Sonntag, 20. April 2014

FB Account macht Probleme

Ihr Lieben...
ich hab grade immens Probleme mit meinem bisherigen SL-FB-Account und habe deshalb vorsichtshalber mal einen neuen erstellt.

https://www.facebook.com/profile.php?id=100008270011910


Ab hier gilt nur für diejenigen, die es bisher auch schon in meine bisherige FL geschafft hatten!
Und ich weiß sehr genau, wer da drauf war und wer nicht!


Wenn Ihr Interesse daran habt, auch diesen in der FL zu haben, bitte einfach nen FA stellen.
Ich muss schauen, wie ich den anderen wieder zum laufen bekomme. Ich wollte das Passwort ändern und nach ner Fehlermeldung kam ich weder mit dem alten Passwort als auch mit dem neuen nicht mehr rein. O.o

Donnerstag, 3. April 2014

So schnell und beiläufig kann es gehn

Neuester Stand der Dinge: 
12.10 Uhr: Ankunft in der Suite.

12.15 Uhr: Halsband umgelegt bekommen

12.20 Uhr: 5 Gertenschläge auf jede Arschbacke, weil ich ohne zu fragen beim Blasen aus meiner nadu-Haltung heraus bin um meinen Kaugummi zu entfernen. Kaugummi landete wieder im Mund

12.25 Uhr während dem Blasen noch mehr Schläge mit der Gerte

12.30 Uhr: Gesicht, Haare und Dekolleté übersät mit seinem Saft, inklusive was im Mund und musste meine Haltung beibehalten bis er mich ins Bad schickte um mich zu säubern

12.40 wieder sauber und total geflasht vom Erlebnis und dem Stolz, es geschafft zu haben endlich etwas geschmeckt zu haben von ihm, ohne den üblichen Trigger dabei zu durchleben

Fazit nach den ersten 4 Stunden: Manchmal geht das Grenzen erweitern und Tabus fallen lassen so ganz nebenbei :D

nu geh ich auspacken und Haare waschen lol


(Edit: Krystan hat mich liebenswürdigerweise auf Fehler in der Zeitangabe aufmerksam gemacht. Ich muss sehr durcheinander gewesen sein...)

Mittwoch, 2. April 2014

Der Katzenjammer-Effekt

Nachdem ich zur Zeit feststelle, dass es wohl ziemlich vielen Mädels immer wieder ähnlich geht, wie mir, nach einem Treffen mit ihrem Herren, fühle ich mich jetzt quasi dazu gerufen, etwas darüber zu schreiben:

Was fürn Katzenjammer? werden jetzt einige sich fragen.

Meistens tritt dieser bei Fernbeziehungen aus, bei Paaren, die nicht zusammenleben. Übrigens kann das nicht nur bei BDSMlern passieren, davon sind auch Vanilla-Beziehungen betroffen.

Es sind diese ersten Tage nach einem Zusammensein mit dem Mann, den man liebt, in unserem Fall, den Subs und Sklavinnen, noch ausgeprägter, mit unseren Herren.

Man hat ein paar Stunden, oder sogar Tage miteinander verbracht und muss sich wieder für eine ganze Weile verabschieden. Manchmal weiß man nicht mal, wann man sich überhaupt wiedersieht und dann kehrt man zurück in den Alltag und denkt an die schöne Zeit mit dem Liebsten zurück und fällt, weil man nicht aufhören kann, sich da hin zurück zu wünschen, in ein Loch. Man sehnt sich so sehr nach dem Herrn, weil da alles so klar, so strukturiert ist, man kann sich fallen lassen, muss keine Entscheidungen treffen, das Mädchen, das wir alle noch in uns wohnen haben, kommt heraus und wehrt sich dann, wenn er weg ist, wieder zu verschwinden, für ne gewisse Zeit. Man will nicht dass es vorbei ist, auch wenn man weiß, man sieht sich ja wieder. Die Verantwortung kehrt zurück, für alles tun und handeln. Und man ist aber noch in diesem schwachen Gefühl drin, man will die Aufmerksamkeit des Herrn und fragt sich, warum er nicht auch so fühlt. Das Blöde ist nur: Die haben diesen Katzenjammer meist gar nicht. Oder geben es nicht zu, oder haben ihn, aber gehen damit anders um. Aber meistens haben sie es nicht. Sie wundern sich nur, und ärgern sich, warum Subbie diese Erinnerung kaputt macht und nicht einfach davon zehrt, was man voneinander hatte.

So geschehen auch mir, letztes Mal, nach dem letzten Treffen...

Ich hatte auch schon in der Vergangenheit nen Katzenjammer. Eigentlich hab ich ihn jedesmal. Mal mehr, mal weniger. Anfangs war es ganz schlimm...vielleicht auch, weil unsere Treffen immer ein zu frühes Ende fanden, weil er immer früher als geplant abreisen musste...ja ich denke, das war wohl der Grund...

Danach ging es nämlich besser. Die versprochene Zeit war gegeben und auch Spawns Nähe-Problem hat sich gebessert, sehr sogar! Und irgendwie muss ich sagen, waren auch die Spuren danach irgendwie etwas, was mich tröstete. So konnte ich immer dann, wenn mir mein Kopf einen Streich spielte..das sei zu schön um wahr zu sein gewesen, vor den Spiegel gehn und meine Spuren betrachten, sie nachzeichnen und mir dann sagen...ok..mehr hättst jetzt eh net ausgehalten :D

Aber letztes mal war was anders...
Vielleicht lag es daran, dass davor die Beziehung fast vor dem Aus stand. Vielleicht war diese Wiedergutmachung von ihm zu viel für mich. Der ganze Luxus? Oder war es weil wir uns so lange nicht gesehen hatten und ich auch nicht so viel von ihm gehabt hatte, nach dem letzten Treffen im Oktober. Vielleicht weil so viele Versprechen leider nicht eingehalten werden konnten, so viele "ich versuche da und da Zeit für dich zu haben" keine Erfüllung fanden und letztendlich vielleicht die Angst in mir war, es könnte so weiter gehen. Wo war mein Vertrauen hin, das ich ihm grade erst wieder zugesichert hatte?

Denn zwei Tage nach dem Abschied bekam ich eine Art Panikanfall.
Ich schrieb ihm das auch gleich, dass es mir irgendwie dreckig geht. Komischerweise gings mir den ganzen Tag vorher echt gut. Aber von jetzt auf nachher, als meine unausgesprochene Frage an ihn doch wieder in mir wütete und jetzt auch den passenden Boden fand um sich auszubreiten und Macht über mich zu bekommen, spürte ich, wie mich irgendwas total zu Boden riss, und sich ein Loch auftat, das es größer noch nie gegeben hatte.

Ich weinte mir die Seele aus dem Leib. Es war ne Mischung aus allem. Nicht schon wieder zurück sein wollen, die Verantwortung als Mutter kam wieder zu schnell zurück. Der Alltag überrollte mich. Ich fiel aus meiner ganz persönlichen Traumwelt, von dem was irgendwann sein kann, wenn ich durchhalte, mit einem Riesenknall auf den Boden der Tatsachen zurück. Allein. Ohne ihn. Hier, wo mich die meisten Dinge einfach nur ankotzen. Wo nichts läuft, wie ich es gern hätte. Ausser ein paar wenige Ausnahmen. Und ich sehnte mich nach ihm, dass es richtig weh tat. Und ich konnt es nicht aushalten, nicht ertragen. Und ich schrieb ihn an.
Ich weiß nicht mehr genau wie das dann ablief. Ich weiß nur, dass er auf meine nachdrückliche Bitte, sich zu melden, mir gehts nicht gut, mit nem Spruch antwortete, der mich in dem Moment leider noch zusätzlich verletzte, obwohl es sicher nicht so gemeint war.
Ein Wort gab das andere und wir hatten nen handfesten Streit. Und in meinem Zustand verstand ich wohl alles falsch, was man falsch verstehen kann.
Ich beschwerte mich bei einer langjährigen Freundin, die selbst auch in einer Fernbeziehung lebt, in der sie, allen Anschein nach, aber nicht die einzige Bottom ist, darüber. Ihre Antwort schockierte mich.
"HALT! Stop! Hör um Himmels Willen sofort auf ihn so anzugreifen, er kann nichts für deinen momentanen Zustand, das hat nix mit ihm zu tun!"

Ich war erstmal total sprachlos und wie vor den Kopf geschlagen. Hatte ich mich grade so unangemessen ihm gegenüber verhalten? Hatte ich ihn wirklich für etwas verantwortlich gemacht, für was er gar nichts kann?
Ich hakte nach, was das bedeuten solle, was sie meine.

"Du bist gerade in einem Zustand, der nichts mit ihm zu tun hat. Das musst du mit dir selbst ausmachen. In den Tagen, wo du bei ihm bist, kommt sozusagen das Mädchen, die Göre aus dir heraus und tanzt quasi Samba vor Freude, weil das bist du wirklich. das ist dein wahres Ich. Und das kämpft jetzt dagegen an, dass es wieder zurück muss, weil du es, so wie dein momentanes Leben ist, einfach nicht zeigen kannst. "

BAAMM! Das saß!

Ich dachte darüber nach und musste ihr letztendlich recht geben.
Und ich bat ihn um Verzeihung, denn mir wurde klar, ich hatte mich echt scheisse und total unangemessen ihm gegenüber verhalten. Auch wenn seine erste Antwort nicht gerade passend gewesen war, berechtigte mich das noch lange nicht, ihn so anzugehen, für etwas, was er jetzt noch gar nicht auffangen kann.

Er verzieh mir, aber mein schlechtes Gewissen und meine Reue hielten so lange an, bis ich ihn darum bat, mich entsprechend für dieses unangemessene Verhalten zu bestrafen.

Er dachte darüber nach und wenig später kam dann, dass er mir meiner Bitte nachkommen würde, ob ich mir allerdings sicher wäre, dass ich wirklich eine entsprechende Strafe haben will?

Ich bejahte.

Er schrieb mir schließlich, dass die Strafe dann um dem Vergehen zu entsprechen auch völlig unangemessen und übertrieben sein würde und das wiederspiegeln wird, was er empfunden hat, als ich ihn so anging. Ob ich wissen möchte, was er vorhat?

Nein, das wollte ich nicht wissen. Das will ich nie wissen. Ich neige nämlich dazu, mein Vergehen doch relativieren zu wollen. Auch heute noch möchte ich nicht wissen, was auf mich zukommt. Denn auch heute, einen Tag vor dem nächsten Treffen schäme ich mich für dieses Verhalten an dem Tag. Und ich will diese Strafe mit aller Demut annehmen. Ich weiß nicht, ob es überhaupt bei diesem Treffen dazu kommt, dass er mich dafür bestraft. Vielleicht passiert dahingehend auch noch gar nichts. Hat er mir gesagt. Vielleicht wird er auch erst beim nächsten Treffen, wenn wir uns für die Boundcon und der dazu stattfindenden Subrosa in München sehen, in Betracht ziehen, mich dafür zu bestrafen. Vielleicht teilt er diese Strafe auch auf beide Treffen auf. Egal wie und wann, ich werde dafür geradestehen, weil es mich auch einfach nicht loslässt.

Die schlimmste Strafe dafür wäre für mich, darüber hab ich auch schon nachgedacht, wenn er rein gar nichts tun würde.

Aber egal wie "schlimm" diese Strafe wird, ich freue mich dennoch unsagbar darauf, ihn endlich wieder zu sehen. Ich liebe ihn mehr als Worte ausdrücken könnten und möchte einfach nicht, dass irgendwas zwischen uns steht.

Was diese ominöse Frage angeht, die ich ihm bis  zum Ende des letzten Treffens nicht gestellt hatte: Ich hatte sie ihm nach etlichen Wochen gestellt. Denn mich hatte die Eifersucht nun doch gepackt. Ich hatte Angst, dass er jetzt doch beginnt mit ihr zu spielen, jetzt wo sie sich doch vorstellen könnte, es zu versuchen.

Ziehst du es in Betracht, jetzt wo deine Lebensgefährtin doch plötzlich Interesse hat, das zu versuchen, das mit ihr auszuleben?

Es machte mich total krank, ich verlor immer mehr den Boden unter den Füßen. Denn was soll man gegen die langjährige Lebensgefährtin schon ausrichten?

Aber er beruhigte mich. Nachdem sie ihn so oft dafür verurteilt hatte, ihm Worte an den Kopf geworfen hatte, wie..er sei krank...ein Psycho..er solle mal nen Psychologen aufsuchen. Das sei doch abartig, sowas, würde sie es gar nicht verdienen, dass er sie jetzt diesen Teil seiner Seele zu sehen bekommt. Das stehe nur mir zu. Nur ich bekäme seine Dominanz als Mann, seinen Sadismus, seine Begierde, alles was sie an ihm verurteilt hatte. Alles wofür sie ihn von sich gestoßen hatte.

Es mag naiv klingen, aber ich vertraue auf seine Worte. Er hat bisher immer alles genau so gesagt, wie er es denkt. Er hat bisher mir immer bewiesen, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Würde er es in Betracht ziehen, hätte er es mir ehrlich gesagt.

Und seitdem ist es zwischen uns so schön wie nie zuvor. Und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass das auch so bleibt.

Irgendwie freue ich mich auch darüber, dass ich jetzt schon weiß, wann ich ihn das nächste mal sehe. Das wird mir sicher auch nach dem Treffen helfen, dass der Katzenjammer nicht so arg aufkommt.