Freitag, 28. Juni 2013

Mein Schatz ist der beste Herr der Welt!!!

Gestern krämte mich zutiefst die Tatsache, dass ich nicht auf eine Veranstaltung in SL gehn könnte, wegen dem Hausarrest. Einerseits tobte ich innerlich, war tieftraurig, weil diese Veranstaltung gefühlt alle paar Lichtjahre statt findet und er unerbittlich schien.
Aber ich wollte ihm beweisen, dass ich ihm auf seinem Weg folge und ihm eine gute Sub sein will und ihm keinen Ärger machen, aber vor allem ihn nicht enttäuschen möchte.
Deshalb hielt ich meinen Schnabel und sagte dazu gar nichts, ausser zu erklären dass das für mich wirklich ein wahnsinnig großes Opfer ist, gar nicht zu diskutieren und auch nicht trotzdem hin zu gehen.
Meine Liebe zu ihm und meine Angst ihn zu enttäuschen sind größer als der Wunsch auf so eine Veranstaltung zu gehen. Strafe ist Strafe und Hausarrest ist Hausarrest.
Aber Strafe tut eben weh und so saß ich mich krämend herum und lenkte mich lieber ab. 
Ich hatte zwar schon irgendwo gehofft dass er mir es doch noch erlaubt hin zu gehen aber es nie erwartet. 
Denn mein geliebter Schatz kam dann doch noch um ca 22:00 Uhr und zitierte mich online nach SL.

Erst war ich richtig stinkig. Ich fragte ihn ob er mir jetzt noch Salz in die Wunde streuen möchte. Ich würde mich lieber im Facebook ablenken.

Doch wie immer war mein Schatz unerbittlich und blieb dabei, ich sollte online erscheinen.

Und führte mich in seiner süßen Art und Weise erst mal wieder an der Nase herum und hat mir dann doch erlaubt auf die Party zu gehen.

Mittlerweile hatte ich aber herausgefunden dass die Party scheinbar gar nicht stattfindet.  Also mich völlig umsonst gekrämt hatte.

Und er war auch ziemlich sauer auf die Organisatoren, die es nicht fertig brachten, eine Party richtig zu organisieren. 

Denn nicht nur, dass dann damit seine Überraschung kaputt war, er hatte auch noch 40 Minuten seiner wertvollen Zeit, die er gar nicht hatte, für mich geopfert um mir eine Freude zu machen.

Ich erklärte ihm aber das es trotzdem eine Riesenfreude für mich war, weil er damit mal wieder einen seiner tollen Charakterzüge gezeigt hat, für die ich ihn so sehr liebe. 
Er fragte mich, ob er mal wieder viel zu gutmütig gewesen sei. Nein, sagte ich, die Gutmütigkeit, wenn ich sie gerade gar nicht erwarte, ist einer der Gründe, warum er mein Herr ist und kein anderer.
An solchen Taten seh ich nämlich, dass er mich wirklich liebt, denn dann ist es ihm nicht egal, was ich empfinde, was mich traurig macht, was mir wichtig ist.

Ich sagte ihm, dass ich ihm trotzdem sehr dankbar bin und es nicht umsonst war das er online erschienen war, extra deswegen. Und dass er mich damit trotzdem sehr glücklich gemacht hat und die Überraschung trotzdem sehr gelungen ist.

Er ist einfach der Beste!!!!












Sonntag, 23. Juni 2013

Suchbegriffe, die auf meinen Blog führen

hihi das wollt ich auch immer schon mal tun:


isabellaswelt.blogspot.com:           20               (Glücklich wer gezielt sucht und findet ;)

du hast recht ich bin:                        7               (ja was denn? hä?)

post per e mail:                                  5               (ahja)

wenn.ein mann.der frau                   2               (ich weiss ja, ich poste FSK18 aber...ähm..ok lach)
in arsch fickt und er ein 
geiles gefühl hat

armin ginschel                                    1               (WTF? Wer ist das, was hat der mit mir zu tun?)

bd sm sex mit gewalt                        1               (mennoooo DAS IST KEINE GEWALT, das ist gewollt! tsä)

bdsm                                                    1               (ok..macht sinn)

bdsm hab acht                                   1               (jaja..das ist vernünftig ;) )

bettel+um+schläge+sklave             1               (also bitte...wie kommt man denn auf...äh..ok..ich gebs zu, ich tus auch lol)

devoter mann will                            1              (*schubs*)
geschubst werden    


She's back!!

Meine SL-Mami war vorgestern nach langer langer Zeit endlich wieder in SL online.
Ich hatte ihr gesagt, dass ich allein auf die BDSM-Island Party gehe, weil Spawn krank im Bett liegen muss um sich auszukurieren und hab sie einfach mal gefragt, ob sie mit kommt. Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet und umso größer war die Freude, als sie tatsächlich zusagte.

Wie immer war es ein lustiger Abend, vor allem grade weil auch meine Zuckermaus Teu da war.
Zwischendurch sah ich dann auch das B.'s Kleine on war und ludt sie auf die Party ein. Ich seh echt keinen Grund, warum sie tagtäglich in SL auch 
allein  zuhause rumhocken sollte, nur weil ihr Herr nicht regelmässig und nur wenig da sein kann. Und ich hatte ihm ja versprochen, auf sie acht zu geben.

Die Party war lustig, der DJ spielte zwischendrin zwar mal hier und da etwas schräge Stücke, aber irgendwie tat das dem Abend keinen Abbruch. Die Stimmung war für so eine Sommer-Sonne-Sonnenschein-Strand Party wirklich super. 

Mein Schatz hat mir natürlich sehr gefehlt. Ich hab ihn gern auf Parties dabei, aber er sagt, er hätte wahrscheinlich in dem Sinne gestört, weil ich dann wieder die ganze Zeit mit ihm getanzt hätte (es hätte so wollen) und dann hätt ich die Formation (Meine Tanzanimationen im VistaHud "Essence") mit B's Kleinen und Teu nicht tanzen können und das sah echt witzig und niedlich und überhaupt cool aus.

Allerdings, auch wenn Herrchen mir gefehlt hat, war es auch mal wieder schön, einfach mal Isabella zu sein, neutral, kein Fummeln an irgendwelchen Toys (jaja der Spieltrieb der Doms) einfach Mädchen zu sein. Das liest sich jetzt so, als könnt ich sonst nicht ich sein. Nein, so ist es nicht gemeint. Ich kann grade bei meinem Herrn so sehr ich selbst sein, wie noch nie zu vor.  Nur wenn er da ist, meldet sich fast grundsätzlich meine Libido, um es mal ganz gelinde zu sagen. :D































Skin: Elena - Glow Skin mit Hairbase von LAQ 
Shape: selbst gemacht
Haare^;^CaTwA^;^ Lamya/Night
Hotpants: League Booty-Shorts~Light Blue(Pant Layer)
Shirt: !Soul ~ Mesh Top
Schuhe:  :ENNA: Sneaker White
Gürtel: T&T Belt 

Puhhh



Nachdem ich gestern nacht ziehmlich Mist gebaut habe, (fragt mich nicht, weiß nicht, was da in mich gefahren ist, wahrscheinlich haben meine Hormone verrückt gespielt, denn genau in dem Moment setzte auch meine Periode ein) und mein Herr und ich uns die Nacht um die Ohren geschlagen haben, um halbwegs durchzusteigen, was eigentlich los war und ich dann aber auch nicht wirklich gut schlafen konnte, vor lauter schlechtem Gewissen und dem Scheiß Gefühl ihn verärgert zu haben, habe ich es jetzt zumindest geschafft, durch aus tiefstem Herzen unterwürfige Gesten und Antworten, meinen Herrn etwas versöhnlicher zu stimmen.


Wie leicht es ist sich virtuell zu zanken, erfährt man tagtäglich durch Facebook. Glaubt mir, in SL ist es noch einfacher :D

Geschriebenes Wort ist nunmal tückisch. Man sieht das Gesicht des Gegenübers nicht, man sieht seine Mimik nicht, man versteht womöglich einiges falsch, kriegt es leichter in den falschen Hals...usw.


Heute blieb mir nur, auf ihn zuzugehen, da ich merkte, er schaut zwar nach FB rein, aber es kommt nichts.

Ihm meine Reue zu zeigen und mich selbst vor ihm zu erniedrigen fällt mir nicht schwer, solange es dazu führt, dass er mir gaaaaaaaaaaaanz ganzganzganz bald verzeiht, oder überhaupt ansatzweise zeigt, dass er meine Reue und die damit verbundene Unterwerfung durch meine Selbsterniedrigung anerkennt und sich etwas beruhigt.


Zwei Wochen Haussarrest in SL und nur Camisks tragen und in seiner Anwesenheit Ballets (ich sag jetzt mal ganz demütig nix über diese Zusammenstellung) und ansonsten Barfuß sind die Folge des ganzen. Zum Glück darf ich für unser Projekt Blossom die Sim verlassen. Obwohl mich das nicht wirklich juckt und ehrlich gesagt, ist mir sowieso nicht danach irgendwo ohne ihn hinzugehen.

Und wie sagt man so schön, wie straft man eine Masochistin am effektivsten? Man schlage sie einfach gar nicht. *hust* äh..ja..richtig!


Natürlich weiß ich nicht, was er vorhat. Er hat irgendwas von zwei Wochen strengste Erziehung gesprochen.

Aber egal was kommt, so sauer wie er war, und sein Grinsen jetzt,.... es wird happig!





Freitag, 21. Juni 2013

Ich liebe Geschichten

Gestern habe ich endlich mal wieder die Muse, Ruhe und Zeit gehabt, einen Blog zu durchforsten, den ich mir schon länger vorgenommen hatte.
Die Geschichten, die ich darin fand, handeln teilweise von OnlineSpielen wie WoW, aber auch total aus dem Kopf einer fantasievollen Autorenseele entsprungen. Und ich wäre nicht ich, wenn es dabei nicht auch einen besonderen Hintergrund hätte, dass ich gerade diesen Blog bei mir in meine Blogroll aufnehme.


Das sind alles erotische Geschichte.
Natürlich müssen sie nicht jedem gefallen. Mir gefällt auch nicht alles, was ich dort lesen konnte. 

Aber ich wär nicht ich wenn...die Zweite: Da gibts nette spannende Geschichten, die nen teilweise sogar recht heftigen versauten Hintergrund hätten und ich gebe zu, diese eine mit der sündhaften Nonne und dem Priester, jaaaaa das läuft bei mir dann doch ein Kopfkino ab. (jaja..ich weiß, ich bin irgendwie krank in der Birne..lach)

Oder die Entführungsgeschichten...oder das mit dem erpresserischen Kontrolleur und der kleinen Asiatin....*schwelg*

(Nur dieses regelmäßige "Oh Gott er hat mich bestimmt geschwängert"...is nicht so meins, im Gegenteil, das turnt mich dann schon wieder ab.)

Mir ist es auch wurscht, dass da teilweise auch Rechtschreibfehler drin sind. Ich kenn das von mir, wenn ich erstmal im Schreibfluss bin, achte ich da nicht oder mir fällts gar nicht auf. Aber ich hab die Zeit um es nochmal zu korrigieren und mir ist es dann schon peinlich, wenn ich dann doch später noch was finde :D (Nein, es sind nicht so derbe FB-"isch bin zu kuhl um richtig deutsch zu sreiben-Alda"-Dünnschiss-Fehler ;) )

(Auja..ja..ich weiß, das schmerzt mir grade auch in den Augen lol)


Und wenn euch die "Abers" jetzt nicht abgeschreckt haben, viel Spaß beim Lesen :D



Geschichten der Finsternis - Krystans erotische Geschichten
(ich distanziere mich von den dortigen gewerblichen Links, hab damit nix zu tun und es liegt nicht in meiner Macht, dass die da sind  und so..ihr wisst schon, also vorsicht bitte mit euren Klicks)



Mittwoch, 19. Juni 2013

Himmelkreuzdonnerwetter!!

Und ich sag noch, mir wird mein Kind zu schnell groß...

Da mach ich total besorgt einen Termin beim Kinderarzt, weil meine Tochter über nen Druckschmerz  unter der rechten Brustwarze klagt. Ich bereite mich auf schlimmste Dinge vor: Krebs, ein wucherndes Neurofibrom...

Was ich dann zu hören bekam, ließ mich mal kurz nach Luft schnappen:

"Ach das ist nichts schlimmes, die Brustdrüse entwickelt sich."
Ich schau die Kinderärztin total deppert an.
"Sie wollen mir jetzt nicht wirklich erzählen, dass die Brust meiner Tochter mit 8 1/2  beginnt zu wachsen?!?
Bei mir fing das mit elf an , inklusive Menstruation und mir war das auch zu früh."

"Doch, genau das." 

Meeeennnnnnnnnnnoooooooooooo!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Eyyy neeeeee!!!

Montag, 17. Juni 2013

Sammelwut und deren Zurschaustellung im Netz

Da postet einer in so ner BDSMler Gruppe ein Bild von seinem Sammelsurium an Spielzeug, Plugs, Dildos, Kugeln, Fesseln, Vibratoren, Halsbändern, Schlagwerkzeuge, und alles sonst noch erdenkliche....und alles sieht so furchtbar billig aus. 
Und dann kommt da noch die Info, dass er auch noch jede Menge Klamotten, Schuhe, Stiefel etc hat, für eine nicht vorhandene Sklavin. 

?!?!? 

Ich stell mir das grad bildlich vor: 
Dann kommt die in seinen Augen perfekte Sub an, und ihr passen die Sachen nicht, weil einfach nicht ihre Größe...da reicht schon eine Kleidergröße Unterschied...muss die sich dann den Klamotten anpassen? Und Heels, was, wenn sie ihr nicht passen? Schuhgröße ist nicht figurabhängig. 

"Oh Sorry, du bist zwar echt geil, aber dir passen die Schuhe nicht, die ich für meine Miss Perfekt-Sklavin schon gekauft habe. Magst du dir die Zehen etwas abhacken, so wie die Stiefschwestern von Aschenputtel? Ach  natürlich, das wäre sicher zu viel verlangt, schon klar...also dann, ciao!"

Und son Sammelsurium.... Da würd ich mich nicht wohl fühlen und mich bei den Halsbändern fragen, ob derjenige vorhat noch mehr Mädels an die Leine zu nehmen. 

Also ich würd aufm Absatz wieder umdrehen, weil ich das Gefühl hätte, dem geht's nur ums Anwenden der ganzen Sachen, aber nicht um die Sklavin selbst.

Unsouverän!  In meinen Augen hat das was von : "ich hab's voll nötig, woher krieg ich jetzt die Sklavin, die jetzt hüpft und springt und Beifall klatscht, wenn sie das alles sieht."

Wieso stellt jemand sowas ins Netz?!?!?
Ist das, wie ein Kerl auch kommentierte, die neue Art von Schwanzlängenvergleich???

Ich finds ja toll, wenn mal ein Bild auftaucht, von einem besondern "Schatz", der einem was bedeutet...
Ein schönes Halsband, das die Sub/Sklavin geschenkt  bekommen hat,
ein selbst gebasteltes Schlaginstrument, irgend sowas...Aber ein Bild von einem Sammelsurium aus lauter Billigspielzeug...?!?!?

Mir dreht sich der Magen um, bei soviel hormongesteuerter Sammelwut.

*schüttel*

Bin ich froh, dass ich jemanden habe, der in der Hinsicht gemäßigt und trotz aller Männlichkeit nicht überquillt vor (Not?-)Geilheit.

Mir ist schlecht :D

Samstag, 15. Juni 2013

Loslassen

Prinzessin (8) kam heute vormittag mit entschiedenem Blick auf mich zu und sagte: "Mama, ich bin doch schon seit Anfang des Schuljahres jetzt fast jeden Tag allein zur Schule gegangen und kam auch allein wieder zurück."

Ich (zögerlich) "Äh ja" 

"Mir ist dabei nie was passiert"

Ich (noch zögerlicher .... und ahnend, was auf mich zukommt):
"Ähhh nein..."

"Dann gibst du mir jetzt Geld und ich geh für dich Brot kaufen."

Innerlich schreit was in mir auf ala: NEEEEIIIINNNNN DU BIST DOCH NOCH GAR NICHG SO WEIT MEIN BABY!!!!

Doch die Frage ist wohl eher, bin ICH diejenige, die noch nicht bereit ist?!?

Wahrscheinlich...

Ich hab sie jetzt ziehen lassen und in dem Moment, wo mein Baby aus der Tür war, begann dieses Gefühl, ihr direkt hinterher zu müssen...nicht, dass ich ihr den Weg nicht zutraue und ihr nicht vertrauen würde. 

Ihr vertraue ich. Aber nicht den Autofahrern oder irgendwelchen fehlgeleiteten Irren...


In solchen Momenten ist dieses Gefühl "sie wird mir zu schnell groß" so heftig....

Aber sie war in der kalkulierten Zeit wieder da und strotzte vor Stolz und ich war entsprechend erleichtert. Örgs...



Dienstag, 4. Juni 2013

Was empfinde ich beim BDSM?

Es gibt so viele furchtbare, BDSM als was schlechtes, krankes hinstellende Meinungen. Immer wieder treffen wir BDSMler auf Personen, die uns als gestörte Persönlichkeiten abstempeln, die garantiert irgendwas ganz schlimmes in ihrer Kindheit erlebt haben müssen, um sowas toll zu finden, dass man sich "freiwillig Gewalt antun lässt, oder man muss ja irgendwie einer Gehirnwäsche unterzogen worden sein, von dem Partner, der einem das alles antut."

Dabei denken die meisten "Gegner" unserer Neigungen nicht daran, dass meistens die Neigungen schon vorher da waren, bevor der Partner, mit dem man das dann lebt, ins Leben trat.

Ja, ich wurde auch von meinen Eltern geschlagen, vor allem von meiner Mutter.
Sie schlug oft aus Wut zu, wenn ich nicht sagte, warum ich traurig war (bei typischen Teenieproblemen, die sie allerdings nicht verstand), wenn ich ihr sagte, warum ich traurig war, ebenso, weil sie mir dann nen "richtigen Grund" zum Heulen geben wollte. Wenn das Zimmer nicht aufgeräumt war, bekam auch ich es ab und seltener, wenn überhaupt meine kleine Sis, obwohl sie damals eigentlich eher für die Unordnung verantwortlich war. Hatte natürlich mäßigen Erfolg, was lernt man denn bitte dabei, wenn man für Unordentlichhkeit, schlechte Noten, Tränen, weil man wirklich was auf dem Herzen hat, etc, mit Küchenhandtuch oder Teppichklopfer oder eben mit der Hand vor allem auf den Rücken geschlagen wird? Gar nichts.

Und, auch heute hasse ich es, einfach geschlagen zu werden, wenn es für mich keinen Sinn ergibt.
Auch heute, hasse ich es, gerade das Küchenhandtuch, den Teppichklopfer oder Hände auf dem Rücken zu spüren. Vor allem letzteres hab ich seit dem letzten Treffen mit meinem Herrn auf der Tabuliste stehen, weil ich da feststellen musste, dass es mich wirklich zurückwirft. Ich schätze mal, dass auch die anderen Dinge genau die gleiche Wirkung haben werden.
Vielleicht empfinde ich auch deshalb bei den Wäscheklammern, die ich ab und an selbst an Nippeln oder Schamlippen anbringen soll, so ne Art Beklemmung, weil es eben auch Haushaltsartikel sind, die ich von klein auf kenne. Natürlich hat sie sowas nicht gemacht, aber ich denke, ich assoziiere es einfach damit.

Ich hasse alles, was sie damals, weil sie mit Worten nicht weiterkam, tat. Für mich haben die Dinge, die ich mir von meinem Partner erhoffe, nichts, aber auch gar nichts, mit meinen Kindheitserfahrungen zu tun. Genauso wenig das Arsch versohlen. Weil das so nicht stattfand. Sie schlug einfach zu, wie sie halt gerade traf, wahllos, unbestimmt, hatte kein bestimmtes Ziel. Und für diesen Part meiner Kindheit, wie sie mit mir umging, hasse ich sie heute noch. Mein Vater setzte eher Ohrfeigen, ansonsten hab ich von ihm maximal zwei mal wirklich so heftig Schläge bekommen, dass meine Sis, die ich zudem noch schützend hinter mich geschubst hatte, anfing zu brüllen, bis meine Großeltern herunter kamen (sie wohnten im selben Haus) und dazwischen gingen. (Wobei ich glaube, die waren früher auch nicht besser, ihm gegenüber)

Aber genau diese Dinge, die ich hier erzähle, tauchen so gar nicht im Miteinander zwischen meinem Herrn und mir auf. Er weiß, ich brauche einen Grund. Es muss für mich einen Sinn ergeben, dass er mich quält, dass er mich züchtigt. Und außer auf Geschlechtsteilen wie Brust und Scham, und auf Stellen, wie Hintern, Schenkeln und leichte Ohrfeigen und alles gezielt und nicht wahllos, kommen keine Schläge vor. Und es sind typische Schlagwerkzeuge, wie Flogger, Gerte und sein Gürtel. Die gehen auch auf dem Rücken, ansonsten mit der Hand, wie gesagt, muss er diesen aussparen, denn das lässt mich sofort richtig tief fallen und die Erregung ist recht schnell weg und weicht totaler Verzweiflung.

Als ich als Teenie, so mit 15 1/2, meine ersten sexuellen Erfahrungen machte (ich meine damit nicht zwingend den Akt selbst, sondern auch bevor ich meine Jungfräulichkeit verlor, Zungenküsse, Petting und Fummeleien in aller Heimlichkeit irgendwo beim eigentlich grade noch total freundschaftlichen Zusammenhocken mit Freunden.) stellte ich fest, dass eher das verbotene, zielgerichtete Rummachen, mit heissen fordernden Küssen des Kerls, mit dem ich da zugange war, am allermeisten mein Verlangen befriedigte.
Ich genoss es da schon, wenn sie mir an den Hals oder ins Nackenhaar griffen, bevor wir überhaupt selbst ahnten, was das eigentlich bedeutet. Sie drückten nicht zu, aber das Gefühl war schon irgendwie sowohl für die Jungs, als auch für mich ein sehr anturnendes und raubte uns ganz schön den Verstand.

Als ich meinen ersten festen Freund hatte und mit knapp 17 "mein erstes Mal" erlebte, war es eine recht leidenschaftslose Sache. Ich fühlte mich wohl in seinen Armen, es war an sich ein schönes Erlebnis, aber es riss mich jetzt nicht vom Hocker. Ich hatte es mir irgendwie anders vorgestellt, konnte aber nicht sagen, wie es anders hätte aussehen sollen. Komischerweise machte es mich an, dass es weh tat. Aber ich schämte mich dafür.


Mein damaliger Freund stellte irgendwann fest, dass ich irgendwie sehr unterwürfig sei und machte mir das zum Vorwurf. Er mochte das nicht, dass ich so sei und verletzte mich damit sehr, weil er damit etwas anmäkelte, was ich von Herzen gab und ich fühlte mich zurückgestoßen.
Ausserdem war er mit der Zunahme von drei Kilo sehr unzufrieden (ich hatte am Anfang unserer Beziehung grade mal stolze 58 Kilo und hatte wegen der verdammten Pille die drei Kilo zugenommen).

Nach knapp einem Jahr, wo ich immer mehr dazu übergegangen war, nur noch mit ihm zu schlafen, wenn er auf mich zukam, denn ich wollte ihn ja mit meinen unterwürfigen Signalen nicht wieder nerven, ging er fremd. 

Das gute an der Sache war, aufgrund dessen, dass die Schlampe, mit der ich ihn erwischt hatte, sich weder wehrte, noch wehklagte, sondern einfach nur ertrug, was ich mit ihr anstellte, als wollte sie wirklich für ihre Schuld büßen, also schlichtweg sich mir deutlich willentlich unterwarf, verdarb ihm das Interesse an ihr. Erst wollte er ihr noch helfen, als ich schliesslich mit seiner Reitgerte auf sie losging, (ja..er betrieb Reitsport) aber als sie ihn anschaute und einfach nur "Nein! Lass sie!" sagte, ging er aus dem Zimmer und als ich endlich meine Wut an ihr ausgelassen hatte, schaute sie zu mir auf und fragte sogar sehr sanft: "Gehts dir jetzt besser?"

Ich muss dazu sagen, sie trug keine wirklichen Spuren davon. Schwielen, ja, aber keine blutigen Striemen, so sadistisch bin ich selbst in der größten Wut nicht.

"Sadistisch? Häää...moment..ich dachte du bist devot und masochistisch??" denken jetzt sicher so einige von Euch.

Ja, das bin ich vor allen Dingen. Aber ich bin auch ziehmlich sadistisch veranlagt.
Die Erfahrung damals wusste ich aber zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich einzuordnen und speicherte es ab unter "ich wollt mir nicht direkt die Hände schmutzig machen, deshalb die Gerte, aber die Wut musste ja irgendwie raus".

Ca ein Jahr nachdem ich meinen damaligen Ex (natürlich wollt ich ihn damals auch nie wiedersehen) erwischt hatte, lernte ich schließlich den Mann kennen, der allem einen Namen gab. Er ließ mich, als er mich endlich an der Angel hatte, ziehmlich zappeln.
Damals lernte ich, was es heisst, von einem dominanten Mann wirklich als Sub und auch als Frau anerkannt zu sein. Er kitzelte meine Devotion immer mehr hervor, meine Zickigkeit verflog, Frechheit blieb natürlich, und ich erkannte meine Weiblichkeit das erste mal so richtig. Ich wurde so lüstern nach ihm, dass er mich teilweise sogar fesseln musste, wenn ich bei ihm übernachtete, damit er mal zum Schlaf kam.

Seit dem weiß ich, dass ich einen Mann brauche, der mich auch sexuell total im Griff hat, der sich das nimmt was er braucht, und mir gibt, was ich brauche, wann er es für richtig hält. Zickereien, Rummaulen kaum möglich und wenn setzt es Konsequenzen.

Als diese Beziehung zu Ende ging, war ich lange Zeit eher abgeneigt von richtigen Beziehungen. Ich wollte nie wieder in diese Lage kommen, jemanden zu verlieren, der so tief in mich sehen könnte, wie C.
Ich machte einige sexuelle Erfahrungen, als ich weit von meinen Eltern entfernt in einer anderen Stadt eine weitere Ausbildung begann. Mein Arsch, den ich C. noch als Tabu verweigert hatte, "mein Arsch bleibt Jungfrau" wurde dann doch irgendwann "entjungfert" durch einen genauso sexuell dominanten Nachbarn in dem Gebäude, in dem ich wohnte. Und die Erkenntnis holte mich immer wieder ein, dass "Blümchensex" oder "Vanillasex" nur dann schön für mich ist, wenn ich den Ausgleich erlebe, richtig hart rangenommen, gequält, dominiert worden zu sein. Dann brauch ich dies sogar, dann brauch ich das Gefühl, geliebt zu werden, die Zärtlichkeit, den tiefen Blick mitten ins Herz.

In den letzten zehn Jahren habe ich aber auch festgestellt, dass es definitiv ohne BDSM, ohne harten Sex, ohne wenigstens kleine Quälereien und vor allem ohne Fesselungen, für mich überhaupt nicht geht in einer Beziehung. Meine Ehe lief am Anfang mit ein paar Schreckenserlebnissen im Nacken, erstmal gut, weil ich, maaaal wiiiiiieder, allem abgeschworen hatte. Doch als mir bewusst wurde, dass ich das einfach nicht ignorieren kann und mein Sexleben nach der Geburt meiner Tochter nicht nur wegen den typischen Elternproblemen gen Null lief, sondern auch weils mich komplett kalt liess und ich grundsätzlich nur noch aus Pflichtgefühl mit ihm schlief, versuchte ich meinen Mann, der nicht abgeneigt war davon, zu kleinen Spielereien zu animieren.


Ich finde es heute noch irgendwie krass, dass er es nicht schaffte, mich wirklich ernsthaft so zu fesseln, mit den beiden Seidentüchern, oder Handschellen, dass ich mich nicht hätte losmachen können. Das war gar nix. 
Er merkte, dass es mich anturnt, wenn er mir den Arsch versohlt beim Sex, aber er tat es nur ein zwei mal. Er sagte, dass es ihn zu sehr anturnt, dass ich dann so abgeh und dann würde er schneller kommen. Häää?? Ich war froh, dass ich überhaupt mal so abgehen konnte bei ihm und was bitte ist dann, wenn er in der Rolle des Doms ist, gegen eine zweite Runde einzuwenden? 

Lange Rede kurzer Sinn, das ganze wurde eher durch seine Dummheit nicht weiter geführt. Seitdem ist unser Sexleben auf dem Nullpunkt und ich gehe seit Jahren andere Wege.
Was mir bei einem dominanten Mann, der mir gibt was ich brauche, nicht mal ansatzweise auch nur im mindesten nicht einfallen würde. Die übrigen Probleme kennen einige von Euch, dass ich hier nicht wegkomme, aber das würde hier jetzt definitiv zu weit führen und vom Thema ablenken.

Vorsicht, was jetzt gleich kommt, kann für die einen oder anderen jetzt heftig sein. 

Ich hatte die Erfahrung gemacht, wie BDSM aussieht, wenn derjenige überhaupt keine Gefühle für einen hat.
Und zudem, wenn das auch noch total der Vollpfosten ist, der einfach aus Wut zuschlägt, weil man sich nicht so verhält, wie er es sich vorstellt und er das was er will, nicht so bekommt, wie er es gern hätte oder überhaupt etwas nicht bekommt, was er eigentlich will.
Wenn derjenige wirklich Gewalt auspackt und nicht um sich und der Sub was gutes zu tun, weil sie es brauchen. Wenn ihm scheiss egal ist, was Sub empfindet und einfach drauf los drischt, mit ner Bullwhip, bei der sie noch vorher sagte, sie hat tierisch Angst davor und, dass sie das als Strafe für eine Sklavin ansieht, sie aber Sub sei, und derjenige sie nur anbrüllt, sie soll endlich s'Maul halten.
Wenn derjenige einfach weiter macht, egal was sie sagt, auf das Safeword nicht reagiert, und nur weil ihm irgendwann der Arm weh tat, zum Glück recht schnell, dann aufhört und sie nicht mehr beachtet, so dass sie dann einfach zur Tür raus geht und die Anzeige gegen ihn überhaupt nicht weit kommt, weil Aussage gegen Aussage stand und er mit einem "sie wollte das doch so" davon kam.

Ist es ein Wunder, dass man dann eineinhalb Jahre später gar nicht erst versucht, den nächsten Peiniger, der zum Millenium über einen herfiel, vergewaltigte und schlug und mit Mord drohte, anzuzeigen, weil man den Glauben an den Staat total verloren hat?

Ja, ich kenne beide Seiten. Ich kenne die schöne Seite des BDSM, wenn alles wunderschön läuft und es wirklich ein Geben und Nehmen ist.

Und ich kenne Gewalt, als Jugendliche, die ihren Eltern mit dem Messer droht, wenn sie nicht aufhören, sie zu schlagen, dass sie sich dann entweder selber das Leben nimmt, oder abhaut und das Jugendamt dann vor der Tür steht. 

Als Gewalt an der Seele, wenn der Partner einen mit einem Vertrauensbruch total verletzt, bis aufs Mark erschüttert.
Ich kenne Gewalt als Sub, wenn BDSM nicht wirklich BDSM ist, weil es noncon abläuft, nicht im beiderseitigem Einvernehmen und nicht sicher. 

Und ich kenne sexuelle Gewalt, wenn Männer einen einfach wie ein Stück Vieh ansehen, das man benutzen kann, wie man grade will, ohne dass die Frau damit einverstanden ist, es nicht will und derjenige zwingt sie dennoch, weil sie denken, sie hätten jetzt lang genug gewartet und hätten einen Anspruch drauf.

Und ich kenne Gewalt an der Seele (ja nochmal) wenn der Partner bzw. Ehemann, einen in einen goldenen Käfig sperrt und dort aber verkümmern lässt, höchstens mal im Raum, wo der Käfig steht (sinnbildlich für die engere Verwandtschaft, keine Freunde) rauslässt. 

Ich kenne noch mehr seelische Gewalt, wenn der Dom, in den die Sub sich verliebt hat, und der auch behauptet, sie zu lieben, fremd geht, obwohl er genau weiss, dass es sie unsäglich schmerzt. Wenn ein anderer Dom, genau das gleiche wieder tut, obwohl er den vorherigen grade noch dafür verurteilt hat. Und der Nachfolger einen total ignoriert, als er plötzlich was neues, was ihn mehr interessiert gefunden hat. 

Und wenn man eine Nacht lang durchgespielt und gefickt hat, durch die Nacht durch Liebesgeflüster und Versprechungen, ihre gänzliche Devotion hervorgerufen hat und dann einfach per Mail schlussmacht, weil er sichs anders überlegt hat.

Und der letzte, das alles mitbekommen hat, vor allem grade die ganzen Betrügereien, und genau weiss, dass das alles Vertrauen kosten wird, und dann doch den gleichen Scheiss macht und letztendlich einen auch noch eiskalt anlügt und alles abstreitet. (Und dieser Typ beschwerte sich doch tatsächlich darüber, dass man beginnt ihn zu hassen und sich auch so hasserfüllt ihm gegenüber verhält.)

Ja ich weiß um Gewalt, sowohl körperlich als auch seelisch.

Aber das alles hat für mich dennoch nichts mit dem zu tun, was ich jetzt mit meinem Herrn erleben darf.
Denn er zeigt mir, dass man sich fallen lassen kann, auch wenn es mittlerweile sehr schwer fällt. Er zeigt mir, dass er überhaupt kein Interesse an anderen Subs hat, denn mal abgesehen davon, dass er sagt, keine könnte überhaupt neben mir bestehen, hätte er sowieso überhaupt keine Zeit für ne andere, so anspruchsvoll sei ich und das mit recht. 
:D

Und er zeigt, mir, dass das, was ich brauche, wirklich bei ihm zu finden ist und dass ihm Verantwortung, Sicherheit für meinen Körper und meine Seele und Loyalität und Treue keine Fremdwörter sind.

Und er gibt mir diese Konsequenz, die ich so sehr brauche, die mir Geborgenheit gibt.

Für mich bedeutet diese Konsequenz, dass da jemand ist, der ruhig stärker sein darf und sollte, als ich, vom Charakter her. Der sieht, wo meine Defizite sind und mit mir an diesen arbeitet. Wenn dann diese Konsequenz erfolgt, die Gerte mein Fleisch trifft, in nicht unmaßgeblicher Heftigkeit, (denn das fitzt nicht nur, das brennt kurze Zeit nach dem Hieb richtig), stellt sich bei mir Demut ein und ein unbändiges Verlangen danach, dass dieser Mann mir verzeiht und es turnt mich, mit der Zeit und der Gewissheit, dass er das danach sowieso tun wird, wahnsinnig an. Ich lasse mich in der Gewissheit fallen, 
dass dieser Mann mich später hernehmen wird. 

Alles fällt ab, jeglicher Ärger, jegliche Wut, oder auch Trauer, Angst, seelischer Schmerz, egal was mich in dem Moment geplagt hat, die Gerte schlägt alles von mir ab. Besser gelingt mir dies mit einem Flogger. Sein Gürtel klatscht zu sehr und ich kann nicht in meinen subspace davon fliegen. 

Das, meine Lieben, vor allem die, die mit BDSM eher wenig bis gar nichts zu tun haben, ist etwas, das kann man so einfach gar nicht beschreiben und als jemand, der das alles nicht kennt, wird man es auch sich nicht vorstellen können.

Irgendwann, vor allem wenn der Top dann auch noch begonnen hat, die Sub zu stimulieren, indem er ihr zwischen die Beine greift und nicht selten sogar sehr zärtlich im Gegensatz zu den Schlägen, ihre Lust immer mehr hervorkitzelt, wenn sie nicht eh schon total rallig war, bevor er überhaupt beginnt, sie zu züchtigen, kommt bei diesen Wonnen ein Moment, wo alles ineinander verschmilzt, Schmerz und Lust werden zu einem einzigen Gefühl. Man leidet nicht mehr, die Hitze dringt einem bis zum Herz, man bietet sich selbst den Schlägen dar, man ruft sie herbei, man möchte immer weiter gegeißelt und geschunden werden, weil man es gar nicht als Schändung oder Geißelung empfindet. 

Gewiss, man leistet Widerstand, man fleht, man bettelt, dass der Peiniger aufhören möge, doch gleichzeitig winselt man – ganz unvernünftig – darum, dass er fester zuschlagen möge. Genau das tue ich dann auch. Entweder ich bettle, oder ich provoziere ihn sogar.

In diesem Moment ist selbst das eine Zuwendung des Herrn, man empfindet es als wundervoll, fast wie Streicheln, eine bloße zärtliche Berührung von ihm, wenn er seine Finger über die Spuren, die er  verursacht hat, und man schmilzt dahin, hebt irgendwie ab, wie in einem Rauschzustand, obwohl man keine Droge genommen hat. Man schwebt da eine Weile, ich weiß nicht, wie lange das ist, ich verliere jegliches Zeitgefühl, bis der Körper selbst signalisiert, dass jetzt der Punkt erreicht ist, wo der Top aufhören muss und man kommt langsam wieder zurück. Dies passiert instinktiv, wenn man sich richtig gut kennt. Wenn dann mein Herr sich über mich hermacht, mir die Luft wegbleibt, weil seine Lust mich überwältigt, kann es sein, dass ich in dem Moment komme, wo er in mich eindringt. Und ich bin verrückt danach, das zu erleben. Ja, es ist ein wahnsinnig inniger sinnlicher Moment, schon ohne BDSM und mit BDSM ist dieses Gefühl um so viel mehr gesteigert, einfach überwältigend.

Und ich gebe mich auf: Offen und ungeschützt liege ich vor ihm und ich weiß ganz genau, dass er mir nur Gutes tun wird. Ich sehe in diesem Moment all seine Leidenschaft und ich bin mir sicher auch seine Liebe. Er wird mich nicht verletzen, er wird auf meinen Körper Acht geben wie auf seinen eigenen, vielleicht sogar mehr als auf seinen.

Er achtet mich, achtet meine völlige Hingabe. Er weiß, dass dies ein sehr wertvolles Geschenk ist und er ist sehr stolz darauf, dass ich ihm, nur ihm, so viel Vertrauen entgegen bringe, dass er derjenige ist, dem ich als einziges vertraue und mich ihm anvertraue, voll und ganz. 

Dann ist der Moment da, wo er mich fest hält, er streichelt mir über die Striemen auf meinem Körper, die auch mich mit Stolz erfüllen, weil sie von ihm, durch seine Hand entstanden sind. Weil ich weiß, dass er mir keine einzige zu viel zufügen würde, er genau weiß, wann er aufhören muss und ich fühle mich wie neu geboren, als hätte ich eine belastende Hülle abgeworfen.

Ich schließe meine Augen, denn das ist mein Glück, meine Erfüllung: die Wärme, die Liebe, das Streicheln, jetzt nach dem Schmerz.

Sich hingeben, sich in die Hände eines Stärkeren geben und wissen, dass man nicht erdrückt wird und nicht fallengelassen, nicht hintergangen und nicht betrogen wird: Das ist die Erfüllung.

Bei diesem Mann, der keine Brutalität und auch keine klischeehafte Lederkleidung braucht, um seine Überlegenheit über mich zu demonstrieren.
Bei diesem Mann, dessen Liebe, dessen Güte und dessen Blick, nur ein Wort allein mich in die Knie zwingen.

Ich möchte von ihm geschlagen werden. Ich möchte, dass er mir körperlich weh tut, sehr weh tut, und ich weiss, er tut das sehr lange und ohne meiner Seele dabei ein Haar zu krümen. Dass er Schmerz und Liebe gibt.

Die spannende Aufregung davor. Die Nervosität und Gewissheit, dass er einiges an Gründen hat, die ich ihm geliefert habe, willentlich oder auch ohne es zu wollen, wofür er mich züchtigen wird und dass er es hart tun wird und doch mit Liebe.

Dann endlich der Moment, wo wir allein sind, und ich ihm ausgeliefert bin, weil ich es sein möchte und es sich gut anfühlt und meine Liebe zu ihm dies fordert.

Bestürzung darüber, dass ich ihn so aufgebracht habe, Aufbäumen vor Leidenschaft und Lustschmerz. Dann eine kurzzeitige Abwehr, doch dann aber dieses stille Flehen: Mach doch weiter, mach bitte weiter, mehr....Schlag um Schlag, diese Hitze in meinem Leib, das Wegdriften in diesen Subspace, sanftes Auflösen, ihn empfangen, seine Lust, seine Gier, seine Liebe.

Dieser alles in den Schatten stellende Höhepunkt. Ich explodiere, mein Körper zuckt, bäumt sich auf, krümmt sich in weichen Wellen. Erlösung.

Er fängt mich auf, schließt mich in seine Arme.
Mit schützender, sicherer, mit liebender und sanfter Hand lässt er mich seine Liebe spüren, seinen Stolz auf mich, dieses bittersüße Glück!!

Und dies zu wissen, was er alles in mir auslösen kann, das alles, lässt mich automatisch in die Knie gehen, lässt mich vor ihm zu seinen Füßen auf den Boden kauern und meinen Kopf auf seinen Schoss legen.

Es lässt mich aufhorchen, wenn er spricht, es lässt mich täglich mehrere Male nach Nachrichten von ihm schauen um dann, wenn ich es doch mal ne Weile nicht tue, festzustellen, dass er gerade dann geschrieben hat und lässt mich ein schlechtes Gewissen bekommen, weil ich unaufmerksam war.

Es lässt mich dran glauben, dass BDSM Beziehungen die besseren sind, weil ich bisher bei keinen normalen Beziehung so viel Hingabe und Aufopferung auf beiden Seiten sehen konnte, wie in einer D/s-Beziehung und ich deshalb da besonders gut aufgehoben bin.

Es lässt mich dran glauben, dass ich endlich, wenn wir dann irgendwann zusammen leben können, ein richtig glückliches ausgeglichenes Leben führen darf, so wie ich es brauche.