! Aus meinem Leben und aus meinem Umfeld. 
Mach dich vom Acker! 
Sag nicht nur, dass du es jetzt tust. TU ES!!


Hör auf mich weiter beeinflussen zu wollen. Wenn das Versuche sein sollen, mich zur Umkehr zu bringen, dann hast du mal wieder, wie immer, genau die falschen Dinge von dir gegeben. 

Oder meinst du wirklich, dass ich auch nur einen Schritt zurück zu Dir setze, wenn du großspurig von einem ach so tollen aber erfundenen Wochenende rumposaunst und im gleichen Atemzug mich mal wieder indirekt herabzuwürdigen versuchst, indem du rumtönst, dass es noch so viele andere gibt, die "wirklich wollen"? 


Nun...
Ich will tatsächlich nicht mehr. 
Wirklich nicht mehr. 
Denn du verdienst es nicht mehr. 
Du hast es dir einfach verspielt.
Ich glaube Dir nicht mehr. Kann dir nicht mehr glauben. 
Du hast mich, meine Bedürfnisse, meine Sehnsucht nach Dir nicht ernstgenommen. 
Mir das Gefühl gegeben, nichts wert zu sein, obwohl ich trotz vieler mieser Erfahrungen so einiges tat, nur um von dir endlich mal ein Lob zu hören. 

Tja. Da hilft es nicht, sich jetzt hinzustellen und rumzujammern, dass das doch alles gar nicht so gemeint war, bzw noch besser: dass ich das ja alles völlig in den falschen Hsls bekommen habe  und du ja eigentlich was ganz anderes bezweckt hast. Hättest du eben nicht nur immer versprochen, dass du mir deine Beweggründe auch mal erklärst...
Hättest du meine Einwände manches mal ernstgenommen...

Aber nun ist es zu spät. Ich bin weg!
Endgültig!
Krieg das endlich in deinen verbohrten Schädel!
Und verpiss dich so weit wie irgendwie möglich aus meinem virtuellen, aber auch aus meinem realen "Einzugsgebiet"!
Ich will nichts mehr von Dir lesen, ich will nichts mehr von dir hören und ich will deinen Namen auch nirgends mehr sonst auftauchen sehen. 

Und hör auf bei mir zu lesen um dich darüber zu beschweren.

Ich schreibe nicht über dich, um dich zu ärgern, oder um dich schlecht zu machen. 

Ich schreibe von mir, was ich empfinde, wie ich über alles denke und über den Fortschritt meiner Heilung von den Wunden, die ich noch trage. 

Und denk daran...
Lass mal ein Glas, das meiner Seele gleicht, gefüllt mit etwas unvergleichlich gutem, was du wirklich wahnsinnig gerne trinkst, fallen. 

Lass es einfach fallen. 

Nicht vorsichtige 20cm übern Boden. 
Heb es richtig hoch und lass es fallen. Und stell Dir vor, dich hat jemand gewarnt, wenn du die Hand zu weit öffnest, dann fällt es. 

Und dann...Dann sieh es an und sag: "Ups! Verzeih mir bitte..." 

Ist es dann wieder ganz? Nein!

Kannst du es wieder zusammenfügen? 
Wenn überhaupt, dann hat es aber immer noch sichtbare Bruchstellen, die nie mehr verschwinden. 

So...
Ersetz das Glas in diesem Gedankenspiel mit meinem Vertrauen und meinem Glauben an Dich!

Dann weißt du, warum ich nicht mehr zurück will.

Warum ich um mich schlage.
Warum ich keinen Kontakt mehr zu dir wünsche. Warum ich nein sage!

Und dieser feine Staub, der dann noch immer auf dem Boden liegt, das sind meine  Bilder, meine Blog-Posts, meine Hasstiraden, die übrig sind, von etwas was mal Liebe war. 

Oder um ein Sprichwort zu verwenden:
Der Krug geht so oft zu Boden, bis er bricht...




Mittwoch, 21. Oktober 2015

Der Straßenfestquickie

Fröhliche Gesichter überall, manche ein wenig gerötet vom vielen Alkohol, der heute floss. Sie hatten sich getroffen, zusammen mit anderen Bekannten ein spontanes Beisammensitzen zu guter rockigen Musik .

Sie hatte gerade ihr Glas Wein gelehrt und fragte in die Runde, ob sie, da sie sich noch etwas holen wollte, etwas mitbringen soll. Er, ein langjähriger Bekannter, mit dem sie erst seit kurzem mehr unternahm, wenn man von unternehmen überhaupt sprechen kann, lächelte sie an und während andere nur abwinkten, antwortete er: "Nein, versuch aber selbst nicht noch abhanden zu kommen" 

Sie verstand in  dem Moment nicht so recht was er meinte. Nur sein unverschämter Blick, der das Lächeln begleitete, ließ sie wohlig erschaudern und an die letzten Male denken, bei denen sie sich überraschend näher gekommen waren. Beim ersten Mal hatte er auf ihre deutlichen Aussagen und ihre eindeutigen Signale dazu reagiert und sie sich einfach genommen und sie war ihm verfallen. 
Seitdem schaffte er es immer wieder, dass ihr Schlüpper nass wurde, nass von ihrem Saft, der nur beim Gedanken an ihn geradezu zu fließen begann. 

Er machte sie mit dem Blick auch nervös, so stieß sie prompt sein halbvolles Glas um und hastig warf sie Servietten und Taschentücher darauf. Doch sie konnte nicht verhindern, dass etwas von seinem Wein auf seine Hose tropfte. Sie reichte ihm ein Taschentuch, senkte ihren Blick, knallrot im Gesicht vor Scham und er genoss diesen Anblick. Sie sah so zuckersüß aus, wenn sie sich schämte.

Ein Schmunzeln, hochgezogene Augenbrauen und ein noch intensiverer unverschämter Blick ließen keinen Zweifel zu. Dafür würde sie herhalten müssen. "Tut... Tut mir leid," stammelte sie und: "ich bring dir ein Glas Wein mit" Sie schaute ihn schüchtern an, aber sein Blick ließ keinen Zweifel daran, dass er sich damit nicht zufrieden geben würde, sein Blick wanderte über ihr Gesicht und blieb an ihren Lippen hängen. 

Sie entzog sich dieser knisternden Situation, ging los, zum Glück hatte sie aufgepasst, wo er sein Glas Wein besorgt hatte und nahm Kurs auf diesen Stand und stellte sich in die Reihe der Wartenden. 

Er war ihr gefolgt, hatte gegenüber zwischen zwei Buden einen Platz gefunden, wo er sie nun beobachtete, machte aber daraus auch keinen Hehl. Er versteckte sich nicht, wartete, bis sie fast dran war, und machte dann auf sich aufmerksam, indem er kurz laut pfiff. Er lag richtig, sie schaute neugierig um sich, wo dieser Pfiff herkam und schließlich entdeckte sie ihn. Er gab ihr lächelnd ein Zeichen mit einem leichten Nicken, sie soll ihm folgen. Sie seufzte, war sie doch gleich dran. Sein Blick wurde ernster, wieder gab er ihr ein Zeichen, kein Widerspruch zulassend. Sie wusste, er könnte auch einfach herkommen und sie mitschleifen, sie würde sich nicht großartig wehren, obwohl sie ihm zu nichts verpflichtet war. Sie gehorchte ihm, weil sie ihm vertraute, weil er sie nie ernsthaft zu etwas zwang, auch wenn sie sich ab und an etwas widerspenstig zeigte, und weil er auf sie achtete, und dafür sorgte, dass auch sie ihren Spaß hatte. Und Herrgott, er war gut in dem was er mit ihr tat. So genoss sie auch diese Situation. 

Sie gab nach, verließ die Reihe und ging auf ihn zu, doch er zog sich hinter die Buden zurück und ging hinter diesen ein paar Häuser entlang. Ein wenig verwundert folgte sie ihm. Versuchte sie ihn aufzuholen, ging er schneller. Als sie ein Hindernis mit mehreren umherliegenden Seilen, Kisten und Kabeln nehmen musste, verschwand er wieder aus ihrem Sichtfeld. 

Sie ging zögerlich weiter, suchte ihn und wollte, da sie ihn nirgends mehr erspähen konnte, schon wieder zwischen den Buden auf den Markt zurück, da packten plötzlich zwei starke Hände von hinten nach ihr und bugsierten sie in einen Hinterhof.
Sie wusste, er war es, erkannte ihn an seinem Duft.

Er presste sie mit dem Gesicht voran in eine Ecke und zog ihr sogleich ihren schwarzen Bleistift-Rock nach oben und riss ihr den Slip herunter. Sie stöhnte auf, drückte sich selbst ins Hohlkreuz und presste ihren nun nackten Hintern gegen seine Lenden. Er erwiderte den Druck, biss ihr in den Nacken und während er sie mit der einen Hand an ihren Handgelenken im Rücken festhielt, nahm er mit der anderen die Enden ihres dünnen Schals, den sie um ihren Hals gewickelt hat, zog einmal fest dran, so dass sich die Schlaufe ruckartig festzog, was sie aufkeuchen ließ, band noch einen einfachen Knoten, und schließlich ihre Handgelenke nun mit den Enden zusammen. 

Sie wimmerte geradezu vor Lust, denn sie liebte es, gefesselt zu sein und er sorgte immer dafür, dass sie dies auch genießen konnte. 

Erst nachdem sie gefesselt war, öffnete er seine Hose, holte seinen schon stark erhärteten Schwanz heraus, und entlockte ihr noch mehr sehnsüchtige Laute, indem er seinen Schaft an ihr rieb, mal zwischen den Pobacken auf und ab, dann zwischen ihren Beinen hindurch, an ihren Schamlippen entlang streifend, was sie geradezu wahnsinnig werden ließ. Sie versuchte ihn zu dirigieren, ihn in ihr zerfließendes Loch zu locken. Er ließ es aber nicht zu. 

Weiter rieb er sich an ihr, immer wieder wechselte er die Richtung, drehte sie dann zu sich, presste sie in die Ecke gegen die Wand, küsste sie leidenschaftlich und steigerte ihr Verlangen ins unermessliche, indem er ihr nun seinen Schaft zwischen die Beine drückte und wieder an der Scham entlang glitt und sich an ihr rieb. Laut keuchten sie beide, sie wimmerte vor Geilheit, er stöhnte ihr ins Ohr, kickte ihre Beine noch weiter auseinander.

Nun begann er, sich auch noch den Schwanz zu wichsen, was sie dazu brachte, ihre Arme nach ihm ausstrecken zu wollen, sie wollte ihm das Wichsen abnehmen, doch als sie sich gegen ihre Fesselung wehrte, zog sich diese noch ein wenig mehr zu. 

Er grinste und hörte nicht auf sich zu wichsen, berührte sie dabei immer wieder, wechselte dann wieder zu den vorherigen Berührungen, schmierte, sich an ihr aufgeilend, seine Lusttropfen auf ihre Haut. Sie bebte, drängte sich an ihn, rieb sich an ihm, sofern er es zuließ, was ihn noch mehr aufgeilte.

Schließlich ergoss er sich laut stöhnend über ihre Scham, ihre Oberschenkel und ihren Unterbauch und stillte damit gleichzeitig ihre Saliromanie. Einen kleinen Moment drückte er seinen noch harten Schwanz nur bis zum Eichelkranz in ihren Eingang. Deshalb war es egal, dass er sie nur indirekt stimuliert hatte. Kaum dass er sich über sie ergoss und ihr dann noch einen Moment lang das Gefühl des Eindringens gab, gelangte auch sie zu einem heftigen Höhepunkt. Sie stöhnten beide leidenschaftlich und küssten sich gierig. "Du kleines versautes Luder" raunte er ihr zwinkernd zu, "dass du kommst, war eigentlich nicht der Plan."

Sie grinste nur und schmiegte sich an ihn. Sie wusste, dass er ihr den Höhepunkt insgeheim natürlich doch gönnte und ließ sich dann, besudelt wie sie war, den Rock richten und dann löste er auch den Schal von ihren Handgelenken und sie machte ihm die Hose wieder zu. Sie lächelten, schäkerten ausgelassen und gemeinsam gingen sie wieder zurück, sich etwas zu trinken zu holen.



Dienstag, 20. Oktober 2015

Von Laura, Daddy Doms und Babygirls

Laura kenn ich ursprünglich aus einem Erotikforum. Irgendwann erzählte sie mir, dass sie auch in SL ist und ich stelle seither fest, wir sind uns echt verdammt ähnlich.


Sie fühlt ähnlich wie ich und dass sie jetzt auf die selben Erkenntnisse über sich selbst kommt, wie ich auch schon ewig immer wieder, kann doch schon fast kein Zufall mehr sein *g*

Auch ich habe schon vor einiger Zeit in diese Richtung tendiert.
Spawn wollte oder konnte mir den Wunsch, unsere Beziehung nach dieser DaddyDom und LittleOne-Art zu gestalten, nicht nachkommen. Nachdem ich mich in den letzten Monaten, seit Schluss ist, sehr viel mit dieser Thematik beschäftigt habe, ist mir nun auch klar, warum. Wahrscheinlich war es ihm einfach zu LANGWEILIG, wie so vieles, was ich mir gewünscht hätte. Warum zu langweilig? Ganz einfach..weil es eine seichtere Form von einer D/s-Beziehung ist, aber auch eine liebevollere, die mehr Nähe zulässt, mehr Geborgenheit gibt und mehr in Richtung Erziehung geht, eine Erziehung des Bottoms, wie es mir zu 100% vorschwebt.

Wer mehr darüber wissen möchte, sollte Lauras Blog folgen, ("Lauras zweites Leben") denn ich hab zu wenig Nerven, und zu wenig Zeit, mich hinzusetzen und darüber zu schreiben, vor allem weil bei mir immer noch sehr viel Groll heraus zu lesen wäre, gegen meinen Ex-Herrn und ich möchte Euch Lesern das ersparen und auch nicht in die Schiene "Ich mach meinen Ex in der Öffentlichkeit des WWW mies." abdriften.
Ich weiß, dass es nicht schön ist und nerven kann, wenn jemand, der noch zu sehr in seinen Verarbeitungsphasen steckt, immer wieder gegen den Ex schießt. Und eigentlich bin ich ja auch gar nicht der Typ Mensch dafür. Und ich kann mir vorstellen, dass sich da so einige denken..."moah Mädel..krieg Dich doch mal ein..."
Was aber leichter gesagt als getan ist.

So Leute, folgt Laura, sie hat ne wundervolle gefühlvolle Art zu erklären und zu erzählen.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Verarbeitungsphasen

Ich hab nach wie vor viel, verdammt viel zu verarbeiten. 
Und in einer dieser immer wieder kehrenden Verarbeitungsphasen (es ist wohl die Hassphase) kreisen mir immer wieder dieselben Worte durch den Kopf...

Unaufrichtig, soziopathisch, narzistisch, empathielos, manipulativ und inkonsequent. 

Diese Adjektive fallen mir ein, wenn ich an ihn denke. Der blinde Zauber hat sich gelöst, es bleiben die Schatten der einst überwältigenden Magie zurück. 

Jetzt würde ich normalerweise ein "sorry aber" dahinter setzen, und meine nun über ihn gefasste Meinung damit direkt wieder entkräften. 

Mach ich aber nicht. 

Und ich lass das jetzt einfach mal so stehn. Wer mich wirklich gut kennt, weiß, dass ich solche Dinge nicht grundlos raushaue. Und immerhin habe ich seit Ende Mai genug Zeit gehabt, darüber nachzudenken. 

Und nein, da hat mich keiner beeinflusst. Es wurde zugehört, aber nichts erwidert. Es wurde zugehört, aber keine unqualifizierte Meinung geäußert. Nichts.
Es wurde einfach nur zugehört und Verständnis gezeigt und  ... der Kopf geschüttelt... 

Genauso wie vor einiger Zeit mal ganz am Anfang jemand den Kopf geschüttelt hat über so viel Dummheit und Egoismus, und Unkenntnis und Unvermögen, mit einer Frau wie mir umzugehen. 

Alles schön und gut. Kenne ich ja nicht anders..
Aber die selben Fehler zu machen und dann überall noch mindestens eins drauf zu setzen...und sich gleichzeitig über alle stellen und sagen, man sei der beste...
Es wurde eh gerne oft von sich selbst in Superlativen gesprochen. 


Und dann noch zu maulen, ich würde  wegen einem Fehler alles hinschmeißen....

Einem ??? Fehler?? 

Einem???



Ernsthaft?

Ein herzliches "fick Dich!" passt hier ganz gut rein, gell? 



Yo.. Es ist ganz sicher die Hassphase... Blanker ungeschminkter Hass... 






Samstag, 15. August 2015

Stilblüten der größten Vollmonkdoms

"Wenn du dich nicht mit mir treffen willst, bist du eh nur ein Fake"

Ne du VOLLPFOSTENARSCH! Ich treff mich nicht mit dir, weil du mir tierisch auf die Nerven gehst, weil du NULL RESPEKT, weder Anstand und Empathievermögen noch Verständnis zeigst, null Grips besitzt, der meine Sapiosexualität füttern würde und ich nicht ne Frau nur für ne billige Nummer bin!  

*kopfschüttel*

Mittwoch, 12. August 2015

Ich weiß genau, was du da tust...

Eine Stimme aus meiner Erinnerung erklingt in meinem Kopf.
"Na kleines Luder, ich weiß genau, was du da tust..." 
Ich habe mir eine kleine Auszeit gegönnt und mein Kind aus dem Wasser geschickt, weil es schon ziemlich lange im Wasser war. 
Die Massagedüse hat mich magisch angezogen. Einige meiner Leser wissen, warum. 
Ich warte auf den Beginn der wohltuenden Massage, schließe meine Augen und seufze innerlich auf. 
Mein Becken drückt sich immer stärker gegen den harten Druck der Düse und es durchzuckt mich, während ich viele Jahre, Jahrzehnte zurückdenke. 

Die Stimme in meinem Kopf so real als wäre er da. Mein erster Herr, meine erste große Liebe. So obsessiv, so intensiv, als bräuchte der eine den anderen wie die Luft zum Atmen. 

"Na kleines Luder, ich weiß genau, was du da tust..."sagte er damals, als ich wiederholt, durch ihn Wochen vorher darauf gebracht, mich an das Ding gedrückt am Rand des Schwimmbeckens festhielt. Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich, ich halte meine Augen geschlossen und denke daran, wie er damals sich von hinten an mich drückte und ich spürte, dass ihn das ebenso erregte. Ich denke dran, wie er meinen Bikini nur etwas zur Seite schob und ich ihn plötzlich in mir spürte. Wie er mich ermahnte, keinen Piep von mir zu geben... Und ich schlucke jedwede Gefühlsregung herunter, die mich bei seinen ganz beiläufigen kleinen Stößen, die mich immer stärker an die Düse pressen, überkommen. 

Schon wenige Minuten später ist alles vorbei. Er hat sich in mir ergossen, ich höre, als wäre es im hier und jetzt, sein leises unterdrücktes Keuchen und dann sein Lob, weil es so gut geklappt hat. Und spüre in mir dieses nachhallende Zucken, als wäre ich grade wirklich gefickt worden. 

Den allerersten Herrn vergisst man wohl nie...


 
 

 

Überkompensation?

Seit neuestem reagiere ich vor allem auf komplett das Gegenteil von dem was ich die letzten 4 Jahre hatte. 
Gut, ich stand eh schon immer auf Männer, die größer als ich sind. 
Jetzt kommt zudem noch verstärkt mein rein oberflächliches Beuteschema wieder durch: Haarlänge mindestens Kinnlang, je länger, desto besser und desto mehr fang ich das sabbern an. 
Leider findet man das in dem Alter, das zu mir passt, so gut wie gar nicht. Diesen Anblick kann ich also nur bei meinen Bekanntschaften in SL geniessen. :D 

Und ich fahre total auf alles Sinnliche ab. Spawn war ja nicht so der sinnliche Typ. Leidenschaftlich, ja, aber nicht sinnlich. Definitiv. Im Moment vermisse ich zwar Lustschmerz sehr, aber wenn dann bitte unbedingt mit sinnlichen Berührungen davor, dabei und danach. Ich bin regelrecht süchtig danach. 

Mit Thomas hatte ich mich zwar kurzfristig überworfen, aber ein klärendes Gespräch hat gezeigt, dass ich Worte durch die noch größer gewordenen Schatten meiner Vergangenheit mal wieder völlig missgedeutet habe. 
Und seitdem läuft es klasse. 
Aber er ist auch so ein Spiegelbild meiner jetzigen Verfassung. Sanft und vorsichtig ohne mich in eine Rolle zu zwingen, die ich nicht verkörpern will und auch nicht bin. 
Ich genieße es, dass er ohne davon zu wissen, sofort in die Richtung der Erziehung geht, die ich mir auch schon ewig vorstelle und vor allem, dass ich nicht nur nicht mehr wie ne billige Nutte rumlaufen muss, oder bestimmte Dinge anziehen muss, die ich mittlerweile nur noch hasse, sondern auch gar nicht mehr anziehen soll.
Und slipless findet er genauso langweilig wie ich. 
Das einzige was mich auch bei ihm stört, was ich noch nie leiden konnte und es ganz sicher auch nie leiden können werde, ist dieses allgemeingültige, scheinbar bei ausnahmslos ALLEN Doms der Welt beliebte und als Kosewort angesehene Wort "Schlampe"
Ich hasse es, so genannt zu werden, wenn ich mich gar nicht wie eine verhalte. Ich hasse es, weil es mittlerweile von wirklich jedem so inflationär benutzt wird. Und ich hasse es, wenn ich mich grad richtig brav und fügsam verhalte, und ich vor Hingabe und Demut grade so zerfließe, dann dieses Wort an den Kopf geknallt zu bekommen. Ich hasse hasse hasse es! Weil das in meiner Gefühlswelt einfach immer schon total falsch war, in meinem Charakter so eingemeißelt ist, dass man niemanden mit etwas betitelt, was er grad nicht verkörpert, nicht darstellt. 

Und dann kompensiere ich über. 
Dann beginne ich mich wie eine zu verhalten. Dann benehm ich mich wie eine Schlampe. Aus Trotz und mein Trotz kann übel ausarten. 

Und dann ist da aber diese Sehnsucht nach Sinnlichkeit... 
Und dann will man eigentlich irgendwo hin damit, und kaum einer ist da, nicht mal Thomas, der grade wohl auch noch Internetprobleme hat. (Grade jetzt wo ich Urlaub habe grrrrr)

RL ist da aber noch nicht dran zu denken. Ich kann mir momentan immer noch nicht vorstellen, mich wieder jemandem hinzugeben. Und schon gar nicht, wenn ich genau weiß, das wäre einfach nur Mittel zum Zweck und ich demjenigen Scheissegal, denn dazu bin ich mir zu schade. 



Montag, 13. Juli 2015

Warten


Ich habe es ja versprochen. Es wird jetzt auch Geschichten aus meinem Kopfkino hier geben.Gerade habe ich eine BDSM-Geschichte überarbeitet, die ich vor Jahren mal verfasst und nicht ganz fertig geschrieben hatte.

Ich wünsch Euch viel Spaß beim Lesen. :)

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Warten
Es war, wie er es ihr angedroht hatte. Jedes Mal wenn sie unpünktlich war, würde er die Wartezeit für sie beim nächsten Treffen um das Doppelte verlängern. Sie war letztes Mal um eine halbe Stunde verspätet angekommen, nicht ohne Grund, sie war aufgehalten worden und konnte wirklich nichts dafür. Aber das war ihm egal. Fakt war, dass er auf sie warten musste.


Freitag, 3. Juli 2015

Und der typische Rollenspielwahnsinn geht weiter...

Heute berichte ich mal wieder etwas aus meinen Erlebnissen in Secondlife.

Eine meiner mittlerweile besten Freundinnen, die ich ursprünglich aus Facebook kenne und die seit einigen Monaten auch nun recht aktiv in SL eingestiegen ist, und ich haben uns vor ein paar Wochen mal eine neue Rollenspielsim angeschaut.

Diese heißt Gemeinde Seewald.

Die Grundidee dieser Sim ist wirklich gut. Und wir freuten uns über diese Möglichkeit des Rollenspiels.

Nachdem ich ein wenig zu mir gekommen bin, wollte ich mich ein wenig dort einspielen und nach einer weile vlt sogar als langfristiger "Urlaubsgast" dort einmieten.


Da ich heute einen Tag frei habe, dacht ich, schön, geh ich mal allein nach Seewald, genieß die schöne Sim und vlt ergibt sich ja sogar das eine oder andere RP mit bekannten oder unbekannten Gesichtern, und das bitte schön, ohne störendes Gezicke des dortigen Personals, das meiner Freundin einmal und auch mir schon zweimal die Laune auf ein RP ziemlich verdorben hatte.

Das erste mal saßen wir mit einem sehr netten Herrn im dortigen Restaurant und unterhielten uns prächtig. Anni (meine Freundin) und ich beantworteten seine Fragen, was wir sonst so in Second Life machen. Wir antworteten darauf wahrheitsgemäß. Ich erzählte davon, dass ich früher Unterricht gab im Roleplay und Fotografin in SL bin, allerdings auch nix dagegen habe, wieder irgendwann dort mit dem Strippen anzufangen. Anni erzählte, dass sie bisher nicht viel gemacht hat, sie ist ja noch fast ein Newbie und dass sie in einem Club hostet.

Da schoss eines der Mädels, die dort das Personal bilden wie ne Furie hervor , mitten im RP, vermischte dies mit Out of Character-Anschuldigen einer Abwerbung für ein anderes Roleplay. "und das sooo offensichtlich!"

Ähhh...häää??

Lock & Chain ist keine RPSim, es ist ein Treffpunkt, ganz locker. Und Werbung, nein wirklich, die hat Loretta weiß Gott nicht nötig.

Wir stellten das klar und die Tussi (Grace) zog ohne sich zu entschuldigen ab.

Ein paar Tage später kam es wieder zu einem neuen Eklat.

Anni war dort mit eben diesem Herrn ..*hust* nennen wir es ganz banal: zugange...
Da kam wohl eine an und störte das RP, wieder wie ne Furie, was das solle..etc..und sie schrieb auch Anni privat an, wie lange das schon ginge etc... Anni, und nichts anderes hatte ich von ihr erwartet, antwortete nur, dass sie da nicht mit reingezogen werden will, das ginge sie  nichts an.
Die Tuss zog wieder davon,.

Scheinbar ist der Typ n ziemlicher Schwerenöter...Allerdings verständlich, dass sich dennoch sogar Mädchen, wie meine Freundin, drauf einlassen, wobei sie davon nichts wusste, in dem Moment, denn er emotet wirklich unbeschreiblich gut.

Ein paar weitere Tage (ich bin grade sehr wenig online, da ich viel arbeite) später schrieb mich dieser besagte Typ an, und fragte nach Anni.
Ich sagte ihm, dass sie sicher im realen Leben unterwegs ist.
Daraufhin verabredete er sich mit mir.

Es ging einfach nur um eine Unterhaltung, ich erzählte ihm von meiner Einstellung zum BDSM und war nicht wirklich drauf aus, irgendwas mit ihm zu machen..

Hey...Bro for Hoe..ich bin nicht doof, das wär scheisse und ich mach sowas nicht, selbst wenn, wie geschehen, meine Freundin sagt, es sei ok.

Da kam wieder so ne Schnepfe und ich bin mir ziemlich sicher, dass es wieder diese Grace war, vorbei. Sie bekam einen Satz von mir mit, der total hypothetisch war und schloß daraus, dass wir hier über sehr intime, und zielführende Dinge reden würden. Sie laberte irgendwas von, ihr Herz würde brechen und sonst noch so typische DraaaamaaaqueeeenBaby- Sprüche...was man sich aber als Simverantwortliche einfach nicht leisten kann.

Seitdem war ich immer wieder mal dort...definitiv konnte ich mir sie ja auch merken, und nicht nur sie, sondern auch eine weitere, die dort immer mal wieder die Kellnerin spielt.

Außerdem weiß ich von früher, als ich nicht mal die Hauptfigur, sondern einfach eine von den festen Mitspielern und Bewohnern vom Haus Damascena war, dass man sich spätestens beim dritten mal die Leute gemerkt hat. Oder man ist einfach nur strunz doof.

Grade eben war ich wieder dort.
Ich hatte grade vor, mir die Zimmer in der Pension dort anzuschauen und überlegte, ob ich mir eins mieten soll, oder doch lieber auf den Zeltplatz gehe, was ja auch ganz witzig sein könnte, immerhin kann da viel mehr passieren, als in einem verschließbaren Hotelzimmer. *pfeif*

Nun...ich schaute mich gerade so  um und traf dann gerade wieder in der Lobby ein, als diese Grace auftauchte.

Ich bin ja nun wirklich friedfertig....

Sie begrüßte mich, ich begrüßte sie namentlich, sie fragte, ob wir uns schon kennen...

Ich dacht nur so...ähhh...Demenz??

Ich antwortete ihr, ja..wir haben uns schon mal gesehen...

Sie beantwortete dies damit, dass sie sich da nicht sicher sei... (ein absolutes Nogo im Roleplay übrigens...)

Ich "murmelte" etwas wie was das für ein Personal sei, wenn es sich seine Gäste nicht  merken kann..und schüttelte den Kopf...
Ich ging raus, sah dort jemanden sitzen (der mich ooc schon angsprochen hatte in einer privaten Nachricht) und den ich mitunter natürlich dann auch neugierigerweise gesucht habe, zugegeben, :D und rpte ihn an.

Der musste leider dann ins RL...ich stand da n bissl rum und überlegte was ich jetzt mache..da kam diese Grace an und laberte mich an von wegen, ich könnte nicht von ihr erwarten, dass sie sich "jeden Tagesausflügler" merken könnte, der da vorbeikäme...

Ähhh..doch...das könnten zukünftige Kunden sein? Mieter für die Häuser und für die Pension???? Die MERKT man sich UNBEDINGT! Wozu hat man ne Gruppe, wo derjenige, der schon mal da war, drin ist? Wozu fragt sie denn überhaupt, ob sie mich kennt, wenn sie es sich dann doch wieder nicht merken kann, oder besser wahrscheinlich gar nicht merken will?

Ich gab ihr ne saftige Antwort, da sie mich ja eh ooc schon wieder im Roleplay anblaffte, blaffte ich mal zurück. Jetzt hatte ich die Lust auf längerfristiges dort eh verloren.
Ich sagte ihr, dass ich es scheisse finde, dass sie mich jetzt schon zum dritten  mal anzickt und dass sie sich das eigentlich nicht leisten kann, als Personal der RoleplaySim, wenn sie möchte, dass da mehr los ist. Ich für meinen Teil werde jetzt, im Gegenteil zu dem was ich vorher tun wollte, meinen Freunden nichts gutes mehr über die Sim erzählen können.

Es macht einfach keinen Spaß so.

Also auf zu neuen Erkundungstouren.




Samstag, 27. Juni 2015

Mew

Ich merke, dass mir Führung fehlt. 
Aber es ist nicht mehr, ok... nicht mehr so sehr (blöderweise) seine Führung, nach der ich mich sehne. Dies nimmt zum Glück ab und ich genieße es sehr, umworben zu werden.

Und nein, entgegen seiner völlig haltlosen  Meinung über meine Freunde. Davon ist es keiner. Denen bin ich nämlich mehr wert als nur ein Spielzeug abzugeben. Ich könnte jetzt ja ganz dreist sein und sagen:" man sollte nicht von sich auf andere schließen."
Denn wenn ich davon anfange, schreibe ich noch übermorgen an diesem Text. 

Aber zurück zum eigentlichen Grund meines heutigen Posts. 




Ich glaube mittlerweile, eine andere Hand wird mich, selbst wenn es noch Jahre braucht, bis ich bei ihr lande, schneller zur Verwirklichung meiner Sehnsüchte führen, als er es je getan hätte. 
Es wird schwer langsam, nicht direkt einfach loszuziehen und das gefährliche Abenteuer zu suchen. 
Das erfordert grade meine ganz Disziplin. 

Zum  Glück hab ich SL, da passiert mir im blödesten Fall nicht ernsthaft etwas. Dafür sollte ich aber auch mal Zeit finden 😜 

Mir fehlt die Möglichkeit, für jemanden, der es mir wert ist, dem ich gehöre, bei dem ich mich wirklich geliebt fühle, Regeln einzuhalten. 
Gleichzeitig nervt mich diese Konditionierung, unter der ich stand, die Regeln von ihm sind noch in meine Seele gebrannt. 
Wie oft ich mein Handy zücke... 

Und verdammt, ja, ich könnte grade vor Lust auf nen richtig geilen Fick, ausrasten. 
Das letzte mal ist eindeutig zu lange her. Den Magic möchte ich grade nicht benutzen. Aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen. 
Aber auch hier sehe ich Fortschritte. 
Es ist nämlich vorbei. Meine Fantasie beinhaltet ihn nicht mehr. Und es geht mir gut dadurch. Ich bin so froh, dass sich das unsichtbare einengende Band löst. 

Ich kann mich wieder auf mich selbst einlassen und träumen, von was auch immer mir grade in den Sinn kommt. 
Und nicht gequält immer wieder aus dem Rhythmus meiner Begierde schrecken, mich fragend, ob er mir das was ich da grade mir erträume, wohl je ermöglicht. 

Ich löse mich dank meines Kindes recht fix. Immer wenn ich seh, wie diese kleine Persönlichkeit vor Hass auf ihn ihre Augen verengt, neulich erst wieder, als sie auf meinem Tablet ein Bild von uns entdeckt und fragt: "das kann weg, ne?" und bevor ich antworten kann, auf "löschen" geht, bestärkt es mich in meiner Entscheidung gegen ihn. 


Aber das Kätzchen tief in mir sehnt sich nach jemanden, der sie im Griff hat. 
Das Gefühl ist mir komplett abhanden gekommen, und das nicht erst seit nem Monat.

*purrrmew*

Sonntag, 21. Juni 2015

Ein ständiges Auf und Ab.

Ich bin gefangen zwischen Himmelhochjauchzend über meine wiedererlangte Freiheit und zu Tode betrübt darüber, dass es so ist.

Ich weiß teilweise gar nicht mehr im nachhinein, was von allem ich ihm hätte überhaupt glauben dürfen.
Ich stelle mir die ganze Zeit die Frage, ob ich blind war.
Ja wahrscheinlich war ich das.
Geblendet triffts wohl eher.
Er war in allem, was er von sich gab ja doch sehr überzeugend.
Kein Wunder, er ist ja auch sehr von sich selbst überzeugt gewesen.
Aber in Nachhinein...

Ich schaue mich kritisch um und stelle so ziemlich alles infrage, was ich mir sagen ließ von ihm.

Wie konnte es dazu kommen, dass ich mich so verbiegen ließ, dass ich fast zerbrochen wäre an all dem, was er von mir erwartete.

Misstrauen über seine Treue zu mir kommt ebenfalls nun hoch.
Er hatte mir mal seinen alten Ava in SL gezeigt.
Als ich zufällig mit der Nase auf den Namen fiel, schaute ich mir das Profil an.
Es war ein Tag nach unserer Trennung das letzte mal on, dann nochmal erst jetzt vor ein paar Tagen. Lustigerweise just kurze Zeit später, als ich ihn drauf ansprach, was mir da auffiel. Woher ich das weiß? Tja....ich bin nicht auf den Kopf gefallen....und ich habe immer noch mehr Freundinnen in SL, als er glaubt  zu wissen.
Die Sklavinnen (jaaaa richtig Sklavinnen) sind genau so ausstaffiert, wie er es von mir haben wollte. Vor allem die eine davon, sie scheint auch der Liebling zu sein.
Sie hat sogar pinke Haare, alle haben Riesentitten, was auch Spawn immer mehr bei mir forcierte.
Mittlerweile ist der Text über die gesamte Sippschaft auf Englisch. Aber vorher war es auf Deutsch und klang auch sehr nach ihm.

Am gleichen Tag war er auch mit seinem Ava online, mit dem wir uns kennenlernten und unsere Zeit miteinander verbrachten, die wir real nicht miteinander verbringen konnten.
Das kann kein Zufall sein, sorry.
Von ihm kam, als ich ihn drauf ansprach nur, ich würde da überempfindlich reagieren, das sei er nicht, den Ava habe er abgegeben, was ich ja mitbekommen hätte und das sei alles nur Zufall. Und er bedankte sich dafür, dass ich ihm so eine "Schuftigkeit" zutrauen würde.

Hält er mich wirklich für so blöd? Ich glaub auf jeden Fall gar nichts mehr. Und ich kann auch nichts mehr von dem GLauben, dass er wirklich mit mir ein Leben aufbauen wollte.

Dazu kommt noch, dass ich mittlerweile auch irgendwie am zweifeln bin, ob er wirklich so gut ist, in dem was er macht beruflich. Mal ganz davon abgesehen. Wer so viel arbeitet, so meinte auch einer meiner mittlerweile besten Freunde, den er mir nie verscheuchen konnte, ist entweder nicht so gut, wie er sagt, oder hat Mords Kohle und dann hätte er sich den Umzug, wie er eigentlich geplant war, nämlich nach Deutschland und nicht andersrum, ich mit Tochter zu ihm längst leisten können  (die Änderung dieses Plans war mir nie bekannt, ich weiss nicht, wie er drauf kommt, dass ich meine Aussage, meine Tochter aus ihrem Umfeld nie rausziehen zu wollen, überdenken würde.)

Jetzt muss ich nur noch den Nerv  haben, mir zu überlegen, was von den Dingen, die ich bei ihm gelassen hatte, er mir zurückschicken soll.

Ich muss auf jeden Fall diese Kettenpeitsche zurück haben.
Eigentlich verlange ich keine Geschenke zurück. Würde ich nie machen.
Aber das ist eine Ausnahme.

Diese Kettenpeitsche steht für mich für so vieles, was ich bei ihm zugelassen habe.
Sie steht für alles, was er mir bedeutet hat.

Sie steht für alles, was ich zugelassen habe, was vorher undenkbar war. Sie war mal ein Tabu, das ich von selbst aufgelöst habe.

Für ihn aufgegeben.

Und jetzt dreht es mir den Magen um, dass ich ihm so viel geschenkt habe von meiner Seele.
Es ist bitter. Und ich glaube abgesehen davon auch genauso wenig, dass er wirklich für immer drauf verzichten wird, wie er sagt, je wieder seine Neigung herauszulassen.
Und ich will auf keinen Fall, dass er dann diese Peitsche benutzt. Diese Vorstellung ist für mich unerträglich.

Diese Peitsche ist ein Stück meiner Seele und das will ich zurück, sonst kann ich nie über diesen Lebensabschnitt hinweg kommen.

Und dann geh ich irgendwann, mit meiner Freundin irgendwohin, wo ich gut was verbrennen kann...und dann nehm ich alles, was ich mit ihm als Herrn verbinde, Wäsche, Halsbänder, ...und verbrenne es.

Und ich hoffe, dass meine Schulter endlich irgendwann wieder richtig funktioniert.
Denn das ist das schlimmste. Diese Verletzung erinnert mich am meisten an ihn. Und ich fange wirklich richtig abgrundtief an, ihn zu hassen.
Wie konnte er mich nur so behandeln, mich so alleinlassen, mich so vernachlässigen und wie konnte er sich vor allem seiner Alten wieder so zuwenden....
Er sagte, da lief nichts mehr und er sagte zwar, er würde erst im nächsten Jahr sich um sein Privatleben kümmern können, aber dass das dann heisst, dass er sich dann auch ihr wieder zuwendet, das war nicht so wirklich klar...

Ach bringt auch nichts mehr, ständig darüber nachzudenken..

Meine ganzen Freunde haben recht, ich sollte mich mehr ablenken.
Aber zu sehr sollte ich das auch nicht, denn sonst verdräng ich es nur.

Aber eins frag ich mich dennoch...
Wenn es so weh tut, wenn ich mittlerweile mir nicht mehr vorstellen könnte, vor ihm zu knien, ich würd nicht mal mehr wollen, dass er mich anfasst, oder überhaupt zu nah kommt...

WARUM zum vermaledeiten fuckingdafuck beschissen Henker vermisse ich dieses Arschloch?



Sonntag, 31. Mai 2015

Was nu...

Eine kleine Abstimmung in Facebook hat ergeben, dass die Wahl zwischen diesen Blog löschen (was mein erster Impuls war, nachdem ich sah, dass auch er seinen gelöscht hat) und hier meine vielen Fantasien in Geschichten zu packen, eindeutig auf letzteres fallen sollte.

Allerdings werde ich wohl einen ganz neuen machen, weil dieser erinnert mich einfach zu sehr an ihn und es war im Grunde seine Idee, dass ich Tagebuch schreibe.


Die endgültige Entscheidung gegen ihn, auch wenn es mir zusätzlich das Herz brach, hat mir im Grunde diesmal meine Tochter abgenommen.
Sie hat wohl mehr mitbekommen, und mehr verstanden, als mir lieb ist und hat auch unter meinen Gefühls-Abstürzen gelitten, wenn zwischen ihm und mir mal wieder Zoff war, wenn er mich wegstieß und es nicht mal merkte oder ich unter der Gesamtsituation litt unter der wir lebten.

Letztendlich hat sie von mir gefordert, dass ich den Kontakt zu ihm komplett abbreche.
So cool und total nett sie ihn bisher fand, ist ihre Meinung über ihn stark gesunken und machte einer Wut Platz, die sich keine halbe Stunde vor dem allerletzten Gespräch mit ihm entlud. Und wie!

Ihm ist nichts wichtiger als seine Firma.
Nun..für mich gibt es nichts wichtigeres als meine Tochter.
Sein Verhalten tat indirekt auch ihr weh, ohne dass sie wusste, was es war.

So gab es nur eine Entscheidung: Gegen ihn. Es hat lang genug gedauert, dass ich nicht merkte, dass sie so sehr unter meinem Kampf um ihn litt.

Schlimm genug, dass ich das erst jetzt bemerkt habe.

Ich fühl mich dabei echt mies...
Was ich dann tun konnte, habe ich getan. Sie wollte, dass ich ihn am Handy aus allen Kontaktmöglichkeiten lösche. Handynummer, Email-Adressen, Threema, Skype, FB (und sie wusste genau, dass ich ihn auch in meinem RL-Account in der FL hatte)  Sogar die Dropbox, die ich nur wegen meinen kleinen geschäftlichen Aufträgen von ihm, installiert hatte, musste ich löschen. Ich bin wirklich erstaunt, wie genau bescheid sie eigentlich wusste. Danach ging es ihr besser.

Und mir irgendwie auch...











Freitag, 29. Mai 2015

Das Ende...

Vorbei Schluss Aus.
Keine Basis mehr.
Kein Kontakt mehr. 
Endgültig. 
Kein Zurück. 
Zu oft verletzt. 
Er hat seine Fehler, die alles zerstörten, eingesehen. 
Auch, dass es keine Fürsprecher mehr für ihn gibt. 

Ich bin dankbar für die Erkenntnis, wie tief ich empfinden kann. Aber eben auch dass ich noch viel vorsichtiger damit umgehen muss, wem ich diese Tiefe schenke. 
Wenn dies überhaupt noch möglich ist. Denn im Moment glaube ich nicht, dass ich je wieder jemandem das alles möglich machen könnte, das alles zulassen könnte, was bei ihm ging, denn es gab eine Zeit, da hab ich blind vertraut, weil ich hoffen durfte und mich absolut sicher fühlte. 


Und jetzt fließen die Tränen, die 10 Tage lang nicht geflossen sind. 

Samstag, 23. Mai 2015

Liebe braucht eine Basis

Eine Basis, die Zuversicht schenkt. Und Geborgenheit. Und den Glauben, die Sicherheit, dass man wirklich in die gleiche Richtung sieht. 

Für mich bedeutet das, dass ich den Weg nicht weitergehen kann, wenn das Ziel gar nicht zu sehen ist. Mein Ziel war, ist und wird immer sein, dass ich mit einem dominanten Mann glücklich werde. 
Mit ihm zusammenlebe. Der mein Kind auch akzeptiert. Der mich stolz an seiner Seite präsentiert, als die Frau, die er liebt. 
Der mich so führt, wie wir es beide brauchen, dass ich seine Führung aber auch verstehe. Und nicht rätseln muss, was er denn jetzt von mir überhaupt will. 
Der es genießt, dass ich durchaus freigiebig bin damit, dass er nicht 100% ig treu sein muss, wenn sich ne einmalige Sache ergibt, aber der weiß, dass ich höchst empfindlich und verletzt reagiere, wenn ich dafür auf ihn, auf seine Zeit verzichten muss und mir deshalb nie das Gefühl gibt, dass irgendwer anders wichtiger oder höherwertig ist als ich. 

Der mich wie eine Prinzessin fühlen lässt, mich genauso anbetet, wenn ich mich gut benehme, und mir beibringt, was mir dazu noch fehlt. Und wenn ich etwas falsch mache, was er mich schon gelehrt hat, mir dann die nötige "Nachschulung" zukommen lässt und mich bestraft, wenn ich es trotzdem wieder vermassle. 

Der mir aber keine Vergehen andichtet, sondern mir die Möglichkeit gibt, brav zu sein, wenn ich brav sein will. 
Der mich sprechen lässt, wenn ich was zu sagen habe, oder das Bedürfnis melde, über was bestimmtes zu reden, oder mir eben sagt, wann er dazu bereit ist. 
Einer der mich zu lesen vermag, der sieht, wann es Zeit ist, Dom zu sein, wann liebender Partner, weil in dem Moment bei mir einfach grade gar nichts geht, auch wenn der Dom in ihm grade zu gerne rausmöchte. 
Einer der mich so sein lässt, wie ich bin und nicht nur seine Vorlieben und Ideen umsetzt, sondern auch sich meine anhört und beides so umsetzt, dass wir beide was davon haben, nicht nur er. 
Und der sich verinnerlicht hat, dass man nicht nur nimmt, sondern auch gleichwertig gibt. 


Liest sich wahrscheinlich wie ein Sammelsurium eines Wunschzettels. 
Wenn man es genauer betrachtet allerdings, sind es ganz klare Vorstellungen einer Frau und Sub, die weiß, was sie braucht und was sie zu geben vermag und auch was ihre Fähigkeiten sind. 

In letzter Zeit habe ich beobachtet und wurde mir immer mehr und mehr bewusst, dass da was nicht rund läuft. 

Und ich gar nichts von dem bekomme, was ich dringend brauche, was ich mir erhoffe und was ich mir wünsche. Ich bin weitab davon entfernt, eine Wunschzettelsub zu sein, die erst Ruhe gibt, wenn Dom endlich das tut, was sie will. 

Ich bitte einmal darum und gehe davon aus, dass er, wenn er  gesagt hat, er würde sich dem annehmen, dass er es irgendwann durchführt. Aber wenn es dann soweit ist, und ich nicht mal erkenne, dass er das tut, weil er erstens nur von seiner Logik und seiner Auffassung ausgeht und zweitens nur nach seinem Kopfkino und das meine dazu nicht mal berücksichtigt oder geschweige dem sich die Mühe gemacht hat, es zu erfragen, dann gelsngt man an den Punkt, wo mal sich fragt, was man hiervon überhaupt hat. Ist das noch mein BDSM?

Und wenn die ganze Beziehung so aussieht, dass man sich fragt, was ist mit mir? 

Und man sich nach einer Nachricht, die er einem übermittelt, dann ganz deutlich wieder mal fragen muss, ob man eigentlich überhaupt das Ziel einer gemeinsamen Zukunft je hätte anvisieren dürfen. 

Fakt: 
Ganz zu anfang der Beziehung hiess es, er wartet nur noch auf ne gute Gelegenheit, um sich von seiner Nochlebensgefährtin zu trennen. 

Momentan hatte es aber eher den Anschein, dass er sich sogar eher wieder an sie annähert. Es läuft grade ganz gut, musste ich mir anhören. Und da kam noch etwas dazu, was mir jegliche Möglichkeit raubt, um ihn zu kämpfen, wenn es sich tatsächlich bewahrheitet. 

Und ich bin alles, aber kein Arschloch. 

Sollte sich das nicht bewahrheiten, brauche ich dennoch eine Basis, auf der ich aufbauen kann.

Und die sehe ich nicht. Sie ist weg. Nach all dem, was ich gehört habe, was mein Vertrauen völlig zerstört hat, sehe ich kein Ziel mehr, um das ich kämpfen kann. Denn die ewige Affaire zu bleiben, ist kein Ziel, das ich je verfolgen würde. 
Ich bin nicht Nummer 2. Ich dulde keine andere Frau. 
Ja, ich weiss, ich bin gerade diejenige, die seit 2 1/2 jahren einer anderen den Mann abspenstig macht. Aber ganz ohne Grund geht kein Mann wie er fremd. Bei ihm ist es sogar recht einfach: Bekommt er über eine längere Zeit nicht das was er braucht, und sträubt sich die Frau dazu noch, es ihm zu geben, ist er erst eingeschnappt und wenn weiter nichts passiert, dann holt er es sich woanders. Wenn sie sich richtig blöd anstellt, macht er Pläne mit der anderen. Mit mir. 

Blöd nur, wenn man soweit weg wohnt, dass man keine Chance hat, zu zeigen, was man noch so alles drauf hat. Dass man nicht nur die perfekte Sexgefährtin sondern auch die perfekte Lebensgefährtin sein kann. 

Ich kann diesen Plänen jetzt gerade keinen Glauben mehr schenken. Absolut gar nicht. 

Deshalb hab ich mich gestern von ihm getrennt. 
Was er natürlich nur schwer akzeptieren kann. Und schon gings auch mit weiteren Versprechungen los.
"Ich hol dich zurück, und zwar bald."



Ich brauch jetzt Abstand und Zeit. Viel Zeit. 


Wenn das Schicksal will, dass wir zusammen sind, führt es uns auch wieder zusammen. Und gibt mir meine Basis. 

Wenn nicht...nun.. Dann werden mir die letzten Jahre eine Lehre sein. 









Montag, 27. April 2015

WAAAAAS??

Ernsthaft? Hab ich meinen Blog jetzt echt schon seit November letzten Jahres nichts mehr geschrieben? Das ist mir gerade aufgefallen, als ich bei einer langjährigen..hm..wie nennt man das jetzt...persönlich kennen wir uns ja nun nach wie vor nicht, aber haben schon seit vielen vielen vielen Jahren Kontakt über unsere Blogs und anfänglich Emails, dann Facebook und telefoniert haben wir auch mal miteinander..doch ich würde sie, auch wenn wir es bisher nicht schafften, uns zu treffen, als Freundin bezeichnen.

Ich vernachlässige meinen Blog und damit Euch, meine Leser sträflichst. Das tut mir echt total leid. Aber seit fast einem Jahr (und seitdem vernachlässige ich diesen Blog tatsächlich) geht sehr viel in mir vor und auch in meinem Leben. Und das nicht nur in meiner Beziehung mit meinem Herrn. Da gab's das schon fast zur Gewohnheit gewordene Auf und Ab, dieses eigentlich verhasste On-Off-Ding, das ich bei anderen Paaren schon nicht verstehe und immer belächelt habe. Gut bei uns sind diese Off-Zeiten, gemeint damit die Zeiten, wo mindestens einer (meistens er) sagt, man könnte nicht mehr und man überlege, ob eine Trennung nicht sinnvoller wäre, weil man ja nicht will, dass der andere leidet.

Nun, dazu (und es ist wirklich meist er derjenige, der diese Überlegung immer wieder auftischt) kann ich nur eins sagen. Meine Entscheidung, ob ich mein Geschenk meiner Unterwerfung wieder zurück nehme. Mutet jetzt etwas egoistisch an. Ja. Aber das ist wirklich mein Problem. Ich besitze eben eine besonders hochgradige Leidensfähigkeit. Und er ist es mir für die Dinge, die er bewirkt hat, einfach wert.

Wirkt eventuell auch etwas naiv. Aber noch bin ich der Meinung, dass ich weder so sehr bisher auf die Fresse gefallen bin, dass er es nicht mehr verdienen würde, noch kann ich behaupten, dass ich nicht unschuldig bin an so mancher Situation, wo es ihm einfach sehr viel Kraft geraubt hat, anstatt dass er daraus Kraft ziehen hätte können.

Zwischenzeitlich hab ich auch mindestens einen richtig richtig heftigen Bock geschossen. Und das ging soweit, dass er nicht anders konnte, als entweder sofort alles zu beenden, oder mir einen Denkzettel zu verpassen, der sich mal so richtig gewaschen hatte....
Der Schuss ging dann allerdings seinerseits auch etwas nach hinten los.
Denn er hatte nicht damit gerechnet, dass ich diesen Denkzettel ganz bewusst annahm, nur um ihm zu zeigen, wie tief meine Hingabe und meine Liebe zu ihm tatsächlich geht.


An sich ist zwischen uns alles geklärt, würd ich sagen. Aber manchmal hab ich das Gefühl, dass noch so einiges zwischen uns steht, Missverständnisse, oder Unsicherheiten, wo wir uns einfach noch nicht genug kennen. Wie auch, wenn man sich nur so wenig sieht. Wirklich kennen lernen kann sich ein Paar ja doch nur erst dann, wenn es richtig zusammenlebt, sich im Alltag erlebt, oder zumindest regelmäßig und öfter sieht, als wir es tun.


Was mich zum nächsten Punkt bringt, warum ich seit langem nicht mehr hier geschrieben habe. Denn es liegt ja nicht nur an ihm, dass wir uns gerade im letzten halben Jahr nicht gesehen haben.

Letztes Jahr machte ich ein etwas längeres Orientierungspraktikum in einem Seniorenheim. Ich habe mich dann entschlossen, ein Zertifikat zu machen, sodass ich in der Betreuung dementiell erkrankter Menschen arbeiten kann. Denn schon im Praktikum zeigte sich, dass ich eine Gabe besitze, Menschen einfach zum lächeln zu bringen. Ich scheine wohl eine Art zu haben, die bei den meisten Senioren gut ankommt, egal wie unbeholfen ich teilweise bei meiner Tätigkeit bin, desto mehr schein ich bei meinen Bewohnern zu punkten.

Natürlich bemühe ich mich trotz meiner kurzen "Ausbildungszeit" (insgesamt vier Wochen ganztägiger Unterricht und zwei Wochen Qualifizierungspraktikum) um Professionalität in allem, was mir mein neuer Beruf abverlangt. Doch liegt mir die Spontanität mehr, das flexible auf die Bewohner zugehen, und auf ihre momentane Stimmung Rücksicht nehmend, entsprechend was mit ihnen zu unternehmen, bzw während den 10-min-Aktivierungen entsprechend ihnen was gutes zu tun.

Einerseits würde ich gern auch mal eine eigene Gruppe regelmäßig übernehmen.
Bedeutet, dass dann aus allen Wohnbereichen interessierte Bewohner daran teilnehmen und in der ganz großen Runde was Lustiges, oder zum Nachdenken Anregendes oder die Mobilität Förderndes oder alles zusammen geboten wird. Aber das was ich anbieten würde, was ich mir zutrauen würde, bieten schon andere an, die bei uns ehrenamtlich tätig sind. Wahrscheinlich wäre es aber auch sehr schwierig, dann noch die ganzen Einzelbetreuungen zu schaffen in einer Schicht, wenn man da noch so ne Gruppe anleiten würde.

Seit Anfang dieses Jahres bin ich nun fest in diesem Heim tätig. Und es erfüllt mich vollkommen. Es soll hier nun nicht der Eindruck einer Selbstbeweihräucherung entstehen.
Aber wenn ich sehe, wie sie nur durch einen Griff an ihre Hand beginnen zu lächeln, denn durch eine recht banale sanfte Berührung, erstmal an der Hand, ist bei den richtig schwerst dementen und/oder auch bei den Bettlägerigen, oftmals auch palliativ zu betreuenden Bewohnern, ein sicheres Mittel ihnen Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln und dass sie nicht allein sind.
Und dieses Lächeln, das bedeutet mir so viel. Und wenn dann noch bei jemanden, der kaum noch imstande ist zu reden, oder überhaupt noch eine Antwort zu geben, beim Rausgehen und einem zugegeben schon routinemäßigen "Adé Herr XYZ" ein leises "Adé"
zurückkommt, dann weiß ich, ich tu das Richtige, ich tu was gutes.

Wenn eine schwerstdemente ehemalige Ärztin völlig unruhig durch die Gänge läuft und man stellt durch ihre Artikulation fest, sie möchte irgendwo hin, nicht von irgendwo weg und man sie ganz einfach mal fragt, wo möchten Sie denn hin, Frau Doktor? Und auf die Frage die Antwort kommt:"Meine Patienten warten in der Praxis, ich bin spät dran" Und man drauf erwidert: "Ist ja nicht mehr weit, ich begleite Sie" und sie einen dann für einen Patienten hält und feststellt, dass sie einem was gegen die Halsentzündung (die man selbst gar nicht bemerkt hatte) verschreiben muss und ihr sogar einfällt, welches Medikament und sie einen dann entlässt und danach glücklich und zufrieden auf der Couch, wo man mit ihr saß, einschläft, wohlig und ruhig von einem selbst eingekuschelt in eine Decke, und sie dann tagelang sehr ausgeglichen ist, dann weiß man, das man wieder was sehr wertvolles erreicht hat.

Dann erfüllt das einen auch selbst mit einer Zufriedenheit und einem wohligen Gefühl ähnlich einer Ausgeglichenheit, die kaum vergleichbar ist, mit etwas anderem, sodass man glaubt, sein ganzes Leben lang im vorherigen falschen Beruf wirklich viel zu viel Zeit verschwendet zu haben. Und dieses Gefühl verstärkt sich von Woche zu Woche. Und das was ich zuhause ganz gern mache, ist bei meiner Arbeit eigentlich das, was ich am allerwenigsten leiden kann, denn da geht so viel Zeit für die Bewohner verschütt. Das Dokumentieren in den PC. Aber es muss sein. Denn der Grundsatz des MDK's ist ja leider: "Was nicht dokumentiert ist, hat nicht stattgefunden." Und je mehr man gemacht hat, desto mehr muss man ja auch dokumentieren. Das ist echt ein bescheuerter Teufelskreis. Ich würd am liebsten bis zur letzten Sekunde meiner Schicht bei den Bewohnern, die nicht schlafen wollen nach dem Mittagessen, einfach nur dasitzen und plaudern. Denn man bekommt ja auch so viel von ihnen zurück. Lebensweisheiten noch und nöcher. Eine Umarmung, ein liebevolles Dankeschön, ein strahlendes Gesicht, weil man ihnen geholfen hat, sich gebraucht zu fühlen, weil man sie einfach mal um Rat gefragt hat, oder sich das Häkeln beibringen lassen hat.



Dann sind da noch so viele andere Dinge, die mich beschäftigt haben. Meine Großmutter mütterlicherseits wurde krank, musste operiert werden und starb vor ein paar Wochen. Was uns alle in der Verwandtschaft zutiefst bestürzt hat, auch wenn uns bewusst ist, dass eben eine so alte Frau irgendwann gehen muss. Und so wie sie gestorben ist, war es besser für sie. Hätte sie die Operation überlebt, hätte sie dennoch nicht mehr lange zu leben gehabt. Ohne Operation wäre sie irgendwann erstickt. Wenn man sich das vor Augen hält, kommt man dann doch besser damit klar, dass es so gekommen ist.

Mein prepubertäres Kind beschäftigt grade die eigene Entwicklung und ich muss auch gerade sehr viel für es da sein, weil es großen Gesprächsbedarf hat. Sowohl was die zukünftige weiterführende Schule angeht, als auch bestimmte Themen, die gerade im Sachunterricht angesprochen werden und ich merke mal wieder, dass es mir grade wieder viel zu schnell geht, wie groß es mittlerweile schon ist und ich sehne mich nach dem Baby, das es mal war. Ich erwische mich grade umso mehr dabei, wie ich an das frischgeschlüpfte Baby denke, wie es damals nach 36 Stunden Wehen auf meinen Bauch gelegt wurde und ich dieses absolute Wunschkind endlich in die Arme schließen konnte, wenn dieses 10jährige Kind mit Themen ankommt, zu denen ich momentan noch gar nicht bereit bin, was ich natürlich nicht zeige.

Und das sind jetzt nur mal paar wenige Bespiele, die Probleme mit Spawn in den letzten Monaten, der neue Beruf, der Tod eines total geliebten Menschen und die Entwicklung des eigenen Fleisch und Blutes, was mich so umtreibt. Würde ich weiter aufzählen, wäre ich wohl in drei Tagen noch nicht fertig.

Ich würd so gern so viele andere Dinge noch tun. Vielleicht doch wieder mehr von den schönen Dingen, die mit meinem Herrn passieren erzählen, was Ihr wahrscheinlich am liebsten lesen würdet...ja schon klar :D, vielleicht doch auch mal meine Fantasie spielen lassen und eine Geschichte schreiben. Oder doch tatsächlich mal ein Buch schreiben, in Anlehnung der Gschichten, die ich in SL erlebt habe..auch überlege ich immer wieder, meinen Blog auch wieder etwas mehr auf SL zu konzentrieren oder einen parallelen Blog aufzubauen für SL-Mode, allerdings ohne mir groß Sponsoren zu suchen, denn ich bin da gnadenlos, wenn mir was  nicht gefällt und außerdem wollen die dann meist, dass man Englisch bloggt über ihre Sachen und da hab ich nun wirklich absolut keinen Bock drauf.

Und man sieht: mal wieder steh ich mir total selbst im Weg, mach mir wahrscheinlich viel zu viel Gedanken darum, anstatt einfach loszulegen. Aber auch zum Loslegen fehlt mir einfach momentan die Ruhe. Oder allein schon zum Schreiben an diesem Blog. Oftmals denke ich "uih..das könntest jetzt eigentlich in deinen Blog schreiben" und merke aber gleichzeitig, dass ich irgendwie nicht dazu in der Lage bin, weil ich nicht die nötige Konzentration aufbringen kann.

Genauso geh ich oft in SL zwar online, würd mich gern an so vielen Dingen beteiligen, oder gern viele Freunde und Bekannte dort endlich mal besuchen, aber dann fühl ich mich wieder zu müde dazu. Auch viele Ideen, die mein Herr anspricht, die ich ausführen könnte, eine Party organisieren, oder einen Fotoshoot ala Pirelli-Kalender.
Das einzige was ich in SL in letzter Zeit mal hinbekommen habe, ist meinen Ava jetzt doch mal mit so einem Mesh-Body (für Nicht-SLer: der sieht dann noch etwas realistischer aus, als der Systemkörper des Avatars) ausgestattet habe und mir eine völlig neue Frisur ausgesucht, die zu meiner Überraschung auch meinem Herrn sogar gefällt.


















Mir macht das Knipsen an sich total Spaß, keine Frage, oder organisieren von Parties. Aber irgendwie komm ich nicht weiter als bis zum Brainstorming. Es hapert an der Ausführung. Am Elan, an der Kraft. Vieles was ich tue, ist spontan. Ich habe dann genau in diesem Moment Lust was zu machen und tu das. Morgen kann es sein, hab ich schon wieder keine Lust dazu.

Die Party macht im Grunde grade auch gar keinen Sinn. Denn in SL sind Freundeskreise so schnell passé, wie sie entstanden sind, durch die dort herrschende Schnelllebigkeit. Und mir wegen einer handvoll Leute extra nen DJ anzuheuern, und das Nachbargrundstück teuer dazu zu mieten, seh ich einfach nicht ein. Wäre zwar nicht mein Geld, sondern das meines Herrn, aber auch da seh ich nicht ein, sein hart verdientes Geld für etwas rauszuhauen, was komplett sinnlos erscheint. Da bin ich egoistisch. Nicht wegen dem Geld an sich, weil es dann eher mir zugute kommt. Sondern weil er, um sein Geld zu verdienen, viel arbeitet und wenig Zeit für mich hat. Und in SL ist das auch nicht gerade wenig.

Zumal der einzige gute DJ, den ich kenne, zur Zeit mitsamt seiner RL-wie SL-Frau wie vom Erdboden verschluckt erscheint, gleichzeitig auch jemand wäre, die wir eh hätten einladen wollen...nunja...die Gerüchteküche, warum sie ohne ein Wort wieder alles stehen und liegen lassen haben, brodelt. Antworten bekomme ich keine, wenn ich direkt frage. Andere Leute bis auf eben diese eine Handvoll, sind entweder keine BDSMler und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sie auf gewisse Verhaltensweisen von uns reagieren würden, oder ich hab mit den Leuten bislang so wenig Kontakt, dass ich nicht glaube, dass sie überhaupt dann erscheinen würden, ok, ich bin wahrscheinlich auch einfach zu schüchtern um da nachzufragen.

Man sieht, mich beschäftigt viel, vor allem im realen Leben und deshalb bleibt da nicht so viel über, um mich um so Dinge, wie eben auch ein Online-Tagebuch, zu kümmern.

Und die Treffen meines Herrn hier aufzuarbeiten, es tut mir leid, aber...irgendwie...ich mag nach wie vor seit letztem Jahr im Mai überhaupt gar nicht so richtig die schönen einzigartigen Momente teilen, genauso wenig, wie ich die Aufreger über ne gewisse Person, mit der wir uns z.b. letztes Jahr zur Boundcon getroffen haben (ein paar von Euch wissen, welche Person ich meine) nicht herausposaunen möchte, weil das Thema mittlerweile abgeschlossen und gegessen ist und ich dieser Person nicht die Genugtuung geben möchte, dass ich ihr überhaupt noch Raum gebe, oder das Gefühl vermitteln möchte, sie sei mit ihren Lügen über Spawn und mich, tatsächlich wert genug, in meinem Blog, wenn auch negativ beurteilt, aufzutauchen.

Nein. Ganz sicher nicht.

Aber ich freue mich über die paar Leute, die ich letztes Jahr auch persönlich kennen lernen durfte und mit denen waren die Treffen einfach unglaublich schön und unterhaltsam und ich freu mich schon drauf, wenn ich sie wiedersehe und wieder knuddeln und busseln kann und ich hoffe, dass ich ein paar Leute, wo schon länger geplant ist, dass ich sie treffe, noch dieses Jahr knuddeln und busseln darf :)

Ich wünsche euch eine gute Zeit.


Übrigens danke an diejenigen, die nach wie vor immer wieder auf meinen Blog gehen. Ich hab hier in der Statistik Besucherzahlen, die zeigen, dass Ihr mir trotz des langen Schweigens treu geblieben seid und ich freue mich sehr darüber und verspreche, sobald ich wieder die Zeit und den Elan finde, zu schreiben, es ganz sicher hier als erstes tun werde. :)