Dienstag, 11. November 2014

Passt Zärtlichkeit und Innigkeit beim Sex nicht zu BDSM?

"Es ist vielleicht keine klassische SM-Beziehung, denn nebenbei erleben wir auch einfach irrsinnig zärtlichen und innigen Sex"

Heute hab ich dieses Statement von einer Sub gelesen. Ich frage mich mal wieder, warum eigentlich Leute automatisch zärtlichen und innigen Sex ausklammern, sobald es um eine BDSM-Beziehung geht?

Ist es tatsächlich erstrebenswert, dass man, kaum lässt man diese BDSM-spezifischen Vorlieben zu, keine Zärtlichkeit, Nähe, Innigkeit, etc. mehr zulässt?

Zugegeben, als ich BDSM so gar nicht ausleben konnte, es mir schrecklich fehlte, konnte ich dieses ganze Blümchen-Sex-Ding absolut nicht mehr ab.
Der Drang, hart und unsensibel, heftig, bis hin zu schmerzhaft gefickt zu werden, machte mich verrückt und machte mich komplett allergisch gegen alles, was auch irgendwie nach allgemeinem STandard "normal" nämlich zärtlich und innig war.

Mag auch sein, dass diejenigen, die wirkliche eine reine Spielbeziehung ohne jeglichen tieferen liebevollen Gefühle haben und alles andere, wie Zärtlichkeit und Innigkeit woanders herbekommen können, innerhalb dieser Spielbeziehung nicht brauchen und somit auch für sie sowas nicht dazugehört.

Aber es gibt doch so viele Subs, die sich, egal in welcher Konstellation ihre Verbindung auch ist, ob jetzt Spielbeziehung, oder Partnerschaft, oder iiirgendwas dazwischen, mehr wünschen, als das Prügel- und Austobobjekt ihres Dom/Herrn zu sein.

Warum rennen so viele dieser irrsinnigen Auffassung hinterher, dass es keine klassische SM-Beziehung ist, wenn man sich mit viel Zärtlichkeit und Innigkeit gegenseitig hingibt?
Warum glauben so viele Doms, sie dürften diese Dinge nicht zulassen?
Warum ist es für sie so schrecklich?
Weil sie Angst davor haben, schwach zu erscheinen, angreifbar und verletzbar werden.

Auch Robert  hatte zeitweise die Befürchtung, dass wenn er diese Dinge zulässt, dass es ihn schwächen könnte indem er mich zu sehr an sich heranlässt. Mit Nähe hatte er es ja lange Zeit nicht so und es ist nach wie vor nicht einfach. Doch hat er mir hierzu erlaubt, wenn ich es wirklich dringend brauche, ihm dies zu signalisieren, was aber seither kaum nötig war.

Aber er hat (hoffentlich) auch gemerkt, seit er es mehr zulässt, seit diese Dinge bei unseren Treffen genauso geschehen, wie das "klassische" BDSM-Szenario, dass ich nicht nur nach wie vor ihm völlig unterworfen bin, sondern noch viel mehr Hingabe und Leidenschaft für ihn empfinde, dass vieles möglich ist, weil ich ihm durch die Zärtlichkeit und Innigkeit und auch durch die Nähe, zu der er immer mehr bereit ist, auch glauben kann, dass er mich liebt.

Natürlich wirkt es ganz besonders geil, wenn er mich packt und mich benutzt, wie es ihm gerade gefällt. Ich liebe es, seinen ungebremsten Willen gegen meinen antreten zu sehn und wie mein Wille dann oft recht schnell aufgibt und sich seinem beugt.
Ich liebe es, wenn er mich hart und unnachgiebig nimmt und mich quält und wie mein Körper auf ihn reagiert und mich regelrecht verrät. Pure Leidenschaft und Ekstase erfasst mich dabei und ich lechze danach. Und tatsächlich quält es mich auch, wenn er es eine Weile nicht tut, oder auch nicht mal ansatzweise seine Lust, seine Sehnsucht, sein Bedürfnis danach kundtut.

Aber genauso liebe ich es und bringt mich ganz genauso um den Verstand, wenn er zärtlich zu mir ist. Wenn er mich streichelt und meinen nach ihm dürstenden Körper zärtlich in seine schützenden Arme nimmt und meinen Körper in Besitz nimmt. Wenn er auf mir liegt, zwischen meinen Beinen und ich ihn tief in mir spüre. Wenn er mir dabei in die Augen sieht, mir seine Nähe schenkt und mich innig und liebevoll betrachtet.

Dann ist es so, als ob er mich wieder in den Himmel hebt, wo er mich Stunden vorher heruntergeschubst hat, wie ein Teufel sich über mich hergemacht hat und vor allem, wenn ich was ausgefressen habe, die süßen und auch bitteren Qualen der Hölle gleichzeitig beschert, mich dann auffängt um dann wieder heilend meine Seele zu berühren und sie wieder sich frei entfalten zu lassen.

Wahre Hingabe braucht in meinen Augen beides. Ein Dom wird, meiner Meinung nach nur dann die volle wahre Hingabe und Unterwerfung einer Sub geschenkt bekommen, wenn er ihr auch alles gibt und sich beides nimmt. Nämlich sowohl die Härte, als auch Sanftheit.

Letzteres auch dafür, damit sie weiß, wofür sie das auch alles hergibt. Wofür sie ihre Seele öffnet. Wofür sie ihren Willen beugt. Wofür sie sich ganz und gar dem Mann hingibt, der sie besitzen möchte.

Es ist wie eine Art Bestätigung, dass sie das richtige tut. Man fühlt sich nichts wert, wenn man nur benutzt wird, aber gar nichts dafür erhält, was man braucht. Man fühlt sich wertlos und geht kaputt, wenn man Raubbau an der eigenen Seele betreibt.

Und es schafft ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.
Eine sich sicher und geborgen fühlende Sub/Sklavin kann sich so viel tiefer unterwerfen, so viel mehr von sich geben.

Zumindest ist es für mich so.

Und ich bin mir sicher, auch viele anderen Subs und Sklavinnen fühlen genauso. Tief in ihrem Innersten erhoffen sie sich genauso, dass ihr Dom oder Herr das auch zulässt und ihnen diese irrinnig zärtlichen Sex schenkt.

Auch BDSM ist ein Geben und Nehmen.
So wie in jeder Freundschaft oder Beziehung es sein sollte.







Mittwoch, 5. November 2014

Der 2 . 11 .

Da ging er hin, der Tag, dieses eine wichtige Datum, ohne dass es einer von uns beiden erwähnt hat. Er feiert im Grunde eh kein Datum, er feiert ja nicht mal Geburtstag, und doch denkt er seit drei Jahren immer an meinen und gratuliert mir dazu und dieses Jahr gabs auch wieder ein..nein...mehrere Geschenke, wunderschöne Geschenke, dafür.

Aber ich schweife ab...

Dieser eine Tag war der 02.11.2012
Vor zwei Jahren an einem Freitag Abend, hab ich meinen geliebten Herrn in einem Restaurant, ca 25 km von meinem Wohnort entfernt, das erste mal in die Augen geschaut.

Vor zwei Jahren.....an einem 02.11.

Da saß ich ihm gegenüber im Restaurant und dachte mir irgendwann mitten beim Essen: "Ich mag es, wie er mich mustert, wie er versucht seine eigene Nervosität zu überspielen, und diese Mischung aus Dominanz und spitzbübischen Charme. Und ich liebe sein Lachen, das sich real noch viel attraktiver anhört. Und Gott, ich liebe seine Stimme. Und verdammt, diese Hände, ich will sie spüren, ich MUSS sie spüren!" 

Wir hatten ausgemacht, wenn ich auch nur den kleinsten Zweifel hätte, könnte ich einfach in mein Auto steigen und wieder nach Hause fahren. 

Ich wusste, ich werde ihm aufs Hotelzimmer folgen. 

Und ich wusste, heute schenke ich mich diesem Kerl und ich habe nichts zu befürchten.

Und ich wusste, ich bin sowas von fällig.

Und als wir meinen Koffer aus dem Auto geholt und aufs Zimmer gebracht hatten und er es sich nach einem heftigen multiplen Orgasmus am Balkon, bei dem ich das allererste mal in meinem Leben abspritzte, auf dem Sofa bequem machte und ich mich ganz ohne, dass er was dazu sagte, vor ihm auf den Boden kniete und ihm das Halsband reichte, und er es mir anlegte, wusste ich es...

Er ist es.

Dieser Moment war pure Magie. 

Ich kann es nicht anders beschreiben. 
Ich suche immer wieder nach Worten für diesen Moment, für die Gefühle, die in diesem Moment auf mich einprasselten, aber ich finde keine. 
Deshalb bleibe ich immer wieder dabei: 

Es war Magie. Und echt. Ich hatte mir diesen Moment gefühlte Millionen Male vorgestellt, herbeigesehnt, seit ich ihn rein virtuell in Second Life kennengelernt hatte und nun war dieser Moment da. 

Und echt

ER saß leibhaftig vor mir und Tausende von Wünschen, Erwartungen und Sehnsüchten gingen in diesem einem Moment in Erfüllung.

Es war perfekt.

Seitdem habe ich viel mit ihm erlebt. 

Viele Höhen und Tiefen durchlebt. Ich bin sowohl zu meinem persönlich höchsten Zenit meiner schönsten Momente mit einem Mann gelangt, aber auch zu den tiefsten Fegefeuern der Hölle hinab gefallen, wenn es zwischen uns kriselte. 

Und das tat es nicht selten. In beiden Richtungen :)

Aber ich würde jeden einzelnen Kampf um ihn nochmal verfechten, denn egal wie beschwerlich dieser Weg ist, den ich scheinbar gehen muss, er ist mir jeden einzelnen schmerzhaften Schritt wert. 
Er treibt mich in die tiefsten Abgründe meiner Seele und hebt mich dann wieder in die höchsten Wolken meines Daseins als sein Engel :)

Ich liebe ihn mehr, als Worte ausdrücken könnten. 
Und ich bin glücklich, seine Sub zu sein. 
Und ich bin auch stolz, seine Sub zu sein. 
Denn er ist ein Mann, auf den Subbie stolz sein kann, dass er ihr Dom ist.
Und ich würde mich ihm auch heute wieder schenken.

Ich gehöre ihm, meine Seele gehört ihm.

Seit zwei Jahren. 








Montag, 29. September 2014

Tiiieeef durchatmen...

Ist es denn zu fassen?
Da bearbeitet man die Bewerbungen für ne Gruppe, die man moderiert und dann taucht sowas auf...

Wieder so ein Hirni, der in eine Gruppe, die ganz klar nur für Subs gekennzeichnet ist, reinwill...

"Guten Tag bin dom und mag subs...will mehr zum thema erfahren und mich austauschen.."

Und ich muss ja höflich bleiben...
Bin ich auch.

Aber am liebsten hätt ich geschrieben:

Echt jetzt? Du bist dom und magst Subs?? Hätt ich jetzt niiiieeeee gedacht...Wow...das ist ja beeindruckend...

Halllooooo??? Lesen bildet....und will gelernt sein....Goooooott...

Nein, um vor Verzweiflung in die Tastatur zu beissen, ist mir mein Lappy zu schade...Gnaaarf...

Dienstag, 9. September 2014

Tiefe Erkenntnisse

Lange ist es her, dass ich hier in diesem Blog etwas hinterlassen habe.
Und es tut mir leid, dass ich Euch, meine Leser, so lange warten lassen habe.

Es ist so, dass sich seit meinem letzten Eintrag sehr viel getan hat.

Wir standen nach dem Treffen Ende Mai auch fast kurz vor dem Aus und es hat sehr viel Kraft und Zeit gekostet und viele viele lange Gespräche und ein maßgebliches, geradezu reinigendes Treffen, (über das ich natürlich noch berichten werde), bei dem eins klar wurde: Ich bin diesem Mann, meinem Herrn, noch viel näher gekommen und bin seitdem noch viel viel viel tiefer unterworfen und zu mehr bereit, als ich ausdrücken konnte. 

Ich konnte diese tiefen Gefühle deshalb auch nicht wirklich in Worte fassen. Wie sollte ich etwas beschreiben, was ich selber noch nicht mal wirklich verstehen konnte, erfassen, oder gar erkennen konnte?

Seit unserem letzten Treffen hat sich zwischen ihm und mir vieles zwar nicht verändert. Meinem Traum, mit ihm zusammen leben zu können, bin ich, so bin ich mir sicher, nicht wirklich näher gekommen. 
Aber eines ganz sicher: Ich bin zu mehr bereit, als je bei irgendeinem anderem zuvor. 

Gerade als ich dachte, ich hab jegliches Vertrauen in ihn verloren, schlug die Erkenntnis, dass ich diesem Mann mehr Unterwerfung entgegen bringen kann, als ich auch selbst je geahnt habe, wie ein Blitz ein. Aber doch konnte ich es nicht aussprechen, und auch noch gar nicht schriftlich in Worte fassen. 

Trotzdem es wohl immer auch eine Art Drahtseilakt bleiben wird, besitzt er meine Seele ganz und gar und heute hat er etwas geschafft, was ich nie für möglich gehalten habe, und wogegen ich mich auch immer vehement gewehrt habe.

Er hielt mir den Spiegel meiner Seele vor die Nase und ich war endlich bereit hineinzuschauen und sah mich, pur, ohne Maske, ohne Schutz und es wurde mir bewusst, dass ich diesen Schutz vor ihm eigentlich nicht brauche. Denn er will mich nicht brechen, nicht verletzen, nicht zwanghaft in eine "Rolle" pressen, die ich nicht akzeptieren wollte bisher. Ich wollte es nie wahr haben, aber er hat mir heute gezeigt, dass ich sehr wohl dazu in der Lage bin und dass ich davor keine Angst haben muss:
Für ihn kann ich auch Sklavin sein, für ihn kann ich so tief gehen und es macht mir gar nicht mal mehr so viel aus. Durch seine Offenheit beim letzten Treffen und die Zeit danach, hat er sich mein Vertrauen wieder zurück erkämpft und hat noch viel mehr Vertrauen erlangt, als mir selbst wirklich bewusst war.

Es war ein harter Kampf gegen meine Natur, meinen Stolz, den ich hier eigentlich gar nicht wirklich brauche. 
Er hat mir gezeigt, durch seine Worte, dass ich zu so viel mehr fähig bin, als ich selbst je geglaubt habe.

In den weiten Tiefen meiner Seele gibt es eine Sklavin, die nun ohne Angst zum Vorschein kommen kann und auch wieder sich zurückziehen kann, weil sie freiwillig erscheinen darf, denn er zwingt mich nicht dazu.  Er kitzelt sie hervor und irgendwie tut es sogar gut, sie herauszulassen, weil ich keine Sklavin sein muss, um ihm gehören zu dürfen. 

Nach wie vor bin ich der Überzeugung eher eine Sub zu sein, ich habe meinen eigenen Kopf und ich bin glücklich, dass ich dies sein darf. Und heute habe ich die Sklavin in mir willkommen heissen dürfen, ohne Angst zu haben, dass er diese festhalten wird, denn er liebt mich für das was ich ihm schenke, und ich liebe ihn dafür, dass er mir diese Freiheit schenkt, sein zu dürfen, was ich wirklich bin. Er will es auch gar nicht anders.

Ich hätte nie gedacht, dass wenn diese Sklavin in mir je zum Vorschein kommt, es sich so wundervoll anfühlen würde, eben weil ich weiß, dass er seine Macht über mich nicht ausnutzen wird. Und gerade da, als ich dachte, grösser könnte mein Vertrauen kaum werden, hat er sich noch mehr davon erkämpft. Und das erste mal frage ich mich nicht, wo das noch hinführen wird, sondern freue ich mich sogar, dass er mir diese Facette meiner Seele gezeigt hat. Kennt er mich tatsächlich mittlerweile besser, als ich mich selbst?

Scheint wohl so...

Ich liebe ihn so sehr und bislang hat genau dieser Punkt zwischen uns, die Angst davor, zu wissen, dass er mich zu noch viel mehr antreiben kann, so weh getan, dass ich keine Luft bekam, beim Gedanken daran. 

Und heute atme ich das erste mal diese Luft ein, öffne die Fenster meines Ichs, statt mich davor zu verschließen.




Mittwoch, 6. August 2014

Etwas mehr als 24 wundervolle Stunden

Anfang April hatten mein Herr und ich ein Treffen.

Ja, ist schon eine Weile her und ja, das nächste Treffen war auch schon und mittlerweile auch das danach und ich bin recht spät dran und hatte es leider bisher immer wieder vor mich hergeschoben, meine Erlebnisse während dieser Treffen nieder zu schreiben, weil..irgendwie...konnte ich diese Erinnerungen einfach nicht richtig loslassen und auch leider waren wieder Probleme aufgetreten zwischen den Treffen, die im Grunde nicht hätten aufkommen dürfen.


Es war intensiv, es war Grenzen zerschmetternd, ein Tabu hat sich zu einer Grenze gewandelt und es waren Erfahrungen dabei, die mich so gerührt und berührt haben, dass es mir jetzt noch schwer fällt, die richtigen Worte dafür zu finden.

Da dieses Treffen diesmal zwei Stunden nördlich von mir stattfand, holte mich mein Herr ab und schon nach wenigen Kilometern stoppte er an einer grösseren Raststätte. Ich war nämlich so frech, so aufmüpfig, dass das wohl einfach nicht warten konnte, was da folgte:

Er nahm mich an der Hand und führte mich hinter die Raststätte auf eine Obstwiese. Auf dem Weg dorthin küsste er mich immer wieder leidenschaftlich und dort angekommen, angelehnt an einen blühenden Apfelbaum, bekam ich die ersten heftigen Schläge mit der Hand auf meinen sich wahnsinnig nach seiner Behandlung sehnenden Hintern.

Und genau da schaffte ich es auch endlich loszulassen, meinen Alltag hinter mir zu lassen, die Sub in mir kam heraus und schnurrte wie ein Kätzchen ihren Herrn an.

Nun hatte er mich. Und ich glaub, das spürte er auch ganz deutlich im weiteren Verlauf der Fahrt, bis wir im Hotel ankamen.

Dort, bevor wir überhaupt auspackten, bevor er gleich wieder los musste zu seinem Termin, nahm er seine Gerte und ließ mich vor ihn hinknien. Viel Zeit hatte er in dem Moment nicht, aber die nutzte er sehr effizient. Ein paar von Euch kennen diese kleine Zwischenmeldung dazu ja schon. (hier nochmal nachzulesen :))
Ich kann nur eins dazu sagen. Dieser Moment, als ich das Zucken seines Schwanzes in meinem Mund spürte, das klare Zeichen, dass er jetzt bald abspritzt, seine kleine gestöhnte Warnung, eher nonverbal, die ich aber dennoch sehr deutlich mitbekam, überraschte mich selbst, denn anders als sonst, ließ ich nicht ab, obwohl er seinen Griff in meinem Haar löste.

Ich ließ ihn erneut in meinen Mund eindringen und obwohl ich wusste, jetzt werde ich ganz von selbst mein eigenes Tabu fallen lassen, ich werde seinen Saft schmecken, schlucken, dachte ich nur: verdammte Scheiße, egal, ich lass es jetzt zu, ich will es jetzt!

Und ich schluckte und schmeckte und es überraschte mich, dass mich dieser typische Geschmack, den Sperma eben nunmal  hat, nicht direkt zum Reihern brachte. Es waren Sekunden, in denen ich unbändigen Stolz auf mich selbst, eine Erleichterung, es endlich mal geschafft zu haben, gleichzeitig aber auch nach wie vor diesen Ekel, diese Überwindung spürte. Versteht mich nicht falsch. Ekel, nicht wegen dem Sperma meines Herrn, sondern weil der Trigger zwar da war, der Trigger, der mich jedesmal überfällt und die Erinnerung von damals mit der Vergewaltigung wieder hoch holt, aber es war anders. Es überfiel mich, es rumorte in mir, aber die Reaktion meines Herrn lenkte meine Aufmerksamkeit auf seinen Stolz, seine Zufriedenheit und das half mir, vom Abgrund des Triggers wegzuspringen.

In diesem Moment sah ich zu meinem Herrn auf, er streichelte meine Wange, sein Blick war ungeheuer stolz, aber auch besorgt, in dem Moment blieb dieser Trigger wie ein Schatten einen gefühlten Meter von mir weg stehen. Denn ich fühlte mich sicher, geborgen, ich empfand die Anwesenheit meines Herrn, seine Besorgnis um mich in seinen Augen aber auch seinen Stolz auf mich wie eine Mauer um uns herum. Und diese Mauer konnte dieser Trigger nicht durchdringen, keine miese Erinnerung an damals, kein Kampf gegen die bösen Geister der Vergangenheit, denn diese Dinge befanden sich augenblicklich außerhalb dieses Schutzwalls, den ich zu Füßen meines Herrn spürte. Er hockte sich für einen Moment vor mich, nahm mich in seinen Arm, lobte mich mit seinem Kuss auf meine Stirn und erkundigte sich dann mit zärtlichem Ton in seiner Stimme, ob es mir gut ginge. Ich war für nen Moment zwar dennoch total überfahren, irgendwie unglaublich fertig, erschöpft, -  hätte ich mich hinlegen können, hätt ich es sofort getan und wäre garantiert eingeschlafen. Ich weiß nicht, wie ich drauf gewesen wäre, hätte ich den Nachmittag allein verbringen müssen.

Aber ich hatte zum Glück und erfreulicherweise eine Verabredung mit einer langjährigen Internetbekanntschaft, die aber für mich schon lange nicht mehr nur eine Bekanntschaft ist, sondern auch eine Vertraute, eine Freundin ist. Sie, eine weitere gemeinsame wirklich gute Freundin, die ich schon lange auch real kenne und ich moderieren die Subbiegruppe im Joyclub.

Ich hatte noch eine Stunde Zeit, in der ich meine Haare und Klamotten  und auch mich säubern, nochmal schick machen und frisches Makeup auftragen konnte, bis sie sich meldete, dass sie gleich da sei.

Nachdem wir uns herzlichst begrüßt hatten, fuhren wir erstmal zum nahe gelegenen Einkaufscenter und aßen dort zu Mittag. Danach machten wir uns zum Dom (also Gebäude gelle :) ;) ) der hübschen Stadt auf und quasselten dort über Gott und die Welt, über unsere Herren, über so manches lästerhafte, hinterlistige, neidvolle Rattenvieh in den Foren und sozialen Netzwerken, dem wir so begegnen. Aber vor allem genossen wir es, uns von unseren Herren zu erzählen, und ich fand's schön einfach mal auch in die Augen meines Gegenübers blicken zu können, während man sich die schönen Momente des Kennenlernens und die Eigenheiten der Charaktere unserer Herren unterhält.

Und wenn mein Herr irgendwann wieder dort hin muss, werd ich alles in Bewegung setzen, mich wieder mit ihr zu treffen, aber dann werde ich auch, wenn sie noch will, eine weitere Bekannte aus dem FB miteinbeziehen, die ich leider da vernachlässigen  musste. Denn als ich wieder zurück war im Hotel, mein Herr traf keine 20 min später ein, erfuhr ich, dass er am nächsten Tag keinen weiteren Folgetermin haben würde und die Zeit mit ihm ist mir einfach wahnsinnig wichtig, so oft sehen wir uns ja leider nicht.

Und ich bin froh, dass ich auf diese Begegnung verzichtet habe, auch wenn ich mir sicher bin, dass auch diese sehr schön geworden wäre. Denn schon bald erfuhr ich, dass er höchstwahrscheinlich am Abend des nächsten Tages wieder  zurückfahren muss.
Ich ahnte es schon, bevor er es sagte. Denn so dominant und selbstsicher er auch auftritt, er weiß genau, was ein "Ich muss früher als geplant abreisen" bei mir auslöst. Und ja, es traf mich hart. Ich kämpfte für einen Moment heftig mit mir, nicht in Tränen auszubrechen oder ihn anzuzicken, anzufahren, oder sonstwas.

Aber ich dachte daran, dass das nächste Treffen schon ansteht und dass ich ihn da gleich drei ganze Tage lang (und Nächte, die mir besonders wichtig sind, so komisch das auch klingt) bei mir haben werde und damit ging es mir dann nicht ganz so schlecht.

Mein Herr und ich gingen erst was essen, in einem netten mexikanisch angehauchten Bistro/Steakhouse, ganz in der Nähe von der Stelle, wo ich vorher noch mit meiner Freundin gesessen hatte. Vorher hatte er mir die Lelo ausgepackt und mir ausgehändigt und versuchte mich damit zur Verzweiflung zu bringen, was aber nicht so ganz klappte. Grade als wir ankamen, ging das Ding auf einmal aus. Recht kraftlos, aber er hatte es sicher auch mal wieder kräftig übertrieben :) Diese Dinger und auch so Vibroeier sind eben nunmal nicht dazu geschaffen, so lange eingeschalten zu bleiben :D

Wieder zurück im Hotel bekam ich erstmal eine Lektion in Sachen Posen einnehmen und halten, bis er mich erlöst.

Er ließ mich auf eine Ledercouch, die dort in der Ecke stand, liegen, zeigte mir an, wie weit ich meine Beine spreizen sollte und füllte zwei Gläser mit Wasser. Ich fragte mich, was er damit will, mein Blick muss entsprechend verwirrt ausgesehen haben, denn er lachte sein in solchen Momenten sehr verschlagen wirkendes Lachen und wies mich an, meine Hände über den Kopf nach hinten über die Lehne hinaus zu bewegen und drückte mir die Gläser in die Hände. Ich konnte meine Hände abstützen, aber ich ahnte schon, wenn er richtig fies werden würde, dann könnte ich sie nicht ruhig halten.

Ich schaute nach wie vor verwirrt zu ihm auf und er grinste gemein und ging zum Kleiderschrank, holte alle meine Kleider heraus, die dort hingen und kam damit im Arm wieder zu mir zurück, grinste noch fieser und legte sie hinter mir auf den Boden. Genau in dem Moment, wo er begann zu reden, wurde es mir selbst auch sofort klar, was er vorhatte: " Du solltest, egal was kommt, jetzt tunlichst still halten, sonst verschüttest du Wasser und jaaaa dann hast du morgen nichts zum anziehen."

Ernsthaft? dachte ich... Ihr wollt nicht wissen, wieviele Ausdrücke in dem Moment in meinem Kopf losplatzten, aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen, denn ich war schon recht erschöpft und wollte diese Lektion nicht noch unnötig selbst verschuldet in die Länge ziehn. Er legte mir eine Augenmaske um und wies mich an, jetzt genau mit diesem Abstand, den er mir zeigte, meine Beine gespreizt zu lassen.

Dann folgte eine Salve von Schlägen mit der Gerte, Rohrstock und Lineal, meistens auf meine Innenschenkel, oftmals auch mal genau zwischen die Beine. Nach einer Weile legte er die Schlaginstrumente weg und ich hörte, dass plötzlich etwas ziemlich stark begann zu brummen. OMG...was zum Geier war das? Ich hörte, wie er den Knopf dieser Sache betätigte und das Ding noch stärker begann zu brummen. Fünf mal betätigte er diesen Knopf, dann schaltete er wieder herab. Bei der ersten Stufe angekommen, legte er mir das Ding zwischen die Beine und ich wusste, was es war: der neue Europe Magic Wand. Scheisse nochmal! Wenn das Ding schon so einen spitzen Schrei von mir hervorlockt, was passiert, wenn er auf höchster Stufe eingestellt wird?.

DAS durfte ich keine 20 Sekunden später erleben. HIMMELNOCHMAL...
Ich konnte nicht anders, als laut aufzuschreien vor Erregung, vor Geilheit, vor schierem Entsetzen, wie heftig dieses Ding ist. In wenigen Augenblicken hatte er mich damit vollkommen zur schieren Verzweiflung gebracht und ich hatte keinerlei Körperfunktion mehr im Griff. Ok fast nicht mehr, die Gläser  hielt ich fest, ich spürte zwar, dass ein paar mal ein wenig überschwappte, wenn ich geradezu krampfartig zuckte, aber mir war das in dem Moment total egal, irgendwann dachte ich einen Moment sogar daran, die Gläser fallen zu lassen, aber liess es doch bleiben. Ich bettelte um einen Höhepunkt, immer wieder, bis er ihn mir erlaubte. Und dann ging es erst recht los...
Er trieb mich mit dem Ding immer wieder von einem Höhepunkt zum nächsten, ließ nicht locker, bis ich darum bettelte, er möge aufhören :D Ja,das amüsierte ihn natürlich umso mehr..
Schließlich ließ er von mir ab und ich zitterte am ganzen Körper und bekam dies auch erstmal nicht unter Kontrolle

"Wir gehen jetzt mal noch eine Rauchen, dann darfst du mich massieren" sagte er und fügte dann hinzu:" Zieh dir was über, aber mach schnell" und als ich mit dem Kleid, das ich in meinem etwas ermatteten Zustand versuchte überzuwerfen, kämpfte, denn bis zu dem Zeitpunkt hatte ich nur meinen schwarzen Slipdress an, fuhr er fort:" na..los...nicht so langsam" und zählte von 5 rückwärts herunter, nachdem er mich drauf hingewiesen hatte, dass wenn er bei Null ankäme, ich so bleiben müsste, wie ich sei in dem Moment. Ich schaffte es auf das Null genau, mein Kleid zu richten und stand quasi stramm. Er grinste sein fieses Grinsen und begab sich zur Tür.

Wir gingen auf den Balkon ein Stockwerk unter dem, auf dem wir uns befanden, denn da stand der Getränkeautomat (richtig, wir hatten zwar ein angebliches Komfortzimmer, aber eine Minibar gab es dort nicht.) Dort durfte ich, nachdem wir uns mit Getränken eingedeckt hatten, zu seinen Füßen hinknien und mich an ihn schmiegen und seine Zuwendung genießen. Er streichelte immer wieder über mein Haar, mein Gesicht, er gab mir zu trinken und zündete mir die Zigaretten an, die ich jetzt dringend brauchte. All diese intensive Erfahrung löste dann nach ein paar Minuten einen heftigen Tränenfluß aus, es zehrte alles sehr an meinen Nerven, aber auf eine unglaublich erfüllende Weise. Ich war glücklich und hoffte, er ist es auch. Nachdem meine Tränen versiegt waren, ich komplett abgeschalten hatte und wir gemeinsam die Ruhe genossen, der kühle Abend uns bescherte, gesellte sich eine junge Dame zu uns auf den Raucherbalkon. Für einen kurzen Moment wurde ich nervös, musste aber gleich im nächsten Moment leise lachen, als diese beim Näherkommen erst erschrak, weil sie dachte, da sitzt ein Hund vor seinem Herrchen und dieser Hund sich als Frau zu Füßen ihres Partners entpuppte. Es kümmerte mich allerdings nicht im Geringsten. Dies lag in seinem Verantwortungsbereich und ich vertraute ihm, dass er diese Situation meistern würde und ich nicht belangt würde. Fallen lassen...die Verantwortung abgeben auch in so einem Moment, das war neu für mich, sicher auch für ihn, aber ich wusste, er ist dahingehend souverän genug, richtig zu reagieren.

Ich bin mir sicher, die Dame stellte sich innerlich tausend Fragen, aber das einzige was sie herausbekam war:" ich hoffe, ich hab hier jetzt niemandem den Sitzplatz weggeschnappt?" Ich schüttelte nur kichernd den Kopf, er antwortete auch lachend und verneinend, das sei schon in Ordnung so, wie es sei. Mein Herr unterhielt sich Smalltalk-mäßig mit der jungen Dame, ich kuschelte mich weiter an seine Beine und grinste immer wieder, denn ich spürte weiterhin diese Verunsicherung ihrerseits. Ausserdem hatte mir der Abend so ziemlich die Sprache verschlagen. Er streichelte weiterhin über meinen Kopf, griff einen kleinen Moment an mein Halsband, was wohl keinerlei Erklärung bedarf, was er mir damit sagen wollte und erkundigte sich leise, ob es mir gut ginge, was ich reinen Herzens bestätigen konnte, auch wenn ich jetzt eigentlich nur noch in seine Arme wollte.
Als noch eine weitere Dame, wohl eine Kollegin der anderen, dazukam, verabschiedeten wir uns und zogen uns zurück.

Doch der Abend war noch nicht vorbei...genauso wenig wie die Haltungslektion.
Er legte seine Gerte und den Rohrstock bereit und wies mich an, mein Kleid über dem Slipdress abzulegen. Dann wurde es richtig ernst.

Unzählige Male ließ er mich mit den Armen hinter dem Kopf, stehend, die Beine auf Handzeichen öffnen und wenn er das Handzeichen gelöst hatte und nichts weiter tat, durfte ich sie wieder schließen. Das wiederholte er so lange, bis mir meine Arme hinter dem Kopf wehtaten und ich es endlich hinbekam. Mittlerweile war ich mental allerdings schon total am Abschalten, ich war einfach nur noch müde und  hoffte, er möge endlich genug haben davon, mich mit der Gerte zu triezen. Mein Kopf war in so einem müden Zustand, dass ich manchmal nicht mal mehr fähig war zu reagieren, wenn er das Handzeichen gab. Da schaute er mich ernst an und ging den Rohrstock vom Bett holen. Vor dem hab ich ja besonders Angst und ich sammelte nochmal meine letzten Kräfte für ein paar gelungene , von ihm mit dem Rohrstock begleiteten Reaktionen auf seine Handzeichen und atmete erleichtert auf, als er mich endlich erlöste.

Danach durfte ich mich bettfertig machen und ihm wie jedesmal beim Zubettgehen noch etwas massieren. Etwas ist etwas gelinde ausgedrückt, denn mittlerweile genießt er die Massage im Gegensatz zum ersten mal so sehr, dass er kaum genug bekommen kann davon, was ich aber auch gut verstehen kann und ich liebe ihn zu sehr, als ihm was zu verweigern, wenn ich irgendwie die Kraft dafür aufbringen kann.

Während ich ihn massierte, merkte ich aber auch immer mehr, wie dringend das Bedürfnis wurde, in seinen Arm zu dürfen. Es wurde so dringend, dass ich während der Massage danach fragte, ob ich denn danach noch in seinen Arm dürfe.

Was das angeht, bin ich sehr stolz. Ich finde einfach es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass der Herr das Bedürfnis seiner Sub, nach Nähe, wie SIE sie benötigt stillt. Und ich frage deshalb nicht gern danach. Der Herr hat eine Sorgfaltspflicht, eine Nachsorgepflicht und die Verantwortung dafür, dass es seiner geliebten Sub gut geht, so wie sie ihm die Möglichkeit gibt, alles zu tun, was ihm beliebt und somit seine Bedürfnisse abdeckt.

Dass die Massage mir nicht die Nähe gibt, die ich brauche, ist ihm wohl noch nicht ganz so klar. Ich freue mich darüber, ihn berühren zu dürfen, ihm was gutes tun zu können, was ihm hoffentlich auch gegen die Kopfschmerzen hilft, die er so oft hat.
Aber mir gibt es nicht das, was ich in dem Moment brauche.
Er antwortete mit einem ausdrücklichen "klar darfst du dann  noch in meinen Arm." und nach ein paar Minute, als ich wahrheitsgemäß verkündete, dass meine Finger mir echt verdammt weh tun, und von dem Massageöl meine Handflächen irgendwie brennen, drehte er sich mir zu und legte mich auf den Rücken. Ich war erst verblüfft, was er denn jetzt noch vorhat. Er schob meinen Slipdress nach oben und streichelte über meinen Körper, was ich jetzt kaum für möglich gehalten hätte, denn der sinnliche Typ ist der er nicht so. Er hob meine Hüften an und legte meine Oberschenkel über seine, rutschte mit seinem Becken nah an meins und griff wieder zum Magic Wand. Ich wimmerte, denn ich hielt es kaum für möglich, dass ich jetzt nochmal kommen könnte. Doch wieder belehrte mein Herr mich eines besseren.

Er drang in mich ein, überraschend langsam und zärtlich, beugte sich dann über mich, stützte sich mit einer Hand neben meinem Körper ab, mit der anderen Hand legte er den Magic nochmal weg und berührte meine empfindliche Klit und rieb sie zärtlich. Dabei küsste er mit geschlossenen Augen meine Brust, und saugte sanft an meinen Nippeln. Das übermannte mich total, ich schloss meine Augen, bäumte mich auf und ließ mich erneut fallen. Ein paar langsame zärtliche Stöße später gewann seine Leidenschaft wieder die Oberhand, doch es wurde zu meinem köstlichen Glück nicht weniger sinnlich, denn er griff zum Massageöl und leerte eine deutliche Menge über meinen Oberkörper und verschmierte es genüsslich über meine gesamte Haut, von fast den Schultern bis zu meiner Möse war alles ölig und dadurch noch besonders empfindsam. Immer wieder griff er zu, einen Moment lang hielt er meinen Hals fest und drückte mir den Atem weg und fickte mich dabei immer leidenschaftlicher und als ich eh schon kurz davor war, zu kommen, legte er mir noch den Magic auf die Klit und ich explodierte in einem köstlichen Höhepunkt, gemeinsam mit ihm, sein Stöhnen, sein Erbeben und das Gefühl wie er in mich hineinpumpt war über alle Maßen erfüllend und ich wünschte mir einmal mehr, dieser Moment würde stehenbleiben. Er umarmte mich, küsste mich, lächelte sanft und schließlich durfte ich, als wir unsere Köpfe auf die Kissen betteten, in seinen Arm.

Recht schnell schlief ich ein, wachte aber immer wieder auf, weil die Matratze sich zwar durchaus zum Ficken eignet, doch für meinen Rücken und was mir mein  Herr am nächsten Morgen bestätigte, auch für seinen, war es nichts. Zudem muss ich wohl in der Zeit wo ich doch einen Tiefschlaf gefunden hatte, wieder seine Nähe gesucht haben.

Am nächsten Morgen kam von ihm nämlich so ein etwas, hm..naja..eigentlich schon heftig ausgesprochener Spruch, dass ich ihm fast den ganzen Platz geraubt hätte. Ich wusste nicht so recht, was ich mit diesem Kontrastprogramm umgehen sollte, so wechselhaft scheppert er mir nicht selten einerseits seine eindeutigen tiefen Gefühle entgegen um mich im nächsten Moment wieder geradezu verletzend von sich zu stoßen. Dass das noch heftiger geht, wusste ich allerdings nicht und sollte ich bei diesem Treffen auch noch nicht erfahren.

Ich drehte mich weg, biss mir mehrmals auf die Zunge, schluckte meine Verwünschungen, die ich ihm in dem Moment am liebsten entgegen geschmettert hätte, herunter. Das war es nicht wert. Irgendwann wird er lernen, dass er sich damit selbst schadet. Er ist der Dom, also kann er doch solchen läppischen Dingen entgegenwirken. Was kann ich dafür, wenn er wegrückt, wenn ich im Schlaf unbewusst seine Nähe suche? Dass ich dann unbewusst nachrücke, ist doch völlig normal. Als ich wenige Minuten später versuchte, ihm das zu erklären, bekam ich die nächste verbale Ohrfeige. In solchen Momenten wären mir 1000 Schläge mit dem Rohrstock lieber, als das was er da mit mir anstellt. Aber ich schluckte auch hier meinen Ärger herunter, demütig und gedemütigt ging ich ins Bad, nachdem er dort wieder herauskam und mich fürs Frühstück fertig zu machen.

Ich zog mein Blümchenkleid an, zu dem ich sagen muss, dass der Ausschnitt alles andere als damenhaft, nämlich durch die Gefahr, dass meine doch recht großen Möpse verboten schlampenhaft ist. Was mir erst da beim Aufsuchen des Frühstücksraums so richtig auffiel, denn ich zupfte ständig am Ausschnitt herum, wenn meine Brustwarzen dabei waren, sich nen Weg nach draußen zu bahnen, und dabei hatten sie es nicht besonders schwer.

Wir holten uns was am Buffet und nach der einen oder anderen Unterhaltung, bei der ich mich irgendwie etwas merkwürdig fühlte, so als ob ich keinen Draht zu ihm finden würde. wunderte ich mich gleichzeitig, dass das hier so ein Problem war, denn so ein Problem hatten wir nicht mal beim ersten Treffen. Ich schob es auf seine Mauer, die er höchstwahrscheinlich wieder hochgezogen hatte. Als mein Herr fertig war, mit frühstücken, ließ er mich kurz am Frühstückstisch alleine. Jetzt spürte ich die Blicke der zwei Herren, die dort am Empfang arbeiteten, ich zog meinen Ausschnitt wieder etwas zurecht, beachtete sie aber nicht weiter.

Als mein Herr zurückkam, blieb er genau am Empfang stehn, wir tauschten Blicke aus, so ala "fertig?" " ja, fertig" und dann kam sein Wink, auf den ich sofort aufsprang, was aber nicht nur ihn stolz lächeln ließ, sondern auch die beiden Herren am Empfang entgeistert die Kinnlade im Keller verlieren ließ. Der eine starrte nur, der andere starrte erst meinen Herrn, dann mich, dann wieder meinen Herrn an und platzte dann mit nicht wenig Bewunderung in der Stimme: "Uuuunglaublich..ooohne Worte..." Mein Herr lachte, hielt mir im nächsten Moment die Tür zum Treppenhaus auf, ich ging hindurch, drehte mich eine Sekunde herum um jetzt nochmal zu linsen, was ihr Gesichtsausdruck jetzt wohl aussagt. Die beiden starrten uns mit noch größerer Verwunderung hinterher und mein Herr und ich grinsten breit.

Irgendwie lockerte das auch unsere Stimmung etwas auf, also nicht nur meine. War ich am Frühstück ein wenig bedrückt gewesen, ging ich nun vergnügt ins Bad um meinem Herrn die Badewanne einzulassen. Das war eine absolute Premiere. Noch nie hatte meine Herr gebadet, er ist halt einfach der Dusch-Typ, aber er ließ sich drauf ein. Beim Einlassen des Wassers, ich vornübergebeugt,  schnappte er mich plötzlich, blitzschnell wischte er mir das Kleid hoch, kickte meine Beine auseinander und drang ohne jegliche Vorbereitung in mich ein. Scheisse war das geil!... Er drückte mich so weit herunter, dass ich mich mit den Händen im Wasser abstützen musste und nahm mich und kam ohne auf meine Lust zu achten, die sich auch gern entladen hätte. Doch das machte mir nichts aus. Ich weiss, es bringt auch nichts, da aufzubegehren, denn das wonach ich mich da gesehnt hätte, hätte ich dann eh nicht bekommen.

Er stieg in die Badewanne, ich wartete draußen auf Knien im nadu auf dem Vorleger, nachdem ich einen kurzen Versuch gestartet hatte, mein Halsband ohne zu fragen abzulegen, um in die Wanne zu steigen.
Das ließ er natürlich nicht zu und den Anschiss bekam ich postwendend. So kniete ich erstmal eine Weile auf dem Badteppich mit gesenktem Blick und wartete zitternd bis mein Herr sich ein wenig beruhigt hatte. Ich weiss nicht woran es lag, dass seine Wut über meinen Fehler so schnell verrauchte, aber es ging relativ schnell und ich durfte, nachdem ich die Frage mit Begründung, warum ich das Halsband dazu ablegen möchte, "nachreichte", zu ihm in die Wanne.

Nach dem Bad massierte ich meinen Herrn erstmal wieder den Rücken, dann bat ich ihn, sich umzudrehen, es sich bequem zu machen und ich massierte ihm sowohl seine Hande als auch seine Füße. Ich weiß gar nicht, wie ich auf letzteres kam, eigentlich mach ich um Füße einen Riesen Bogen. Vor allem um die von Männern. Aber während ich seine Füße in den Händen hielt und den Fußballen und die Zehen verwöhnte und lockerte, dachte ich daran, wie tief ich diesem Mann schon ergeben bin und wie sehr ich ihn lieben muss, dass mir sowas nichts mehr ausmacht.
Mein Herr schien die Massage auf jeden Fall auch sehr zu genießen. Wenn er mir sonst immer wieder von massiven Schlafproblemen berichtet, fiel es ihm da sehr leicht einzunicken und es freute mich sehr, dass ich ihm eine solche Entspannung bescheren kann, dass es solch eine Wirkung auf ihn hat. Ich machte dennoch weiter, trotz seines Schlafes, oder, besser gesagt, gerade wegen diesem. Ich nahm vorsichtig seine Hände und massierte auch diese. Mein Herr wachte immer wieder mal leicht auf, sein Blick, den er mir dabei zuwarf, war unbeschreiblich schön und tat mir gut. Es war ein besonderer Moment für mich, für uns.

Ich ging dazu über, seinen Körper zu streicheln, zu liebkosen, was er im Schlaf sehr genoss. Anders, als wenn er sich im wachen Zustand befindet, reagierte sein Körper auf die zarten Berührungen und er schien es unterbewusst laut seinen deutlich wohligen Seufzern sehr zu genießen.

Doch als ich mich seinem Schwanz näherte, diesen begann zu streicheln und zu liebkosen, ohne dabei Sex zu erwarten, trotzdem sich der Schwanz ziehmlich verhärtet hatte, wachte mein Herr wieder auf und schaffte es mit einem einzigen Satz, mich vor Schreck schwer zusammenzucken zu lassen. Ich weiss leider auch hier nicht mehr genau, was es war. Aber es hatte mit Blowjob und auch mit Schlucken zu tun. Ich bin mir sicher, hätte er mich machen lassen, mir gewährt, einfach weiter zu machen, hätte ich auch das getan. einmal auf meine Weise und ich bin mir sicher, dass ich sogar wieder von selbst geschluckt hätte. Aber naja..er ist eben auch nur ein Mann. Innerlich schüttelte ich den Kopf und meine Reaktion, das Stocken, das kurz entsetzte zu ihm Aufblicken, als ich seine Worte hörte, schien ihm auch aufgefallen zu sein und er ging aufgrund seiner deutlich sichtbaren Erregung dazu über, mich quer auf dem Bett zurechtzulegen, drückte meine Beine auseinander, die sich direkt heiss und willig um ihn schlangen, während er schon mit einem leidenschaftlichen Stoß in mich eindrang.

Während sein heisser Atem meinen Hals streifte, griff er mir für einen Moment an den Hals und drückte fest zu, worauf sich mein Körper aufbäumte. Wie sehr ich es liebe, wenn er mir mit so einfachen Mitteln seine Macht über mich demonstriert.... Mit einem tiefen Blick in meine Augen, löste er die Hand wieder und glitt mit festem Druck über das Dekolettée auf die Brust, presste diese schmerzhaft um dann weiter zu meinem vor Lust glühenden Unterleib zu wandern. Ich schnappte nach Luft, erschauderte, als er seine Finger auf meinen Kitzler legte und begann diesen gekonnt zu massieren. Mein Kitzler war sehr empfindlich und schmerzte durch die "Tortur" vom Vorabend und so zuckte ich immer wieder weg und hatte Schwierigkeiten mich gehen zu lassen. Er drückte aber erbarmungslos zu und fickte mich dabei leidenschaftlich. Ich wandt mich unter ihm und bog immer wieder meinen Unterleib weg, wenn es zu unangenehm wurde. Er schaute mich grinsend an und griff nach dem Magic Wand, schaltete ihn auf vollste Stufe und die lustvolle Qual begann von neuem, nur mit dem Unterschied, dass er jetzt in mir steckte.
Das Höchste der Gefühle ist ihn ganz tief in mir zu spüren, ganz bei mir und auf mich konzentriert. Im Grunde hätte es wohl die indirekte Berührung und Reibung auch getan. Aber es machte ihm sichtlich Spaß, mich mit dem Magic zu quälen. Ich schrie laut auf, immer wieder und wieder glaube ich, hörte man mich sicher im ganzen Hotel. Mit meinem Oberkörper war ich so weit quer übers Bett gerutscht, dass mein Kopf an der Bettseite herunterhing, was meinen Körper in eine noch hilflosere aber wirkungsvolle Lage brachte. Das schien auch er zu merken, denn seine Stöße wurden noch kräftiger, fordernder, sein Blick auf mir brennender, den ich durch meine Position nicht sehen konnte, aber ich fühlte es deutlich. Er brannte innerlich lichterloh, genauso wie ich es tat und schließlich spürte ich, wie er seinen heissen Saft in mir entlud.

Ich liebe dieses Gefühl von vollendeter Weiblichkeit in mir, dieses Gefühl als Frau meiner natürlichen Bestimmung gefolgt zu sein und ihm Befriedigung beschert zu haben. ich liebe dieses Gefühl von Innigkeit in diesem Moment, in der sich die Körper ineinander verschlingen, und vor allem, wenn der Mann mein ganzes Vertrauen hat und das Recht von mir besitzt, mit mir zu verfahren wie er möchte und mir dann dieses Gefühl schenkt, eine vollwertige Frau zu sein. Wahrscheinlich ist auch deshalb AV für mich nicht so erstrebenswert. Es kann zwar geil sein, und macht auch mal Spaß. Aber es bleibt für mich immer ein Gefühl von Abwertung und Demütigung.

Deshalb bin ich immer wieder froh darüber, wenn er mich "richtig" nimmt und auch diesmal war ich überglücklich und schmiegte mich ergeben an ihn. Erst unterhielten wir uns über recht banale Dinge, aber es war wunderschön, ihn so entspannt und vergnügt zu erleben. Ich genoss seine Stimmung und wünschte mir wieder mal, dieser Moment würde nicht vorübergehen.
Er zeigte mir ein paar witzige Trailer und ein witziges Spiel auf seinem Iphone und dann begannen wir das Hörbuch von Hape Kerkeling (Ich bin dann mal weg) zu hören. Wir schmunzelten, lachten gemeinsam und mein Herr nahm mich so fest in den Arm, dass ich fast keine Luft bekam. Ich war total erstaunt darüber und freute mich gleichermaßen, wie sonst was darüber. Wieder eine Premiere. Und eine, die mich regelrecht umhaute. Ich war so glücklich über diese wunderschöne Zeit, diese innigen Momente, dass ich es genoss, einfach in seinem Arm zu liegen, mich an ihn kuscheln zu können, die Geborgenheit in seinen Armen zu spüren, dass ich mich regelrecht in Watte gebettet immer wieder wegschlummerte.

Wenn man so selten beieinander sein kann und auch wenn er das ein wenig anders sieht, für mich ist das einfach selten, sind solche Momente wie ein Jackpot, so unsagbar wertvoll. Und deshalb fiel es mir auch nicht so schwer danach, mich wieder zum Essen fertig zu machen und auch unsere Sachen zusammen zu packen.

Wir gingen nochmal im gleichen Restaurant was essen, und machten uns dann auf dem Weg nach Hause. Ich war sehr still, überwältigt von allem, die neuen Erlebnisse mit ihm, das aufgelöste Tabu, bei dem ich aber bis heute nicht weiß, ob ich das wirklich nochmal wiederholen kann. Es käme wahrscheinlich auf einen weiteren Versuch an. (Allerdings bin ich ihm dankbar, dass er es seitdem auch nicht mehr gemacht hat, soviel möchte ich schon verraten. ) Man muss solche harten Grenzen, was es doch nach wie vor ist, nicht dann bewusst ständig einfordern, nur weil es halt einmal geklappt hat. Ich liebe ihn und verehre ihn dafür, dass er da ähnlicher Meinung zu sein scheint, wie ich.

Er fuhr mich nach Hause und ich war froh, dass ich schon wusste, wann wir uns das nächste mal sehen. So fiel mir der Abschied nicht so schwer...

Wir hatten zwar danach ein wenig Meinungsverschiedenheiten. Irgendwie schien ihm bisher wohl, was ich jetzt weiß, das Nachfühlgespräch ein paar Tage nach unserer Rückkehr, worauf ich ehrlich gesagt bestehe, ein absoluter Horror zu sein, weil er meine Punkte total negativ auffasste, die ich dann ansprach, um ihm ein Feedback zu geben, was ich eher nicht so schön empfunden hatte, oder sicher gehen wollte, dass ich sie richtig verstanden hatte, was ihn dazu bewegt hatte, etc. Ich hatte einfach tausend Fragen und hoffte auf Klärung, um ihn auch besser zu verstehen, besser zu kennen, um mir in Zukunft nicht so nen Kopf während der Sessions machen zu müssen und so auch weniger Angst und mehr Vertrauen in ihn aufzubauen, was ihm ja auch hilft, dann besser mit mir umgehen zu können, wenn er weiß, was mich verunsichert hat, was mir gar nichts bringt, wo er vlt denkt, ich steh absolut drauf etc.

Die Folge daraus war, dass wir seitdem auch oft vermehrt Kommunikationsschwierigkeiten hatten. Ich traute mich nicht mehr so recht, was zu sagen, was mich stört, was mich verängstigt, was mir fehlt und empfand seine genervten Reaktionen darauf, wenn ich dann leider mehr um den heissen Brei herum redete, statt direkt zu sagen, was ich denke, als total verstörend. Leider überschattete diese Stimmung, die mich sehr viele verzweifelte Tränen gekostet hatte, die Wochen bis zum nächsten Treffen, und auch dort tauchte ich dann mehr oder weniger gehemmt auf. Mir ging es nicht gut, und das ist noch absolut untertrieben.

Dennoch bleibt eines immer ganz klar. Ich liebe diesen Mann so sehr, dass ich vieles auf mich nehme, vieles ertrage und tue, wo ich bei anderen schon längst gesagt hätte, sie könnten sich mal ganz schnell sonst wo hin verpissen.
Aber so wie ich auch hoffe, und auch sehe, dass er wirklich dazu lernt und an sich arbeitet, so weiß ich, dass auch ich nicht perfekt bin. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.






















Freitag, 16. Mai 2014

Sekretärinnenschlampe ;)

Wenn der Herr seine eigene Firma hat, so wie meiner, kann es des öfteren mal solche Aufgabe geben, und der Subbie in ihrer diesbezüglichen Funktion auch als "Sekretärinnenschlampe" ein paar Euro zusätzlich fleissig erarbeitetes Taschengeld:

Sie bekommt einen Schriftsatz zugeschickt, der noch formatiert und Korrektur gelesen werden muss. An sich keine schwere Aufgabe, wenn
1. die cam nicht wäre
2. sie nicht nackt wäre
3. der leistungsstarke Hitachi Magic Wand nicht zwischen den Beinen, genau auf die Perle gehalten, geklemmt wäre.

Aufgabe: die Sub soll den Hitachi während der Textbearbeitung auf höchster Stufe unablässig mit der einen Hand fest auf die Perle aufdrücken, während sie mit der anderen Hand Maus/Tastatur bedient um die Korrekturen durchzuführen. 
Sie darf aber erst kommen, wenn er seine Telefonate und Termine beendet hat und sie dann lieb um Erlaubnis gefragt hat.  

Das liest sich evtl simpel, aber man kann sich höchstens 5 min konzentrieren, danach dauert es für eine übrigens als Sekretärin ausgebildete Sub ca ne Stunde, bis sie wimmernd ca 30 Seiten durch hat. 

:))

(Muss ich erwähnen, dass ich nach den 30 Seiten fix und alle war??? :))) )


Sonntag, 20. April 2014

FB Account macht Probleme

Ihr Lieben...
ich hab grade immens Probleme mit meinem bisherigen SL-FB-Account und habe deshalb vorsichtshalber mal einen neuen erstellt.

https://www.facebook.com/profile.php?id=100008270011910


Ab hier gilt nur für diejenigen, die es bisher auch schon in meine bisherige FL geschafft hatten!
Und ich weiß sehr genau, wer da drauf war und wer nicht!


Wenn Ihr Interesse daran habt, auch diesen in der FL zu haben, bitte einfach nen FA stellen.
Ich muss schauen, wie ich den anderen wieder zum laufen bekomme. Ich wollte das Passwort ändern und nach ner Fehlermeldung kam ich weder mit dem alten Passwort als auch mit dem neuen nicht mehr rein. O.o

Donnerstag, 3. April 2014

So schnell und beiläufig kann es gehn

Neuester Stand der Dinge: 
12.10 Uhr: Ankunft in der Suite.

12.15 Uhr: Halsband umgelegt bekommen

12.20 Uhr: 5 Gertenschläge auf jede Arschbacke, weil ich ohne zu fragen beim Blasen aus meiner nadu-Haltung heraus bin um meinen Kaugummi zu entfernen. Kaugummi landete wieder im Mund

12.25 Uhr während dem Blasen noch mehr Schläge mit der Gerte

12.30 Uhr: Gesicht, Haare und Dekolleté übersät mit seinem Saft, inklusive was im Mund und musste meine Haltung beibehalten bis er mich ins Bad schickte um mich zu säubern

12.40 wieder sauber und total geflasht vom Erlebnis und dem Stolz, es geschafft zu haben endlich etwas geschmeckt zu haben von ihm, ohne den üblichen Trigger dabei zu durchleben

Fazit nach den ersten 4 Stunden: Manchmal geht das Grenzen erweitern und Tabus fallen lassen so ganz nebenbei :D

nu geh ich auspacken und Haare waschen lol


(Edit: Krystan hat mich liebenswürdigerweise auf Fehler in der Zeitangabe aufmerksam gemacht. Ich muss sehr durcheinander gewesen sein...)

Mittwoch, 2. April 2014

Der Katzenjammer-Effekt

Nachdem ich zur Zeit feststelle, dass es wohl ziemlich vielen Mädels immer wieder ähnlich geht, wie mir, nach einem Treffen mit ihrem Herren, fühle ich mich jetzt quasi dazu gerufen, etwas darüber zu schreiben:

Was fürn Katzenjammer? werden jetzt einige sich fragen.

Meistens tritt dieser bei Fernbeziehungen aus, bei Paaren, die nicht zusammenleben. Übrigens kann das nicht nur bei BDSMlern passieren, davon sind auch Vanilla-Beziehungen betroffen.

Es sind diese ersten Tage nach einem Zusammensein mit dem Mann, den man liebt, in unserem Fall, den Subs und Sklavinnen, noch ausgeprägter, mit unseren Herren.

Man hat ein paar Stunden, oder sogar Tage miteinander verbracht und muss sich wieder für eine ganze Weile verabschieden. Manchmal weiß man nicht mal, wann man sich überhaupt wiedersieht und dann kehrt man zurück in den Alltag und denkt an die schöne Zeit mit dem Liebsten zurück und fällt, weil man nicht aufhören kann, sich da hin zurück zu wünschen, in ein Loch. Man sehnt sich so sehr nach dem Herrn, weil da alles so klar, so strukturiert ist, man kann sich fallen lassen, muss keine Entscheidungen treffen, das Mädchen, das wir alle noch in uns wohnen haben, kommt heraus und wehrt sich dann, wenn er weg ist, wieder zu verschwinden, für ne gewisse Zeit. Man will nicht dass es vorbei ist, auch wenn man weiß, man sieht sich ja wieder. Die Verantwortung kehrt zurück, für alles tun und handeln. Und man ist aber noch in diesem schwachen Gefühl drin, man will die Aufmerksamkeit des Herrn und fragt sich, warum er nicht auch so fühlt. Das Blöde ist nur: Die haben diesen Katzenjammer meist gar nicht. Oder geben es nicht zu, oder haben ihn, aber gehen damit anders um. Aber meistens haben sie es nicht. Sie wundern sich nur, und ärgern sich, warum Subbie diese Erinnerung kaputt macht und nicht einfach davon zehrt, was man voneinander hatte.

So geschehen auch mir, letztes Mal, nach dem letzten Treffen...

Ich hatte auch schon in der Vergangenheit nen Katzenjammer. Eigentlich hab ich ihn jedesmal. Mal mehr, mal weniger. Anfangs war es ganz schlimm...vielleicht auch, weil unsere Treffen immer ein zu frühes Ende fanden, weil er immer früher als geplant abreisen musste...ja ich denke, das war wohl der Grund...

Danach ging es nämlich besser. Die versprochene Zeit war gegeben und auch Spawns Nähe-Problem hat sich gebessert, sehr sogar! Und irgendwie muss ich sagen, waren auch die Spuren danach irgendwie etwas, was mich tröstete. So konnte ich immer dann, wenn mir mein Kopf einen Streich spielte..das sei zu schön um wahr zu sein gewesen, vor den Spiegel gehn und meine Spuren betrachten, sie nachzeichnen und mir dann sagen...ok..mehr hättst jetzt eh net ausgehalten :D

Aber letztes mal war was anders...
Vielleicht lag es daran, dass davor die Beziehung fast vor dem Aus stand. Vielleicht war diese Wiedergutmachung von ihm zu viel für mich. Der ganze Luxus? Oder war es weil wir uns so lange nicht gesehen hatten und ich auch nicht so viel von ihm gehabt hatte, nach dem letzten Treffen im Oktober. Vielleicht weil so viele Versprechen leider nicht eingehalten werden konnten, so viele "ich versuche da und da Zeit für dich zu haben" keine Erfüllung fanden und letztendlich vielleicht die Angst in mir war, es könnte so weiter gehen. Wo war mein Vertrauen hin, das ich ihm grade erst wieder zugesichert hatte?

Denn zwei Tage nach dem Abschied bekam ich eine Art Panikanfall.
Ich schrieb ihm das auch gleich, dass es mir irgendwie dreckig geht. Komischerweise gings mir den ganzen Tag vorher echt gut. Aber von jetzt auf nachher, als meine unausgesprochene Frage an ihn doch wieder in mir wütete und jetzt auch den passenden Boden fand um sich auszubreiten und Macht über mich zu bekommen, spürte ich, wie mich irgendwas total zu Boden riss, und sich ein Loch auftat, das es größer noch nie gegeben hatte.

Ich weinte mir die Seele aus dem Leib. Es war ne Mischung aus allem. Nicht schon wieder zurück sein wollen, die Verantwortung als Mutter kam wieder zu schnell zurück. Der Alltag überrollte mich. Ich fiel aus meiner ganz persönlichen Traumwelt, von dem was irgendwann sein kann, wenn ich durchhalte, mit einem Riesenknall auf den Boden der Tatsachen zurück. Allein. Ohne ihn. Hier, wo mich die meisten Dinge einfach nur ankotzen. Wo nichts läuft, wie ich es gern hätte. Ausser ein paar wenige Ausnahmen. Und ich sehnte mich nach ihm, dass es richtig weh tat. Und ich konnt es nicht aushalten, nicht ertragen. Und ich schrieb ihn an.
Ich weiß nicht mehr genau wie das dann ablief. Ich weiß nur, dass er auf meine nachdrückliche Bitte, sich zu melden, mir gehts nicht gut, mit nem Spruch antwortete, der mich in dem Moment leider noch zusätzlich verletzte, obwohl es sicher nicht so gemeint war.
Ein Wort gab das andere und wir hatten nen handfesten Streit. Und in meinem Zustand verstand ich wohl alles falsch, was man falsch verstehen kann.
Ich beschwerte mich bei einer langjährigen Freundin, die selbst auch in einer Fernbeziehung lebt, in der sie, allen Anschein nach, aber nicht die einzige Bottom ist, darüber. Ihre Antwort schockierte mich.
"HALT! Stop! Hör um Himmels Willen sofort auf ihn so anzugreifen, er kann nichts für deinen momentanen Zustand, das hat nix mit ihm zu tun!"

Ich war erstmal total sprachlos und wie vor den Kopf geschlagen. Hatte ich mich grade so unangemessen ihm gegenüber verhalten? Hatte ich ihn wirklich für etwas verantwortlich gemacht, für was er gar nichts kann?
Ich hakte nach, was das bedeuten solle, was sie meine.

"Du bist gerade in einem Zustand, der nichts mit ihm zu tun hat. Das musst du mit dir selbst ausmachen. In den Tagen, wo du bei ihm bist, kommt sozusagen das Mädchen, die Göre aus dir heraus und tanzt quasi Samba vor Freude, weil das bist du wirklich. das ist dein wahres Ich. Und das kämpft jetzt dagegen an, dass es wieder zurück muss, weil du es, so wie dein momentanes Leben ist, einfach nicht zeigen kannst. "

BAAMM! Das saß!

Ich dachte darüber nach und musste ihr letztendlich recht geben.
Und ich bat ihn um Verzeihung, denn mir wurde klar, ich hatte mich echt scheisse und total unangemessen ihm gegenüber verhalten. Auch wenn seine erste Antwort nicht gerade passend gewesen war, berechtigte mich das noch lange nicht, ihn so anzugehen, für etwas, was er jetzt noch gar nicht auffangen kann.

Er verzieh mir, aber mein schlechtes Gewissen und meine Reue hielten so lange an, bis ich ihn darum bat, mich entsprechend für dieses unangemessene Verhalten zu bestrafen.

Er dachte darüber nach und wenig später kam dann, dass er mir meiner Bitte nachkommen würde, ob ich mir allerdings sicher wäre, dass ich wirklich eine entsprechende Strafe haben will?

Ich bejahte.

Er schrieb mir schließlich, dass die Strafe dann um dem Vergehen zu entsprechen auch völlig unangemessen und übertrieben sein würde und das wiederspiegeln wird, was er empfunden hat, als ich ihn so anging. Ob ich wissen möchte, was er vorhat?

Nein, das wollte ich nicht wissen. Das will ich nie wissen. Ich neige nämlich dazu, mein Vergehen doch relativieren zu wollen. Auch heute noch möchte ich nicht wissen, was auf mich zukommt. Denn auch heute, einen Tag vor dem nächsten Treffen schäme ich mich für dieses Verhalten an dem Tag. Und ich will diese Strafe mit aller Demut annehmen. Ich weiß nicht, ob es überhaupt bei diesem Treffen dazu kommt, dass er mich dafür bestraft. Vielleicht passiert dahingehend auch noch gar nichts. Hat er mir gesagt. Vielleicht wird er auch erst beim nächsten Treffen, wenn wir uns für die Boundcon und der dazu stattfindenden Subrosa in München sehen, in Betracht ziehen, mich dafür zu bestrafen. Vielleicht teilt er diese Strafe auch auf beide Treffen auf. Egal wie und wann, ich werde dafür geradestehen, weil es mich auch einfach nicht loslässt.

Die schlimmste Strafe dafür wäre für mich, darüber hab ich auch schon nachgedacht, wenn er rein gar nichts tun würde.

Aber egal wie "schlimm" diese Strafe wird, ich freue mich dennoch unsagbar darauf, ihn endlich wieder zu sehen. Ich liebe ihn mehr als Worte ausdrücken könnten und möchte einfach nicht, dass irgendwas zwischen uns steht.

Was diese ominöse Frage angeht, die ich ihm bis  zum Ende des letzten Treffens nicht gestellt hatte: Ich hatte sie ihm nach etlichen Wochen gestellt. Denn mich hatte die Eifersucht nun doch gepackt. Ich hatte Angst, dass er jetzt doch beginnt mit ihr zu spielen, jetzt wo sie sich doch vorstellen könnte, es zu versuchen.

Ziehst du es in Betracht, jetzt wo deine Lebensgefährtin doch plötzlich Interesse hat, das zu versuchen, das mit ihr auszuleben?

Es machte mich total krank, ich verlor immer mehr den Boden unter den Füßen. Denn was soll man gegen die langjährige Lebensgefährtin schon ausrichten?

Aber er beruhigte mich. Nachdem sie ihn so oft dafür verurteilt hatte, ihm Worte an den Kopf geworfen hatte, wie..er sei krank...ein Psycho..er solle mal nen Psychologen aufsuchen. Das sei doch abartig, sowas, würde sie es gar nicht verdienen, dass er sie jetzt diesen Teil seiner Seele zu sehen bekommt. Das stehe nur mir zu. Nur ich bekäme seine Dominanz als Mann, seinen Sadismus, seine Begierde, alles was sie an ihm verurteilt hatte. Alles wofür sie ihn von sich gestoßen hatte.

Es mag naiv klingen, aber ich vertraue auf seine Worte. Er hat bisher immer alles genau so gesagt, wie er es denkt. Er hat bisher mir immer bewiesen, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Würde er es in Betracht ziehen, hätte er es mir ehrlich gesagt.

Und seitdem ist es zwischen uns so schön wie nie zuvor. Und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass das auch so bleibt.

Irgendwie freue ich mich auch darüber, dass ich jetzt schon weiß, wann ich ihn das nächste mal sehe. Das wird mir sicher auch nach dem Treffen helfen, dass der Katzenjammer nicht so arg aufkommt.



Donnerstag, 27. März 2014

Devotion ist ein Geschenk!

Irgendwie nett, wieder mal anhand von aktuellen Ereignissen in meinem Umfeld die Bestätigung zu bekommen, dass es nicht an der recht aufmüpfigen, provokanten Sub/Sklavin liegt, wenn ein Dom keine Devotion von ihr bekommt, sondern daran, dass er einfach keine Ahnung hat, wie er sie anpacken muss, sollte er auf Devotion wert legen. 


Ich hab das auch so oft zu hören bekommen, dass ich gar nicht richtig oder überhaupt nicht, oder nicht genug devot sei. 

Mein Herr allerding, hat mir gezeigt und das Selbstbewusstsein zurückgegeben, dass ich es eben doch bin. Und das nicht wenig! 


Wenn ein Top Potential in einer Bottom erkennt, dass sie Devotion in sich trägt, sich aber beim Herausbefördern dieser Devotion herausstellt, dass er gar nicht die "Gegenleistung" nämlich Geduld, Zeit und Aufmerksamkeit und auch die Verantwortung dafür aufbringen kann, hat sich so mancher schon als niederträchtiges Arschloch entlarvt. 


Nämlich, anstatt sein Unvermögen und die Überforderung zuzugeben, ihre Bedürfnisse zu stillen, die sie dabei entwickelt, dieses tiefe Gefühl von Hingabe zuzulassen, stossen sie die Bottom einfach von sich und lassen sie glauben, SIE hätte zu viel erwartet und würde zu viel verlangen. 


Devotion ist ein Geschenk, Leute, das nimmt man sich nicht einfach und lässt dann nicht die Bottom am langen Arm verhungern! 


Devotion geschenkt zu bekommen heisst Verantwortung! Denn sie übergibt damit ihre Seele und vertraut darauf, dass der Top damit sorgsam umgeht.


Also geht bitte damit verantwortungsvoll damit, denn wenn nicht, fühlt sich die Bottom als würde in ihr was sterben. Sie zerbricht daran.


Es war schmerzlich, und hat mich gleichzeitig vor Wut weinen lassen, als ich die letzten 24 Stunden las, wie diese bezaubernde Seele drohte zu zerbrechen. Denn es erinnerte mich an so viele Vorwürfe von so vielen Exkandidaten von mir an mich. Zum Glück gibts einen festen Zusammenhalt zwischen uns Mädels, und wir konnten sie auffangen. 


Ich kenne das Gefühl, wenn man so viel Schmerz in sich trägt wegen einem Schwachmaten-Dom, der mit ein paar Sätzen ihre Seele zerfetzte, dass man sich dann in die Hände eines anderen gibt, um sich diesen Schmerz quasi herausschlagen zu lassen. 


Seelischen Schmerz mit körperlichem Schmerz heilen lassen

Seelischen Schmerz mit körperlichen Schmerz löschen. 


Und dann stellt sich grade bei diesem anderen Dom, dem man sich anvertraut, heraus, dass der genau das bei ihr entdeckt... tiefe Devotion... die sicher immer in einem steckte. 


Oha? Was passierte da? 


Stümper könnten jetzt behaupten, dass das, was der vorherige ihr beibringen wollte, nun halt doch gefruchtet hat.


Falsch!

Devotion kann man nicht lernen. Sie steckt entweder in einem, oder nicht.


Sie steckte in mir.


Se steckte in ihr. 


Es braucht nur einen Menschen, der das erkennt und es zutage befördern kann, der mit Bottoms wie uns umgehen kann.


Danke mein Herr, dass du bist wie du bist!

Ich liebe Dich!



Samstag, 22. März 2014

Unsinnigkeiten

Jetzt muss ich das doch mal ansprechen: 

Ich finde es furchtbar, dass nachdem so viel über SoG abgelästert wird, sogar Mädels glauben, sich dafür entschuldigen zu müssen, dass das Buch ihnen gefallen und ihnen geholfen hat, zu ihren Sehnsüchten zu finden. 

Warum wird das so belächelt? 

ja, es hat viel typischen Weiber-Kitsch darin.
ja, es ist so typisch "reicher schöner Mann erobert ne junge unerfahrene sich selbst 08/15 einstufende Frau, Klischee Blabla.
Aber um ne breitere Masse anzusprechen, muss man eben so nen Weg gehen. (jetzt mal als Blog-Autorin gesprochen)

ja es ist etwas unglücklich übersetzt worden.

Aber, wenn man sich von all der Kritik nicht bremsen und beeinflussen lässt, kommt man auf folgendes: 
es erklärt so viel, wenn man hinter die Fassade schaut!

Dass man umeinander kämpfen sollte. 
Dass man einen zweiten Blick wagen sollte, auf Dinge, die einen erschrecken, und nicht gleich davonlaufen. (siehe Sandys Thema)
Dass Hingabe so tief gehn kann, dass man auf ein Handzeichen sogar einen Mordgedanken von jetzt auf gleich aufgeben, geradezu vergessen kann (ja, das kommt im Band 2, wenn ich mich recht erinnere, vor) 

Dass man aneinander wachsen kann, wenn man nur zuhört.

Dass man vertrauen sollte, auch wenn die Situation völlig gegen den anderen spricht.

Dass BDSM nicht krank ist, und die Leute eben nicht nur, weil sie krank sind, das ausleben, sondern es auch (Ana nämlich) auch einfach weils prickelnd ist und total geil sein kann, letztendlich geniessen kann. (Ende 3.Teil)

dass ein Safeword wichtig ist, nicht nur in einer Spielsituation und dass man deswegen nicht gleich angst haben muss, wenn man es benutzt ist alles aus. 

Dass Eifersucht respektiert werden muss, aber kein Freibrief ist. 

Dass ein Sklavenvertrag manchmal nicht ganz unsinnig ist, was steht da drin, wozu dient er, kann Sub da Einfluss drauf nehmen? 

usw. 

Das Schöne an den SoG-Büchern liegt, oh Wunder, im Detail. 

ganz ehrlich: ich hab schon schlechter geschriebene Bücher gelesen. 
die Geschichte der O zum Beispiel.. da musste ich ganze Passagen mehrfach lesen, weil's so abartig in Bezug auf Interpunktion war... brrr da sagt komischerweise niemand was drüber. 

Wie kommt das? 
Auf der einen Seite: Ein Buch, das reale Beziehungsproblematiken und reale Fakten über BDSM beinhaltet, spaltet die Nation so sehr, nur weils Klischees bedient.

Auf der anderen Seite ein völlig aus der Luft gegriffenes Buch, das die krasse Fantasie einer Autorin wiedergibt, zudem noch schlecht recherchiert ist, oder die Protagonistin O hat auch n gewaltiges Problem, nämlich krankhafte Hörigkeit, was aber keinem wirklich auffällt, und dessen Inhalte überhaupt genauso wie sie da stehen, vorher noch nie in der Art vorkamen, in der BDSM Szene, wird so oft als Vorbild für die Ausbildung zur perfekten Sklavin genutzt?? WTF?!? 

Und den Ring nehmen so viele als Massstab der Zugehörigkeit zu ihrem Dom?!? Ohne den zu bekommen sind viele unglücklich? Warum? Der Ring bedeutet: ich kann von jedem benutzt und bestraft werden. 
Das Halsband verkörpert die Zugehörigkeit zu einer Herrschaft. Oder lieg ich da falsch?!? 

Und die Spielsachen, wenn sie als SoG-Set gekauft werden, werden belächelt, wo sie doch aber bei fast jedem BSM-Paar in der Spielkiste gefunden würden? Ok, die Krawatte wahrscheinlich nicht...

WTF?!? 

Gedanken, die mir schon lange durch den Kopf gehn.

Donnerstag, 20. März 2014

Reise gaaaanz weit zurück in die Vergangenheit

Was man so alles beim Ausmisten findet... 





Das war mein erstes Reizwäscheset eingepackt in einer Schutzhülle und die dann in einem Säckchen aus Organza... ganz hinten unten in der Schublade für die Unterwäsche versteckt.

Dieses Set bekam ich damals mit 18 von meinem ersten Herrn geschenkt. Nie konnte ich mich davon trennen, wenn ich es auch noch so oft wieder entdeckte und es schon gar nicht mehr passte. (Allein schon meine Titten brauchen jetzt 2 Körbchen mehr :D )

Ich entdeckte es bei jedem mal, wenn ich mal wieder richtig Ordnung schaffte...und legte es, mit einem nostalgischen Seufzer und einem wehmütigen sehnsüchtigen Lächeln wieder zurück. 

20 Jahre lang. 

Bis heute.   

Ich nehm es wieder in die Hand, packe es aus. 
Ich berühre es sanft und denke "Meine Fresse sah ich darin geil aus" ...und dann denke ich..." das würde Herrchen trotzdem nicht gefallen, er wüsste, das war von einem anderen..." 

Und in dem Moment wo ich danach greife, um es in die Tüte zu werfen, für den ganzen alten Kram, der weggeworfen wird, halte ich inne, weil mich dieses sagenhafte Gefühl überkommt, wenn man merkt, man hat mit etwas abgeschlossen. Und ich bleibe stehn und lächle und hör mich sagen:

"Bye, du süsses pinkes Set... ich lasse jetzt los. Denn ich brauche nicht mehr zurück in die Vergangenheit träumen... ich lebe meine Träume wieder. "

Samstag, 15. März 2014

Munich Decadence

Bei Ankunft im Hotel, das er diesmal gebucht hat, traf mich, obwohl ich wusste, welches er gebucht hatte, fast der Schlag, bei dem was mich erwartete.
Ich bin so viel Service und so viel "Bequemlichkeit" nicht gewohnt. Ich kam am Eingang des Hotels an und schwankte zwischen erfreut grinsen und heftig aufstöhnen, als der Hotelpage mit seinem Zylinder mir anbot, meinen Koffer entgegenzunehmen und ihn mir in ein paar Minuten aufs Zimmer bringen zu lassen.

Beim Eintreten in unser "Zimmer" musste ich wieder kräftig aufstöhnen.
Er hatte davon gesprochen, dass er sein Budget dezent überlastet hatte. Jetzt wurde mir das Ausmaß dieser Überschreitung bewusst.
5 Sterne Hotel.... eine Junior Suite....ein Wellness und Spabereich im Hause, auf das Zimmer hatte er schon eine riesengroße heftig duftende Rose, einen Champagner, dessen Wert ich nicht kenne und jede Menge erlesene wirklich schmeckende Pralinen bestellt.





Ich war so geplättet, dass ich mich erstmal setzen musste. "Junge, dacht ich...entweder du hast wirklich vor, mich total einzuwickeln, oder du hast wirklich erkannt, wie scheiße es mir die letzte Zeit ging und dein Gewissen ist so verdammt schlecht, dass du dich so verausgaben willst für mich. Wahrscheinlich eine Mischung aus beiden, was du wohl wieder nicht zugeben wollen wirst"

Man merkt, ich war stark am zweifeln. Zweifeln, ob das überhaupt jetzt das richtige war, tatsächlich anzureisen. Zweifel, ob es gut war, sich dem auszusetzen, was auch immer er vorhat.

Nach etlichen Stunden, in denen ich schon wieder am Fluchen war, weil ich mich mal wieder über einen unfähigen Mitarbeiter meines Herrn aufregte, der vergessen hatte, ihm was mitzugeben, weswegen mein Herr fast die ganze Strecke zurück musste und dadurch gut 3 Stunden später schließlich endlich ankam.

Ich hatte nach seinem letzten Anruf, bei der er mir mitteilte, er würde im Stau stehen, schon ziemlich enttäuscht wieder meine Pumps ausgezogen. Ich wartete ja in voller Montur auf ihn. Egal was passieren würde, ich weiß eins, dass mein Körper letztendlich die richtigen Reaktionen zeigt, entsprechend dem, was ganz tief in mir drin ist. Ich hab mich also mit meinem neuen Kleid, meinen Halterlosen, meinem Unterkleid mit dem eingearbeiteten BH, ansonsten nichts drunter an, die Treppen hoch in den Schlafbereich unserer Maisonette-Suite verzogen und den Fernseher angeschalten, bevor ich mich wieder in irgendwas reinsteigere. Zwischendurch fragte ich, ob ich doch nochmal eine Rauchen dürfte, bis er ankommt. Jaja..das hatte ich meiner blöden frechen Klappe mal wieder zu verdanken, dass ich da extra nachfragen musste an dem Tag.






Warum ich überhaupt nachfragte, so wie die Lage war? Warum ich mich so zurechtgemacht hatte für ihn, seine Kleiderregeln beachtete, beachtete, was er bevorzugt, wie ich meine Haare trage, etc? Weil ich eben einfach so bin. Ich zeige gerne meinen Willen pro und geh nicht leichtfertig bewusst ins Contra. Das wird wohl auch nur verstehen, wer wahre Devotion versteht.

Ich muss eingenickt sein nach einer weiteren Zigarette und schließlich doch fast drei Gläsern Champagner, den er mir erlaubt hatte, zu öffnen.

Geweckt wurde ich durch eine Hand mit einen kräftigen Zug in meinem Haar und einer weiteren Hand zwischen meinen Beinen, die sich nicht zimperlich, aber auch nicht schmerzhaft und wie immer sehr gekonnt in meine intimste Stelle bohrte und meine Erregung, die ich heut nicht wirklich erwartet hatte, schoss innerhalb von Sekunden von 0 auf 100.

Ich dachte erst ich träume nur sehr heftig, dann aber spürte ich, das kann kein Traum sein, er ist da. Ich kämpfte gegen die Schwere des Schlafes und als ich meine Augen öffnete, er mich leidenschaftlich küsste und ihn ansah, verschlug mir sein Anblick die Sprache. Sein Blick war bestimmt, typisch Herr und doch sanft genug um seine Gefühle zu erahnen. In mir erwachte unbändige Sehnsucht nach ihm, ich war nicht fähig mich zu bremsen, zumindest kaum, das letzte bisschen Kraft bewahrte mich davor allzu dominant zu werden und ihn nicht einfach aufs Bett zu zerren.

Er grinste und ermahnte mich, wenn auch mit einem sehr belegten Ton, der kaum zu überhören war, und ihn ein wenig verriet, dass er sich auch kaum zurückhalten konnte. "Nicht so gierig sein, kleine Schlampe".

Scheiße..kalt erwischt, ging mir durch den Kopf, aber zu mehr war ich nicht fähig. Ich brachte nicht mal ein "willkommen mein Herr" über die Lippen. Ich glaube, ich sagte irgendwas wie "endlich bist du da".

Das "mein Herr" fiel mir eh schon seit Tagen viel zu schwer. Die Kränkung saß tief, aber dieses Verlangen, meine Liebe, meine Sehnsucht nach ihm sind stärker.
Er machte mich total verrückt, mein Schweigen, und er weiß genau, dass ich dann wirklich nichts von mir geben kann, veranlasste ihn letztlich dazu, mich an den Haaren vom Bett zu ziehen, mich zum Fußende zu bugsieren und schon fiel ich auf die Knie vor ihm. In diesem Moment war mir egal was war und was vielleicht kommen würde. Ich wollte einfach in diesem Moment da hin.

Er ließ mich einen Moment vor ihm knien, ehrlich gesagt, kann ich an dieser Stelle kaum noch wiedergeben, was er tat. Es war dieser kurze Moment, wo ich völlig abschalte und nur noch reagiere. Ich hörte ihn, wie er mich aufforderte, ihn richtig zu begrüßen, aber mein Mund blieb stumm. Nicht absichtlich, ich konnte nichts sagen. Ich wollte nur genießen, dass er da ist, dass ich mich endlich wieder in seinen Händen befinde.
Er zog mich hoch aufs Bett, schlug mir ein paar mal mit der Hand auf meinen Hintern und forderte mich weiter auf, ihn zu begrüßen. Immer noch war ich zu sehr "weg". 

Ich empfand einfach nur diese drei Dinge: unbändige Freude über das Wiedersehen, und dieser Schmerz in mir tief drin, der mich seit Wochen plagte und diese tiefe Hoffnung, dass sich alles jetzt eh klärt.

Und ich spürte seine Macht über mich. Meine Beine gingen auseinander, ganz automatisch. Er befahl mich übers Bett, abgestützt auf meinen Händen und empfing seine Hiebe. 

Da wurde mir wieder mal klar: Ich brauche eigentlich kein Halsband, mit dem ich ankomme bei ihm. Er hat so oder so diese Macht über mich. Es ist zwar ein wichtiges Ritual, das aber nicht gleich sofort stattfinden muss. Ich gehöre ihm, ganz natürlich, ohne Schnickschnack. Ich liebe mein Halsband und ich liebe es, wenn er es mir anlegt. Aber meine Hingabe ist davon nicht abhängig. Nicht mehr. Und dann riss mich der nächste Gedanke wieder zurück ins Bewusstsein: Grade jetzt? Wieso wird mir das grade jetzt bewusst?
Ein paar seiner Schläge und schließlich dass er in mich eindrang, schossen mich wieder komplett weg. Ich weiß nicht mal, ob ich gekommen bin, ich kann nicht sagen, ob ich drum gebettelt habe, ich hab keinen Plan.

Aber eins weiß ich:
Oh Gott, fühlte sich das gut an, ihn endlich wieder in mir zu spüren. Er nahm mich mit ein paar kraftvollen Stößen und entlud sich auf meinem Hintern, verschmierte alles schön genüsslich und als ich wieder auf den Boden zurückglitt..denn zum Stehen fehlte mir noch jegliche Kraft, hockte er sich vor mich und streichelte mir über das Gesicht, über mein Haar und umarmte mich zärtlich, bis ich wieder richtig da war und wieder sowohl bei vollem klaren Verstand und auch fähig war wieder zu stehen.

Dann machten wir uns, ich mit spermaverschmierten Hintern unterm Rock, ins Restaurant auf.

Unser Gespräch war da doch noch ein wenig unterkühlt, dafür was da oben einige Minuten vorher passiert war. Ich wollte nicht im Restaurant über meine Gefühle sprechen, weil ich nicht wusste, ob ich nicht entweder in Tränen ausbreche, oder nen Tobsuchtsanfall bekomme. Deshalb wollte ich dann doch erst später wieder auf dem Zimmer über diese persönlichen Dinge reden.
Ein paar Minuten später taute ich aber dennoch etwas auf. Er kann so ein Arsch sein, aber gleichzeitig so liebenswürdig und dann wieder so ein Scherzkeks, dass man gar nicht anders kann, als aufzutauen. Ich weiß nicht, ob er wirklich alles in meinem Blick so lesen konnte, wie ich empfand. Er schaute abwechselnd aufmunternd, bedröppelt, sich entschuldigend, dann doch wieder bestimmt und aber auch diesen verzückten verliebten Blick hatte er immer wieder. Er begann schließlich von seinen Problemen zu erzählen, von seinen Schwierigkeiten, Stress in der Familie, wo ich ihn allerdings bei einem Punkt einfach aufziehen musste. Denn dass er des öfteren auf Konventionen scheißt, hat er wohl eindeutig vererbt bekommen :D

Wir entschieden uns gegen ein Dessert, rauchten stattdessen noch eine Zigarette, verzogen uns ins "Wohnzimmer" unserer Suite und da war mir das erste Bedürfnis, ihm mein Halsband zu reichen. Ich fühlte mich immer wohler und sicherer aufgrund der nun doch vorsichtigen Art, wie er mich behandelte. 

Wir tranken noch etwas von dem Champagner, das war natürlich mein Job, ihm den zu servieren.
Ich reichte ihm immer wieder den Kelch, ließ ihn seine Mails checken, und genoss es, meinen Kopf auf seinen Schoss legen zu dürfen und mich an sein Bein kuscheln zu können. Er musste zwar noch etliche Mails beantworten, aber das störte mich nicht im Geringsten. Jegliche Zeit, die ich einfach nur zu seinen Füßen verbringen kann, sind es mir wert, da er mich dabei auch nicht ignoriert, mir immer wieder übers Haar streichelt, manchmal meinen Kopf als Stütze für sein Ipad benutzt, was mich schmunzeln lässt und sich etwas mit mir auch unterhält. 

Nach einer Weile beschloss er, dass wir nach oben gehen sollten, ich ihn seine wohlverdiente Massage gebe und wir dann schlafen gehen.

Aber es kam anders... :D

Der Weg nach oben führte erst drei Stufen hoch zu einem Absatz, der genau an der Glasfront des Raumes endete, danach führten weitere ca 15 Stufen nach links an der Wand entlang nach oben in den Schlafbereich. 




Er blieb unterhalb des ersten kleinen Treppenabsatzes stehen, während ich schon nach oben ging um mich bettfertig zu machen. Also ausziehen, Negligé überwerfen, ohne Unterwäsche, nur Halterlose drunter, das ist mein Outfit für die Nacht.

Wir sprachen noch relativ belanglos darüber, was wir oben bräuchten, ich schaute über das Geländer des Schlafbereichs nach unten und sah ihn da unten mit einem derben Grinsen nach draußen schauen. Die Aussicht durch diese Glasfront, jetzt im Dunkeln, war wirklich beachtlich. Man hatte einen tollen Blick über München. Ich ging die Treppen wieder nach unten, um mit ihm gemeinsam ein paar Getränke und den restlichen Champagner zu holen. Er stoppte mich an der Treppe. Ich wollte grade auf die Knie gehen, denn sein Blick war urplötzlich total verändert. Leise sagte ich: "ich bin fertig mein Herr." und schaut ihn demütig und voller Hingabe an und hoffte, wir könnten jetzt noch über die eigentlich mich wirklich quälenden Themen sprechen. Aber sein Blick bedeutete mir was anderes. "Ok..Planänderung jetzt kommt irgendwas" dachte ich aber dann.

Und ich lag nicht falsch:
"Geh mal da an auf den Treppenabsatz und fange an zu tanzen, Engelchen."
Es ist das eine, für ihn vor der Cam zu tanzen, ich hab meine Musik, kann mich bewegen, mehr oder weniger, wie ich es immer tue. Und ich bin eigentlich ne wirklich gute Tänzerin.

Aber es ist was anderes, wenn man dann eine Anweisung bekommt, genau an einer Glasfront steht, mit Höhenangst und tanzen soll, und das erstmal ohne Musik.

Ich trat also an die Glasfront und fing an mich sehr zaghaft zu bewegen.

Er begab sich hinter mich auf die Treppe und hauchte mir zu: "Tanz vor der Glasfront, sagt dir was, oder?"

Ich hatte es schon geahnt. "ja mein Herr, Tokyo Decadense"

Er strich mir von hintern über den Körper, zupfte an meinen, durch das Nachtkleidchen durchscheinenden Nippeln, küsste mir den Nacken, streichelt über meinen Rücken, drehte mich zu sich und küsste mich leidenschaftlich. Gott, wenn er mich küsst, bin ich total fällig. Es ist als würde ich zum Vampir, dem es nach dem Blut des Gegenübers dürstet. Nur dürstet es mich nach ihm, seinem Körper, ich werde schwach und hilflos und wie man so als Romantikerin sagt: ich hör die Himmelsglocken läuten.
Er drehte mich wieder in Richtung Glasfront und griff mir zwischen die Beine und gab mir nen Klaps auf den Hintern. Abwechselnd wiederholte er seine Taten, zwischen die Beine, Klaps...dann griff er mir einen Moment lang ins Haar und raunte mir zu: "Beweg dich, tanz für mich, schwing deinen Hintern für mich, kleine Schlampe" und ich stöhnte auf. Das war's, ich verlor mich wieder in dieser Szenerie, driftete ab. Es war wieder dieses seltsame, wie ferngesteuerte Gefühl. Ich höre alles, aber kann nur noch höchstens einsilbig antworten.

Er ging die Treppen hinauf, ich hörte ihn oben hantieren und spürte dass er mich von oben eine Weile beobachtete. Dann machte er etwas Musik über sein Handy an, kam wieder herunter, während ich weiterbewegen sollte.
Ich fühlte mich irgendwie langsam etwas unsicher, ich wusste nicht, ob ich meine Hände vom Glas nehmen darf, ich konnte mich nicht richtig abstützen an der Glasfront, oder am Rahmen der Fenster. Die Musik machte es mir schwer mich zu bewegen, so wie er es sehen wollte, *hüstel* es passte für mich irgendwie nicht so richtig, aber ich nahm es als Herausforderung an.

"Dreh dich um, Engel" hörte ich ihn irgendwann sagen und ich drehte mich langsam zu ihm, schaute ihn fragend an und da hielt er mir den Plug entgegen.

Ich bin zu devot und zu gefügig bei ihm um meinen eigentlichen Unmut dem Plug gegenüber irgendwie deutlich Luft zu machen. Aber ich mag das Ding irgendwie einfach nicht. Mich macht eher an dabei, dass er es sehen will, ich will ihm gefallen, seine Wünsche, wenn irgendwie möglich, erfüllen und wenn ich sehe, dass er zufrieden ist, bin ich es meistens auch. Deshalb führte ich mir dieses Ding ein und führte dann meinen Tanz zu seiner auserwählten Musik fort, bewegte und wackelte leicht meinen Hintern und nachdem er mich, auf der Treppe sitzend, dazu aufforderte, berührte ich mich selbst an Brüsten, fuhr mir durchs Haar, spielte an mir herum, bis er schließlich wieder nah bei mir war und meinen Oberkörper soweit herunterbeugte, dass ich mit den Händen den Boden berührte und mich abstützen musste. 

Denn nun drang er wieder in mich ein und nahm mich mit weiten tiefen Stößen während er auch hier immer wieder ein paar Hiebe auf meinem Hintern verteilte, am Plug rüttelte und drehte, bis ich selbst auch laut wurde. Er kam mit einem lauten Stöhnen, er gab meinen Körper frei und meine Beine erst mal nach, so dass ich erstmal wieder auf die Knie plumpste. Zärtlich nahm er mich wieder kurz in die Arme um mich dann nach oben zum Bett zu führen. Ich brauchte einen Moment um wieder zu mir zu kommen. 

Am liebsten wäre ich jetzt in seinem Arm eingeschlafen, doch hielt mich mein Bedürfnis mit ihm zu reden wach. Also schnappte ich mir nach einem scherzhaften "Meckern" von ihm, das von einem breiten Grinsen begleitet wurde und mich wieder zum Schmunzeln brachte, und nachdem ich den Plug entfernt hatte, im Badezimmer, das Öl und begann ihn zu massieren.

Solange ich ihn massierte redeten wir über alles. Ich erklärte ihm, wie ich mich die letzten Monate gefühlt hatte und was in mir vorging. Meine Angst ihn zu verlieren, wie verletzt ich war durch sein Verhalten und dass ich mir bis zum Vorabend noch überlegt hatte, ob ich überhaupt in den Zug steigen sollte und dabei kämpfte ich teilweise auch mit den Tränen, war aber doch auch zu stolz um ihnen freien Lauf zu geben.
Wir klärten so einiges, er beantwortete ohne Umschweife alle meine Fragen, die ich ihm stellte. Und auch wenn mir seine Antworten nicht immer so passten und auch schmerzten, tat mir dabei seine Ehrlichkeit und Offenheit gut.

Irgendwann legte er sich neben mich, nahm mich erst wieder in den Arm und als wir schließlich entschieden zu schlafen, legten wir uns zueinander gewandt ganz nah nebeneinander und er nahm meine Hand in seine. 

Muss ich erläutern, wie gut mir das tat, diesen festen und doch zärtlichen Griff zu spüren? Ich betrachtete im Dunkeln eine Weile die Umrisse seines Gesichtes, gab ihm nochmal einen liebevollen Gutenacht-Kuss und schloss für einen Moment meine Augen. Es brannte noch eine Frage in mir, aber ich hatte Angst vor der Antwort.
"Geht es Dir gut, mein Engel?"

"Ja mein Herr" (zögerlich)
"Sicher?"
"Soweit ja mein Herr"


Er sagte nichts, drückte nur meine Hand kurz und streichelte mit einem Finger über meine Hand.

Ich bekam für ein paar Augenblicke kein Wort heraus.
Dann platzte ich ganz leise heraus:
"Ich WILL dir vertrauen, mein Herr"
"Gibt es etwas, wo du mir nicht vertraust?"
"So meinte ich das nicht"
"Wie dann?"
"Ich vertraue Dir, habe aber Angst. Angst mich zu täuschen in Dir. Angst davor, dass ich einfach dumm bin dir zu vertrauen, naiv. Jeder anderen, die mir das hier erzählen würde, würd ich sagen, sie sei naiv."
"Es gibt keinen Grund, so von dir selbst zu denken."

Wieder drückte er meine Hand leicht und ich spürte, wie offen er in diesem Moment war für mich.
"Weißt du eigentlich, dass ich noch gehadert hatte, hier anzureisen?"

"Mhm, warum hast du dich dafür entschieden?"
"Ich wollte dich auf jeden Fall sehen, ich wollte wissen, ob ich mich noch hingeben kann"
"Was hättest du gemacht, wenn nicht? Wieder abgereist?"
"Ja, wahrscheinlich"

"Ich bin froh, dass du dich anders entschieden hast"

Wir schwiegen eine Weile. Ich staunte über diesen letzten Satz, denn sowas kommt von ihm nur in sehr seltenen Fällen. Dann küsste er mich nochmal, scheinbar sehr erleichtert, ich küsste seine Hand und so Händchen haltend schliefen wir schließlich ein.