Montag, 29. September 2014

Tiiieeef durchatmen...

Ist es denn zu fassen?
Da bearbeitet man die Bewerbungen für ne Gruppe, die man moderiert und dann taucht sowas auf...

Wieder so ein Hirni, der in eine Gruppe, die ganz klar nur für Subs gekennzeichnet ist, reinwill...

"Guten Tag bin dom und mag subs...will mehr zum thema erfahren und mich austauschen.."

Und ich muss ja höflich bleiben...
Bin ich auch.

Aber am liebsten hätt ich geschrieben:

Echt jetzt? Du bist dom und magst Subs?? Hätt ich jetzt niiiieeeee gedacht...Wow...das ist ja beeindruckend...

Halllooooo??? Lesen bildet....und will gelernt sein....Goooooott...

Nein, um vor Verzweiflung in die Tastatur zu beissen, ist mir mein Lappy zu schade...Gnaaarf...

Dienstag, 9. September 2014

Tiefe Erkenntnisse

Lange ist es her, dass ich hier in diesem Blog etwas hinterlassen habe.
Und es tut mir leid, dass ich Euch, meine Leser, so lange warten lassen habe.

Es ist so, dass sich seit meinem letzten Eintrag sehr viel getan hat.

Wir standen nach dem Treffen Ende Mai auch fast kurz vor dem Aus und es hat sehr viel Kraft und Zeit gekostet und viele viele lange Gespräche und ein maßgebliches, geradezu reinigendes Treffen, (über das ich natürlich noch berichten werde), bei dem eins klar wurde: Ich bin diesem Mann, meinem Herrn, noch viel näher gekommen und bin seitdem noch viel viel viel tiefer unterworfen und zu mehr bereit, als ich ausdrücken konnte. 

Ich konnte diese tiefen Gefühle deshalb auch nicht wirklich in Worte fassen. Wie sollte ich etwas beschreiben, was ich selber noch nicht mal wirklich verstehen konnte, erfassen, oder gar erkennen konnte?

Seit unserem letzten Treffen hat sich zwischen ihm und mir vieles zwar nicht verändert. Meinem Traum, mit ihm zusammen leben zu können, bin ich, so bin ich mir sicher, nicht wirklich näher gekommen. 
Aber eines ganz sicher: Ich bin zu mehr bereit, als je bei irgendeinem anderem zuvor. 

Gerade als ich dachte, ich hab jegliches Vertrauen in ihn verloren, schlug die Erkenntnis, dass ich diesem Mann mehr Unterwerfung entgegen bringen kann, als ich auch selbst je geahnt habe, wie ein Blitz ein. Aber doch konnte ich es nicht aussprechen, und auch noch gar nicht schriftlich in Worte fassen. 

Trotzdem es wohl immer auch eine Art Drahtseilakt bleiben wird, besitzt er meine Seele ganz und gar und heute hat er etwas geschafft, was ich nie für möglich gehalten habe, und wogegen ich mich auch immer vehement gewehrt habe.

Er hielt mir den Spiegel meiner Seele vor die Nase und ich war endlich bereit hineinzuschauen und sah mich, pur, ohne Maske, ohne Schutz und es wurde mir bewusst, dass ich diesen Schutz vor ihm eigentlich nicht brauche. Denn er will mich nicht brechen, nicht verletzen, nicht zwanghaft in eine "Rolle" pressen, die ich nicht akzeptieren wollte bisher. Ich wollte es nie wahr haben, aber er hat mir heute gezeigt, dass ich sehr wohl dazu in der Lage bin und dass ich davor keine Angst haben muss:
Für ihn kann ich auch Sklavin sein, für ihn kann ich so tief gehen und es macht mir gar nicht mal mehr so viel aus. Durch seine Offenheit beim letzten Treffen und die Zeit danach, hat er sich mein Vertrauen wieder zurück erkämpft und hat noch viel mehr Vertrauen erlangt, als mir selbst wirklich bewusst war.

Es war ein harter Kampf gegen meine Natur, meinen Stolz, den ich hier eigentlich gar nicht wirklich brauche. 
Er hat mir gezeigt, durch seine Worte, dass ich zu so viel mehr fähig bin, als ich selbst je geglaubt habe.

In den weiten Tiefen meiner Seele gibt es eine Sklavin, die nun ohne Angst zum Vorschein kommen kann und auch wieder sich zurückziehen kann, weil sie freiwillig erscheinen darf, denn er zwingt mich nicht dazu.  Er kitzelt sie hervor und irgendwie tut es sogar gut, sie herauszulassen, weil ich keine Sklavin sein muss, um ihm gehören zu dürfen. 

Nach wie vor bin ich der Überzeugung eher eine Sub zu sein, ich habe meinen eigenen Kopf und ich bin glücklich, dass ich dies sein darf. Und heute habe ich die Sklavin in mir willkommen heissen dürfen, ohne Angst zu haben, dass er diese festhalten wird, denn er liebt mich für das was ich ihm schenke, und ich liebe ihn dafür, dass er mir diese Freiheit schenkt, sein zu dürfen, was ich wirklich bin. Er will es auch gar nicht anders.

Ich hätte nie gedacht, dass wenn diese Sklavin in mir je zum Vorschein kommt, es sich so wundervoll anfühlen würde, eben weil ich weiß, dass er seine Macht über mich nicht ausnutzen wird. Und gerade da, als ich dachte, grösser könnte mein Vertrauen kaum werden, hat er sich noch mehr davon erkämpft. Und das erste mal frage ich mich nicht, wo das noch hinführen wird, sondern freue ich mich sogar, dass er mir diese Facette meiner Seele gezeigt hat. Kennt er mich tatsächlich mittlerweile besser, als ich mich selbst?

Scheint wohl so...

Ich liebe ihn so sehr und bislang hat genau dieser Punkt zwischen uns, die Angst davor, zu wissen, dass er mich zu noch viel mehr antreiben kann, so weh getan, dass ich keine Luft bekam, beim Gedanken daran. 

Und heute atme ich das erste mal diese Luft ein, öffne die Fenster meines Ichs, statt mich davor zu verschließen.